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 Home » Wasserstoff
 

News

Quelle: www.initiative-brennstoffzelle.de

Millennium Cell will Natriumborhydrid für Kleinsysteme etablieren

Das amerikanische Unternehmen Millennium Cell will Natriumborhydrid als Standardbrennstoff in Brennstoffzellen-Kleinsystemen etablieren.
Die Entwickler haben ein System namens "hydrogen on demand" entwickelt, das aus der pulverförmigen Wasserstoffverbindung kontrolliert Wasserstoff erzeugen und der Brennstoffzelle zuliefern kann. Das System läuft bereits in mehreren in Kooperation mit anderen Unternehmen entwickelten Brennstoffzellen-Prototypen. Elektrische Kleingeräte wie Camcorder gehören zu den möglichen Produkten, die ihre Energie einmal aus Natriumborhydrid beziehen könnten. Natriumborhydrid (NaBH4) bildet in der Reaktion mit Wasser unter Beisein von Katalysatoren Wasserstoff und Natriummetaborat (NaBO2). Die Reaktion lässt sich über die Katalysatoren sehr gut steuern, und das Endprodukt Natriummetaborat kann in einem einfachen chemischen Verfahren wieder zu Natriumborhydrid recycled werden. Das macht das als trockenes Pulver oder in Wasser gelöst transportierbare Natriumborhydrid zu einem besonders günstigen Brennstoff für mobile Brennstoffzellensysteme, so die Entwickler von Millennium Cell. Konkurrenz macht dem Brennstoff vor allem das flüssige Methanol: Dieses kann einfach in Kartuschen transportiert und getankt werden und steht der Brennstoffzelle als Energiequelle zur Verfügung, ohne dass ein spezieller Reaktor vorgeschaltet werden muss. Auch bleiben bei der Umsetzung von Methanol in der Zelle keine Reaktionsprodukte übrig, die in einem gesonderten Tank aufgefangen werden müssen. Die Nachteile des Methanols: Direktmethanolbrennstoffzellen (DMFCs) haben eine geringere Energiedichte als die direkt mit Wasserstoff laufenden Polymermembranbrennstoffzellen (PEMs). Mit neuen Membranen, einem ausgeklügelten Brennstoff- und Wassermanagement und besseren Elektrodenmaterialen wollen Entwickler daher die Effizienz von DMFCs verbessern. Ein weiterer Nachteil schließlich ist die deutlich geringere Energiedichte des Methanols gegenüber dem Natriumborhydrid. Das bedeutet, dass für die gleiche Energiemenge ein größerer Tank erforderlich ist. Zwei Plattformen für Brennstoffzellensysteme mit Natriumborhydrid als Energiequelle hat Millennium Cell bereits vorgestellt: Die P-1 Hydrogen Batterie, die kontinuierlich 30 Watt Leistung liefern kann und das System M2 mit einer Leistung von 15 Watt. Das größere System ist vor allem für militärische Anwendungen entwickelt worden und soll Soldaten in mobilen Einsätzen elektrische Energie liefern. Das 15-Watt-System haben die Entwickler für kleine mobile elektrische Geräte konzipiert. Es könnte in Laptops, Kameras oder medizinischen Geräten eingesetzt werden. In der Entwicklung stehen jedoch auch größere Systeme mit mehr Leistung. Ende 2007 bis Anfang 2008 könnten die ersten Produkte für Privatkunden auf den Markt kommen. Ulrich Dewald
 

Quelle: energieland-nrw.de

3. Internationaler Deutscher Wasserstoff Energie Kongress in Essen
Renommierte Experten berichten im H2-Kongress über aktuellen Forschungsstand und industrielle Nutzung der Zukunftsenergie Wasserstoff

Am Mittwoch und Donnerstag, 15. und 16. Februar 2006, findet der Dritte Internationale Deutsche Wasserstoff Energie Kongress im Rahmen der „E-world energy & water“ in der Messe Essen statt. Wissenschaftler, Industriepartner und Politiker diskutieren Entwicklungen und Marktchancen der Wasserstofftechnik, einschließlich der Wasserstoffnutzung mit Brennstoffzellen. Auch der Nachwuchs wird informiert: In zwei Tutorials bekommen Jugendliche einen Einblick in die Wasserstoff-Energiewirtschaft und die Brennstoffzellentechnik. Gemeinsame Veranstalter von Kongress und begleitender Ausstellung sind der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband, die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW und die E-world energy & water GmbH. Im Internet: www.H2congress.de

Prof. Bernd Höhlein von der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW: "In einer zu verändernden Energiewirtschaft werden Brennstoffzellensysteme aufgrund ihres besonderen Wirkungsgradpotentials bei der Stromerzeugung sowie ihrer hohen Flexibilität mit Bezug auf Primärenergieträger zur Wasserstoffbereitstellung eine wichtige Rolle spielen. Heute werden frühe Märkte angestrebt, um Brennstoffzellensysteme mit ersten Wasserstoffversorgungsstrukturen trotz des zur Zeit noch hohen spezifischen Kostenniveaus zum mittel- bis langfristigen Markterfolg zu führen."

