Förderung Erneuerbarer Energien |
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Entwicklung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen in Europa
Die am gestrigen Abend in Berlin vorgestellte Studie des Energiewirtschaftlichen
Institutes an der Universität zu Köln befasst sich mit der Entwicklung der
Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen und den Auswirkungen auf den
konventionellen Strommarkt. Die Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass
der bisherige Ausbau erneuerbarer Energien in der EU nicht den geographischen
Potenzialen folgt, sondern sich vielmehr an den jeweiligen Fördersystemen
orientiert. Damit hebt die Studie ein grundsätzliches Problem hervor, das im
Zusammenhang mit dem Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland leicht
übersehen wird, nämlich die nach wie vor fehlende europäische Abstimmung. Dies
führt zu erheblichen Effizienzverlusten, die auch mit hohen Kosten verbunden
sind. Das Potential der erneuerbaren Energien für den Klimaschutz wird damit
trotz der vergleichsweise hohen Förderung in Deutschland bei weitem nicht
ausgeschöpft. Eine harmonisierte Förderung würde dazu führen, dass Erneuerbare
an den besten Standorten zuerst ausgebaut würden. Es könnten Effizienzgewinne
von 174 Milliarden Euro im Zeitraum 2008-2020 genutzt werden, wenn sich der
Ausbau erneuerbarer Energien an den geographischen Potenzialen und nicht an
nationalen Fördersystemen orientieren würde. Bei aller Einigkeit, die beim
Ausbau erneuerbarer Energien herrscht, dürfen wir daher nicht ignorieren, dass
die Sonne in Deutschland seltener scheint als zum Beispiel in Italien. Trotzdem
werden in keinem anderen Land so viele Mittel für Photovoltaik aufgebracht wie
in Deutschland. Eine Harmonisierung der Förderung erneuerbarer Energien in der
EU ist deshalb dringend erforderlich.
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Berlin - Veröffentlicht von pressrelations
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