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News Sonntag, 10.01.2010 16:50

Offshore-Windenergie in Großbritannien

 

RWE Innogy erhält Zuschlag zur Entwicklung von rund 4.000 Megawatt Offshore-Windenergie in Großbritannien



 RWE Innogy hat heute von der britischen Regierung die Genehmigung erhalten, Offshore-Windkraftprojekte in einem Umfang von rund 4.000 Megawatt vor der Küste Großbritanniens zu entwickeln. Dies ist das Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens, das heute vom britischen Premierminister Gordon Brown sowie dem Minister für Energie und Klimawandel, Ed Miliband, in London bekannt gegeben wurde.
 
 Insgesamt hatte die Crown Estate, welche die Liegenschaften entlang der britischen Küste verwaltet, neun Vorranggebiete für Offshore-Windkraftnutzung mit einer Leistung von insgesamt rund 25.000 Megawatt installierter Leistung ausgeschrieben. RWE Innogy ist nun das Recht zur Entwicklung von Projekten in folgenden Vorranggebieten zugesprochen worden:
 
 - „Bristol Channel“ (Projekt „Atlantic Array“ mit 1.500 Megawatt) vor der Küste von Südwales und der englischen Grafschaft Devon sowie
 
 - „Dogger Bank“ (9.000 Megawatt Zielkapazität mit Ausbaumöglichkeit auf rund 13.000 Megawatt) vor der Grafschaft Yorkshire. Das Projekt „Dogger Bank“ wird RWE Innogy zusammen mit Partnern entwickeln. Das dafür gegründete Konsortium „Forewind“ umfasst neben RWE Innogy den britischen Energieversorger Scottish & Southern Energy (SSE) sowie die norwegischen Energie-Unternehmen Statoil und Statkraft.
 
 Prof. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy GmbH: „Es spricht für das Vertrauen der britischen Regierung in die Kompetenz von RWE-Innogy, dass wir bei dieser dritten und größten Ausschreibung für die Entwicklung von Offshore-Windenergie in Großbritannien alleine und mit Partnern gleich bei zwei Projekten zum Zuge gekommen sind. Darunter das Gebiet „Dogger Bank“, das aufgrund seiner Größe und Lage eines der weltweit bedeutendsten Projekte im Bereich erneuerbaren Energien werden könnte.“
 
 Der Europäische Windverband (EWEA) hat in seinem Plan für ein intereuropäisches Stromnetz bis 2020 die „Dogger Bank“-Zone als zentralen Knotenpunkt zwischen Großbritannien, Norwegen und Kontinentaleuropa identifiziert. An diesem Punkt könnte in Zukunft die fluktuierende Windkraftleistung mit speicherbarer Leistung aus norwegischen Wasserkraftwerken austariert und als Grundlaststrom - der rund um die Uhr zur Verfügung steht - zu Verbraucherzentren in Europa transportiert werden.
 
 „Dogger Bank“ ist das größte Gebiet unter den insgesamt neun ausgewiesenen Offshore-Flächen. Es ist ca. 8.600 Quadratkilometer groß und liegt zwischen 125 und 195 Kilometer vor der Küste der ostenglischen Grafschaft Yorkshire. In Wassertiefen von rund 20 bis 60 Metern ist dort der Bau von rund 9.000 Megawatt installierter Leistung vorgesehen, mit weiterer Ausbaumöglichkeit auf rund 13.000 Megawatt.
 
 Das von RWE Innogy allein zu entwickelnde Projekt „Atlantic Array“, das in der ausgeschriebenen „Bristol Channel“-Zone liegt, sieht eine Fläche von rund 500 Quadratkilometern vor, auf der bis zu 250 Windturbinen in Wassertiefen von 25 bis 55 Metern installiert werden könnten. Das Areal liegt ca. 18 Kilometer vor der Küste von Südwales und 14 Kilometer nördlich der Grafschaft Devon im Südwesten Englands. Bei optimalem Verlauf der Planungsarbeiten wird mit einer Genehmigung zum Bau des Offshore-Windparks mit bis zu 1.500 Megawatt installierter Leistung im Jahr 2013 gerechnet.
 