In 60 Fachvorträgen mit Experten aus Kanada, USA, Republik Korea, Schweden, Island, Österreich und Deutschland und der begleitenden Ausstellung erhalten die Kongressteilnehmer Einblick in die aktuelle Forschungssituation, derzeitige internationale Impulsprojekte sowie die ersten Schritte auf dem Weg zu frühen Märkten. Die Automobilindustrie wird neue Wasserstoff-betriebene Kraftfahrzeuge, die Wasserstoffindustrie notwendige Elemente einer Wasserstoffbereitstellung und die Brennstoffzellenindustrie erste Entwicklungen für frühe Märkte vorstellen.

Quelle: © dpa - Meldung vom 02.12.2005 16:12 Uhr

Berlin - Die Standorte von Wasserstoff-Tankstellen können Autofahrer jetzt auch im Internet nachsehen. Darauf weist der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) in Berlin hin.
Mehr als 220 Tankstellen weltweit seien in der Datenbank unter www.h2stations.org verzeichnet. Auch geplante Standorte fänden sich in der Übersicht. In Deutschland seien derzeit 16 Tankstellen in Betrieb und 4 geplant.

Die Suche erfolgt nach Angaben des Verbands mit Hilfe von Landkarten. Zu jeder Tankstelle gebe es einen Steckbrief mit technischen Daten. Laut DWV ist es für Autofahrer heute einfacher, Wasserstoff zu tanken. Die Zahl der entsprechend ausgerüsteten Tankstellen habe in den vergangenen Jahren stetig zugenommen.

Quelle: pressetext.austria

Elektrofahrrad fährt mit Wasserstoff
Reichweite bis zu fünfmal höher als mit herkömmlichen Batterien

Elektrofahrrad mit Brennestoffzellen-Antrieb von Masterflex

Herten (pte/25.11.2005/13:26) - Der deutsche Brennstoffzellenhersteller Masterflex http://www.masterflex-bz.de bietet Elektrofahrräder, deren Energie aus Brennstoffzellen gewonnen wird. "Größter Vorteil gegenüber herkömmlichen Batterien ist, dass die Reichweite der Räder auf das fünffache erhöht wird", sagte Stefan Schulte von Masterflex im pressetext-Gespräch. Das BZ-Pedelec, so der Name des Fahrrades, sei mit dem Alternativantrieb unabhängig von Netzstrom und biete neue Einsatzmöglichkeiten, erläuterte Schulte.

Gespeist wird der Energiespender aus einer Kartusche mit 45 Gramm Wasserstoff. Erst nach etwa 120 Fahrtkilometern ist der Brennstoff in dem Metall-Hybrid-Speicher aufgebraucht und muss durch eine Austauschkartusche ersetzt werden. In den Handel werden die Fahrräder allerdings nicht kommen. "Wir bieten unsere Fahrradflotte professionellen Anwendern an, die eine Mindeststückzahl von zehn Rädern abnehmen", so Schulte. Grund dafür sei, die zurzeit noch mangelhafte flächendeckende Versorgung mit Nachfüll-Kartuschen.

Das Unternehmen stellt seit 2001 Brennstoffzellen her und verbaut sie in mobilen Geräten, die in der Industrie Anwendung finden, beispielsweise Vermessungsgeräte. Der Endkonsument müsse sich noch gedulden, meinte Schulte. Er sei aber zuversichtlich, dass in Zukunft auch Consumer-Geräte mit Brennstoffzellen versorgt werden könnten. "Dafür notwendig ist zuerst, dass jedermann die Möglichkeit hat in seiner Nähe an den Brennstoff zu kommen. Ich kann mit gut vorstellen, dass in einiger Zeit Wasserstoff-Kartuschen an Tankstellen oder anderen Geschäften genauso wie heute Gas-Kartuschen zu kaufen sind", meinte Schulte. Der Preis von Wasserstoff als Energiespender spreche für sich, denn "er ist spottbillig", so Schulte abschließend gegenüber pressetext. (Ende)

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Andreas List


weitere Themen: Stirlingmotor Pelletöfen Pflanzenöl

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