Photovoltaikrechner: Mit der Sonne rechnen |
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Zwei neue Planungswerkzeuge online
Hausbesitzer, die eine Solaranlage zur Strom- oder Wärmeerzeugung installieren
wollen, können jetzt zwei neue Planungsinstrumente online nutzen. Sowohl der von
der EnergieAgentur.NRW entwickelte Photovoltaik-Rechner als auch die
„Solar-Toolbox“ für thermische Solaranlagen der Schweizer Solarcampus GmbH
werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Beide Programme sind auch von Laien für
eine erste Orientierung einsetzbar. Sie führen selbsterklärend durch Menüs, die
nur wenige Eingaben erfordern.
PV.rechner
Mit dem Online-Rechner der EnergieAgentur.NRW lässt sich überprüfen, ob sich die
Investition in eine Photovoltaik-Anlage an einem konkreten Gebäude lohnt. Der
Nutzer erhält eine Abschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die für
die Planung eine erste Orientierung gibt.
Aus den Gebäudedaten, der geplanten Anlagenfläche und der Modulart sowie der
Finanzierung errechnet das Programm tabellarisch die solaren Erträge, die
finanziellen Erlöse sowie die Betriebskosten. Anschaulich zeigt eine Grafik den
Verlauf der Kosten und der Erlöse über die Jahre. Die Fläche, die sich zur
Abschätzung angeben lässt, ist auf maximal 250 Quadratmeter begrenzt, da der
PV-Rechner für Gebäude von Privatpersonen konzipiert ist.
Das Tool ist in Kooperation mit dem Wetterdienst Meteomedia energy entstanden.
Es greift auf die Strahlungsdaten von 780 Meteomedia-Stationen in Deutschland
zurück.
Solar-Toolbox für thermische Solaranlagen
Die „Solar-Toolbox“ simuliert thermische Solaranlagen sowohl zur
Warmwasserbereitung als auch zur kombinierten Heizungsunterstützung für
beliebige Standorte in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Es
berücksichtigt dabei die Ausrichtung und Neigung des Daches genauso wie die
Wärmedämmung des Gebäudes und die Anzahl der Bewohner. Aus den Daten ermittelt
das Programm einen Dimensionierungsvorschlag für die Anlage und berechnet die
zentralen Kenngrößen wie z. B. den erwarteten Solarertrag, die daraus
resultierende Brennstoffeinsparung und den solaren Deckungsanteil. Zusätzlich
stehen dem Nutzer Simulationsergebnisse wie Kollektortemperaturen,
Speichertemperaturen, Energieflüsse und CO2-Ausstoss tabellarisch und grafisch
zur Verfügung.
Bereitgestellt wird die „Solar-Toolbox“ von der Solarcampus GmbH, einem Spin-off
Unternehmen der Hochschule für Technik in Rapperswil.
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