 Prof. Martin Skiba, Leiter des Offshore-Wind Geschäftes bei RWE Innogy: „Der britische Offshore-Wind-Markt ist einer der attraktivsten in ganz Europa. Die nun abgeschlossene dritte Ausschreibungsrunde ist die letzte große Chance, sich in diesem Markt die Rechte zur Entwicklung von großtechnischen Windkraftwerken auf hoher See zu sichern. Mit unserer Erfahrung bei Entwicklung und Bau von Offshore-Windparks bietet sich für uns nun die einmalige Gelegenheit, unserem Ziel beim Ausbau von erneuerbaren Energien in Europa einen entscheidenden Schritt näherzukommen.“
 
 Entscheidung zum Bau des Offshore-Parks Nordsee Ost getroffen
 
 Für die Offshore-Entwicklung in Deutschland hat die RWE AG zudem die Investitionsentscheidung zum Bau des Offshore-Windparks Nordsee Ost gefällt. Bereits in diesem Jahr wird RWE Innogy mit den bauvorbereitenden Maßnahmen beginnen. Der genehmigte Windpark mit einer geplanten installierten Leistung von 295 Megawatt wird rund 30 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland entstehen. Auf einem Areal von rund 34 Quadratkilometer sollen insgesamt 48 Turbinen in Wassertiefen von 25 Metern errichtet werden. Die vollständige Inbetriebnahme des Windparks ist für 2013 geplant. Die Investitionssumme liegt bei rund einer Milliarde Euro. Darüber hinaus unterstützt die Europäische Union die Realisierung von Nordsee Ost als eines der Leuchtturmprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien in Europa mit insgesamt 50 Millionen Euro.
 
 Prof. Fritz Vahrenholt: „Wir freuen uns über die Möglichkeit, durch den Erwerb der Essent zeitnah den ersten RWE-Park in der Nordsee errichten zu können. Dies gilt umso mehr, als unser geplanter Windpark Innogy Nordsee 1 derzeit noch auf die Genehmigung der Bundesbehörden wartet.“
 
 Der Windpark Nordsee Ost wird einer der ersten großtechnischen Offshore-Windparks in Deutschland sein. Mit einer Stromproduktion von rund 1,1 Terawattstunden wird er zukünftig umgerechnet über 310.000 Haushalte mit Strom versorgen können und dabei rund 810.000 Tonnen CO2 einsparen. Martin Skiba: „Nordsee Ost wird in vielerlei Hinsicht Maßstäbe setzen. So werden dort die weltweit größten und leistungsstärksten Windturbinen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus werden wir den Park mit unserem eigenen Konstruktionsschiff errichten, das als einziges weltweit speziell auf den Transport und die Installation von Turbinen und Fundamenten dieser Größenordnung ausgelegt ist.“ Den Auftrag zum Bau eines solchen Konstruktionsschiffes - mit der Option auf zwei weitere - hatte RWE Innogy im Dezember der koreanischen Werft Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME) vergeben.
 
 Bis 2012 will RWE Innogy rund 4.500 Megawatt installierte Leistung an erneuerbarer Energien im Bau oder in Betrieb haben. Im Jahr 2013 könnte damit rund 15.000 Gigawattstunden Strom erzeugt und damit rechnerisch mehr als vier Millionen Haushalte in Europa mit Strom aus regenerativen Quellen versorgt werden. Bis zum Jahr 2020 sollen rund 10.000 Megawatt am Netz sein. RWE Innogy investiert zur Erreichung dieser Ziele jedes Jahr rund eine Milliarde Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien. Rund 70 Prozent dieser Investitionssumme fließt in den Ausbau der Windenergie zu Lande und zu Wasser.
 
 In der sogenannten Liverpool Bay vor Wales betreibt RWE Innogy bereits die Offshore-Windparks North Hoyle (60 MW) und Rhyl Flats (90 MW). Nur wenige Kilometer davon entfernt plant das Unternehmen derzeit den Windpark Gwynt y Môr (576 MW). Mit 50 Prozent ist RWE Innogy darüber hinaus am Offshore-Windpark Greater Gabbard vor der ostenglischen Küste beteiligt. Nach Fertigstellung in 2011 soll er über insgesamt 500 MW verfügen.
 
 Auch vor der kontinentaleuropäischen Küste treibt RWE Innogy das Offshore-Windgeschäft voran. In Belgien ist das Unternehmen am Windpark Thornton Bank beteiligt, der in seiner ersten Ausbaustufe (30 MW) bereits im kommerziellen Betrieb ist. In der deutschen Nordsee entwickelt RWE Innogy neben Nordsee Ost mit Innogy Nordsee 1 einen weiteren Windpark mit rund 950 Megawatt installierter Leistung.
 
 
 RWE AG
 Konzernkommunikation / Presse
 Opernplatz 1
 45128 Essen
 http://www.rwe.com
 
 
 Dortmund - Veröffentlicht von pressrelations


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