Rauch, Funkenflug und Asche waren gestern - Das alles gibt es nicht bei
Gel-Öfen. Gel-Öfen werden mit einer dafür vorgesehenen Brennpaste ( auch Brenngel genannt
) betrieben. Dies erspart einem eine aufwendige Bedienung und sorgt für eine
gewisse Sicherheit. Bei dem Verbrennen dieses Gels entstehen Wasserdampf und ein
sehr geringer Anteil Kohlendioxid (CO2), welches ein vollkommen natürlicher
Bestandteil der Luft ist. Das heißt: Ruß, Abgase oder andere giftige Substanzen,
welche der Umwelt schaden könnten, treten bei einem Gel-Ofen nicht auf. In einem Raum mit ca. 30 m² ist eine Wärmeausbeute von immerhin + 3-4°C möglich,
was einem in der Übergangszeit als perfekte Zusatzheizung dienen kann. Für Gel-Öfen ist keine Genehmigung erforderlich, da sie nicht der
Feuerstättenverordnung unterliegen. Es ist kein aufwendiger Kaminanschluss
notwendig, da es durch das Gel keine Rauchbildung gibt. Diese Tatsache erspart
einem auch die Kosten für den Schornsteinfeger. Da Gelöfen nicht aufwendig installiert werden müssen und in der Regel immer ein
Montageanleitung beiliegt, fallen auch keine Zusatzkosten für einen Fachmann an.
Gelkamine können überall aufgestellt werden. Das an- und wieder abbauen ist
einfach und schnell erledigt. Daher sind auch sie optimal für Mietwohnungen
geeignet. Es ist ein kinderleichter und schneller Zusammenbau, auch für
Unerfahrene.
Was zu beachten ist:
Gelkamine dürfen ausschließlich mit dem dafür vorgesehenen Sicherheitsbrenngel
benutzt werden.
Das Brenngel (oder Brennpaste) darf nicht in andere Behältnisse umgefüllt
werden, es dürfen nur die originalen Brenngeldosen verwendet werden.
Wenn andere Brennstoffe als die für Gelkamine zugelassenen Brenngele kann
einen Wohnungsbrand als Folge von Verpuffungen oder unkontrolliertem Feuer als
Folge nach sich ziehen.