Nur 3 von 23 Energiesparlampen gut |
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Energiesparlampen: Enttäuschend: Nur drei sind „gut“
Die Zeitschrift test hat 28 Energiesparlampen mit "warmweißem" Licht und
unterschiedlichen Helligkeitsstufen untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd:
Nur drei zeichnete test mit „Gut“ aus, 14 sind lediglich „ausreichend“, sechs
sogar „mangelhaft“. Das schlechte Fazit beruht auf zwei Hauptproblemen: Zum
einen lässt die Leuchtkraft vieler Lampen zu schnell nach, zum anderen besitzen
einige nicht genug Schaltfestigkeit. Manche Lampen gingen im Dauertest schon
nach 5000 Mal An- und Ausschalten kaputt. Zum Vergleich: „Sehr gute“ Modelle
können mehr als 70 000 Mal an- und ausgeschaltet werden.
Mit den test-Noten 1,9 und 2,2 schnitten die Lampen Philips Tornado dimmable für
20 Euro und Megaman Dimmerable für 21,50 Euro am besten ab. Beide Lampen halten
sehr lange, sind sehr schaltfest und dimmbar. Den letzten Platz belegt mit einer
glatten 5,0 die Energiesparlampe Osram Duluxstar Target Spot R50, E14. Zwar
wurde dieses Produkt laut Anbieter bereits geändert, allerdings sind im Handel
noch Restbestände des Testverlierers zu finden.
Zu den Prüfkriterien zählten unter anderem lichttechnische Eigenschaften, wie
Farbwiedergabe und Helligkeit nach dem Einschalten. Untersucht wurde auch die
Nutzlebensdauer. Sie gibt an, nach wie vielen Stunden die Lampe nur noch 80
Prozent ihrer Leuchtkraft besitzt. Ein wichtiger Punkt, da Energiesparlampen mit
der Zeit an Helligkeit verlieren, dabei jedoch genauso viel Strom verbrauchen.
Die allmähliche Abnahme der Energieeffizienz verringert den Umwelt- und
Kostenvorteil gegenüber Glühlampen.
Der ausführliche Test Energiesparlampen ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift
test und unter www.test.de/energiesparlampen veröffentlicht.
Berlin - Veröffentlicht von pressrelations
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