Biodiesel-Ansiedlung: Die Tinte ist trocken |
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Investoren und Niedersachsen Ports unterzeichneten gestern Mietvertrag.
Ein entscheidender Schritt zur Ansiedlung einer Biodiesel-Produktions- und Lagerstätte im Emder Ölhafen ist gestern gemacht worden: Die Geschäftsführer eines niederländischen Unternehmens und Vertreter der Niedersachsen Ports GmbH (N-Ports) unterzeichneten einen langjährigen Mietvertrag.
Die Investoren planen - wie berichtet - die Produktion von Biodiesel auf Palmöl-Basis. Die Jahresmenge wird den Plänen zufolge bis zu 430 000 Tonnen betragen. "Wir freuen uns sehr darüber", sagte N-Ports-Niederlassungsleiter Berend Snippe
gegenüber der Emder Zeitung
. Sowohl das Palmöl und das zur Veresterung benötigte Methanol sowie das Endprodukt sollen auf dem Seeweg transportiert werden. Snippe: "Das bedeutet schließlich 800 000 Tonnen mehr Jahresumschlag für Emden."
Die Niederländer, die ihre Identität auch gestern nicht preisgeben wollten, werden die letzten zwei ehemaligen Frisia-Tanks im Ölhafen (20 000 und 10 000 Kubikmeter) zur Lagerung des Palmöls nutzen, hinzu kommen vier neue Tanks à 5000 Kubikmeter für das Fertigprodukt und zwei neue à 10 000 Kubikmeter für Produkt-Alternativen.
Wann die Produktion an den Start gehen kann, steht noch nicht fest. So muss unter anderem ein Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutz-Gesetz durchlaufen werden. "Das kann ein gutes halbes Jahr dauern", sagte Gerhard Borcherding
. Seine Firma BOPS - Borcherding Project Services, ein Emder Ingenieurdienstleister, ist mit der technischen Projektabwicklung und mit der Abwicklung des Genehmigungsverfahrens betraut. axl
Quelle: www.emderzeitung.de
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