Mini-Heizkraftwerk für Zuhause |
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Toyota startet Test mit Feststoff-Brennstoffzellen-Anlagen
Köln/Tokio, 14.01.2010. In einem breit angelegten Feldversuch wird jetzt Toyota
die Praxistauglichkeit von stationären Heizkraftwerken mit
Feststoff-Brennstoffzellen-Technik (Solid-Oxide-Fuel-Cell = SOFC) für den
Heimgebrauch testen. Ein Mini-Kraftwerk, das gemeinsam mit Aisin Seiki Co.,
Ltd., der Osaka Gas Co., Ltd. und dem Elektronikkonzern Kyocera Corporation
entwickelt wurde. Insgesamt 30 Einheiten werden in ausgewählten Privathaushalten
installiert und versorgen die Anwender mit Strom und Warmwasser. Der Versuch
soll in den kommenden Monaten Informationen für eine künftige Kommerzialisierung
dieser Technik liefern und ist Teil des sogenannten "Solid Oxide Fuell Cell
Verification Project" der New Energy and Industrial Technology Development
Organization (NEDO), die neue Möglichkeiten der Energieversorgung entwickelt.
Die auf Eigenheime zugeschnittenen Heizkraftanlagen mit
Feststoff-Brennstoffzellen-Technik liefern Wärme und elektrischen Strom. Der aus
Erdgas als Energieträger abgespaltene Wasserstoff reagiert dabei in den Zellen
des Stromgenerators mit Luftsauerstoff zu Wasser. Bei dieser Reaktion fließen
unter Wärmebildung Elektronen, die den Strom generieren. Die Abwärme entweicht
nicht ungenutzt, sondern heizt über einen Wärmetauscher Wasser in einem
separaten Tank auf.
Die dem NEDO-Projekt zur Verfügung gestellten Heizkraftanlagen der jüngsten
Generation sind ein Drittel leichter und kompakter als die Vorgängermodelle. Die
Installation in Wohnhäusern bereitet daher keinerlei Probleme mehr. Der
Stromgenerator misst 93 cm x 58 cm x 30 cm (L/B/H) und liefert 700 Watt
elektrische Leistung. Die Abwärme wird über einen Wärmetauscher für die
Warmwasserversorgung des Hauses genutzt. Diese Anlage fasst rund 70 Liter
Wasser, besitzt die Maße 170 cm x 70 cm x 30 cm (L/B/H) und erhitzt das Wasser
auf bis zu 70 Grad Celsius.
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