Stromausfälle Münsterland: RWE sieht sich erneut bestätigt |
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Keine Versäumnisse bei Wartung und Instandhaltung
Wetterverhältnisse waren Ursache bei den Ereignissen im November 2005 RWE sieht sich bei der Beurteilung der Schadensursache für die Stromausfälle im Münsterland im November 2005 erneut bestätigt: Auch die Bundesnetzagentur (BNetzA) kommt zu dem Schluss, dass RWE keinerlei Versäumnisse bei Wartung, Korrosionsschutz und Instandhaltung der Strommaste vorzuwerfen sind. Zu diesem Ergebnis waren bereits unabhängige Sachverständige im Auftrag von RWE gekommen, die ihr Gutachten Mitte Februar vorgelegt hatten. Ebenso wie die von RWE beauftragten Gutachter sieht es die Bundesnetzagentur als erwiesen an, dass im Wesentlichen extreme Wetterverhältnisse, das Zusammenwirken von ungewöhnliche Nassschneemengen und starker Wind, die Mastumbrüche und anschließenden Versorgungsunterbrechungen im Münsterland verursacht haben. Die Belastungen durch Schneelasten lagen dabei weit über der Norm. Bei der Analyse eines einzelnen Mastes aus Thomasstahl durch die Bundesanstalt für Materialforschung wurden an einem Bauteil Versprödungseffekte festgestellt. Dieser analysierte Mast war nach den Regeln der Technik saniert worden, wie die Bundesnetzagentur in ihrem Bericht feststellt. Die Einhaltung des aktuellen Standes der Technik bei Planung, Bau und Instandhaltung von Hoch- und Höchstspannungsfreileitungen wird RWE unterdessen auch vom TÜV mit einem uneingeschränkten Testat bescheinigt. Die entsprechenden Prozesse sind vom TÜV Süd und vom TÜV Rheinland im Rahmen eines freiwilligen Netzaudits* vollständig zertifiziert worden. Im Bewusstsein der Tatsache, dass Thomasstahl verspröden kann, hat RWE bereits 2001 ein umfassendes, vorbeugendes Sanierungsprogramm für insgesamt 28.000 ältere Masten in der Höchst- und Hochspannungsebene aufgelegt. RWE wird hierfür bis 2015 etwa 550 Millionen Euro aufwenden. Dabei wird sichergestellt, dass die verwendeten Masten jeder Belastung innerhalb der gültigen Normen standhalten. Auch die Bundesnetzagentur hat die Eignung des Sanierungsprogramm bestätigt. Thomasstahl war bis Mitte der sechziger Jahre Stand der Technik und wurde bei fast allen Stahlkonstruktionen in den westlichen Industriestaaten eingesetzt. "Für RWE hat Versorgungssicherheit höchste Priorität. Wir werden auch weiterhin systematisch daran arbeiten, die hohe Qualität im Netz durch laufende Wartung und Modernisierung aufrecht zu erhalten. Wir bleiben daran interessiert, im Dialog mit den Behörden weitere Erkenntnisse für unser Sanierungsprogramm zu gewinnen und entsprechend umzusetzen", erläutert Dr. Werner Roos, Vorstand Netze der RWE Energy AG.
Quelle: www.pressrelations.de
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