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News Donnerstag, 27.07.2006 11:40

Bio-Ethanol-Tankstelle

 

Ford eröffnet Bio-Ethanol-Tankstelle auf Kölner Werksgelände



KÖLN, 26. Juli 2006 - Ford hat heute auf dem Werksgelände in Köln-Niehl eine eigene Bio-Ethanol-Tankstelle eröffnet. Die E85-Zapfsäule an der bestehenden Tankstelle der Halle N dient der Betankung von Bio-Ethanol-tauglichen Ford- Firmenfahrzeugen. E85 ist eine Kraftstoffmischung aus 85 Prozent Bio-Ethanol (ein Alkohol) und 15 Prozent Superbenzin. Das Kölner Unternehmen ist damit ein weiteres Mal Bio-Ethanol-Pionier: Ford ist nicht nur der erste Automobilhersteller Deutschlands, der - seit August 2005 - Bio-Ethanol-taugliche Autos verkauft, sondern nun auch auf dem Werksgelände eine eigene Bio-Ethanol-Tankstelle errichtete.
 
 Bundesweit gibt es mittlerweile rund 40 öffentliche Bio-Ethanol-Tankstellen - die erste hatte im Dezember 2005 ein Ford-Händler in Bad Homburg (Hessen) eröffnet. Die Erweiterung der bestehenden Tankstelle auf dem Ford-Werksgelände um eine Bio-Ethanol-Zapfsäule für E85, welche Ford in Eigenregie betreiben wird, kostete rund 10.000 Euro. Das Genehmigungsverfahren unter Beteiligung des Staatlichen Amtes für Arbeitssicherheit und des Kölner Umweltamtes dauerte rund drei Monate. Der oberirdische 995 Liter-Bio-Ethanol-Tank wurde von den Rietberg-Werken GmbH, Rietberg (Kreis Gütersloh), geliefert. Hersteller des Bio-Ethanols, gewonnen aus Getreide, ist die Firma Brüggemann Alcohol GmbH, Heilbronn.
 
 Dr. Wolfgang Schneider, Vize-Präsident Ford Europa, zuständig für den Bereich Umwelt: "Mit der heutigen Inbetriebnahme der werkseigenen Bio-Ethanol- Zapfsäule haben wir ein weiteres wichtiges Etappenziel auf dem Weg zum Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur erreicht. Wir sind zuversichtlich, dass in Deutschland in absehbarer Zeit ein flächendeckendes Bio-Ethanol-Tankstellennetz entsteht und damit der bestens bewährten, kostengünstigen und umweltfreundlichen flexifuel-Technologie von Ford zum Durchbruch verholfen wird. Vorbild für Deutschland sollte Schweden sein, wo Ford seit Ende 2001 bereits über 22.000 flexifuel- Fahrzeuge verkauft hat. Es gibt in Schweden inzwischen mehr als 350 öffentliche Bio-Ethanol-Tankstellen. Diese Erfolge sind nicht zuletzt deshalb möglich, weil die schwedische Regierung ein langfristiges Bekenntnis zu alternativen Kraftstoffen abgegeben hat und eine weit reichende Steuerbefreiung für Bio-Ethanol gewährt.
 
 Außerdem gibt es dort für die Fahrer von flexifuel-Fahrzeugen weitere Vorteile wie zum Beispiel kostenloses Parken in Innenstädten und Ermäßigungen bei der Kfz-Versicherung." Ford verkauft in Deutschland aktuell den Ford Focus flexifuel und den Kompakt- Van Ford Focus C-MAX flexifuel (jeweils mit dem 1,8-Liter-Duratec-16 V-Motor mit 92 kW/125 PS). Die Typ-Bezeichnung "flexifuel" verdeutlicht, dass diese Fahrzeuge "kraftstoff-flexibel" sind: Sie können sowohl Superbenzin, als auch Bio- Ethanol, als auch jede beliebige Bio-Ethanol-Superbenzin-Mischung tanken.
 
 Da Bio-Ethanol aus Getreide, Zuckerrüben oder auch aus Holz sowie aus sonstiger Biomasse durch Vergärung gewonnen werden kann, und damit aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen, liegt der hauptsächliche Vorteil der Ford Bio-Ethanol- Fahrzeuge in der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Außerdem ist die Verbrennung von Bio-Ethanol, anders als bei Kraftstoffen auf Mineralölbasis, im Idealfall CO2-neutral, da Teil eines geschlossenen CO2-Kreislaufs.
 
 Ford hat bislang in Deutschland rund 350 Ford Focus flexifuel und 220 Ford Focus C-MAX flexifuel ausgeliefert. Der Ford Focus flexifuel kostet ab 18.075 Euro, der Ford Focus C-MAX flexifuel ab 19.375 Euro (jeweils Ausstattungsvariante "Ambiente", unverbindliche Preisempfehlung ab Werk inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer). Der Aufpreis für die flexifuel-Technologie beträgt jeweils nur 300 Euro.
 
 Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen:
 Isfried Hennen,
 Telefon: (02 21) 901-7512,
 E-Mail: ihennen1@ford.com
 
 Ford-Werke GmbH, Öffentlichkeitsarbeit,
 50725 Köln
 Fax: 0221/90-12984
 E-Mail: presse@ford.com
 Internet: http://media.ford.com




Quelle: www.pressrelations.de


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