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News Montag, 17.11.2008 15:58

Alte Batterien und neue Rohstoffe

 

GRS Batterien informiert auf der Wissenswerte zum Thema Batterie-Recycling



Hamburg, 14. November 2008 - Was wird aus gebrauchten Batterien und Akkus und warum ist das Recycling wichtig? Welche Veränderungen bringt das neue Batteriegesetz mit sich und wer ist davon betroffen? Diese und andere Fragen rund um das Thema Batterie-Recycling beantwortet Nicole Knudsen (Umweltbeauftragte) von der Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem (GRS Batterien) am 17. und 18. November auf der WISSENSWERTE in Bremen. Am Stand A-09 auf dem WissensCampus im Messe Centrum Bremen erhalten interessierte Journalisten Informationen aus erster Hand zu den Themen Batterien und Umwelt. Wie Batterie-Recycling funktioniert, kann jeder Journalist am 19. November live bei einem Besuch von Europas größter Sortieranlage, der UNI-CYC GmbH in Bremerhaven, erleben. Ob Zink-Kohle, Alkali-Mangan oder Lithium-Mangandioxid - in der Sortieranlage treffen alle Batterien und Akkus aufeinander und werden für das anschließende Recycling per Röntgentechnik sortiert. Die Geschwindigkeit von 30 Batterien pro Sekunde ist dabei einmalig.

Die von den Batterieherstellern gegründete Stiftung Gemeinsames Rücknamesystem (GRS Batterien) organisiert seit 10 Jahren die Sammlung und Verwertung gebrauchter Energiespender. Als Technologiebetreiber investiert die Non-Profit-Organisation europaweit in Forschung und Entwicklung, um Sortier- und Verwertungstechniken kontinuierlich zu optimieren.

Bisher konnten mehr als 110.000 t gebrauchte Batterien und Akkus deutschlandweit gesammelt werden. Hintereinandergelegt passt diese Menge fünfmal um den Äquator. 2007 wurden mehr als 14.000 t gebrauchte Batterien gesammelt - soviel wie 2.800 afrikanische Elefanten wiegen. Das entspricht ca. 41% des Marktes. „Durch unsere Informationsarbeit ist immer mehr Verbrauchern bewusst, dass alte Batterien und Akkus nicht in den Hausmüll gehören. Denn sie enthalten Wertstoffe wie Zink, Eisen oder Nickel, die durch das Recycling zurückgewonnen und für die Herstellung neuer Produkte verwendet werden,“ erläutert Nicole Knudsen von GRS Batterien.

Die Non-Profit-Organisation stellt in Deutschland mehr als 170.000 Stellen für die Übergabe von Altbatterien und Akkus zur Verfügung. Beliebteste Batterierückgabestelle ist der Handel: Beinahe die Hälfte aller gesammelten Batterien kam im vergangenen Jahr über diesen Weg zurück.

2009 bringt das neue Batteriegesetz

Das nächste Jahr ist nicht nur für Batteriehersteller von Bedeutung: Das Batteriegesetz tritt in Kraft und löst die jetzige Batterieverordnung ab. Die Verwertungsquote identifizierbarer Batterien von 100% wird ebenso vorgeschrieben wie eine Sammelquote. Bis 2012 verlangt das Gesetz, dass 35% der in Verkehr gebrachten Batterien und Akkus zurückgenommen werden, bis zum Jahr 2016 sollen es dann 45% sein. Nicole Knudsen blickt positiv in die Zukunft: „Mit einer aktuellen Recyclingquote von fast 100% und einer Sammelquote von zurzeit 41% sind wir für die Umsetzung des neuen Batteriegesetzes im nächsten Jahr bereits bestens gerüstet.“

Auch ein Produktverbot wird es geben: Für bestimmte Anwendungen, zum Beispiel schnurlose Telefone, Fotoapparate oder elektrische Zahnbürsten, werden cadmiumhaltige Batterien verboten. Für diese Anwendungen hat sich als Ersatz das System Nickel-Metallhydrid bereits fest etabliert. Im Werkzeug- oder Industriebereich dagegen dürfen die bekannten NiCd-Akkus noch eingesetzt werden.

Für jeden das Richtige

Batterien und Akkus wurden und werden ständig an den Stand der Technik angepasst: Elektronische Geräte fordern auch von der Stromversorgung immer öfter eine höhere Leistung bei gleichzeitig geringerem Gewicht. Das wird deutlich in den Verkaufszahlen der Systeme Alkali-Mangan oder Lithium-Ion. Doch auch heute gibt es noch keine „Wunderbatterie“, die alle gewünschten Eigenschaften wie hohe Energiedichte, leichte Bauweise, sichere Handhabung und viele 1.000 Ladezyklen in sich vereint. Aus diesem Grund wird es auch in Zukunft noch viele unterschiedliche Batterie-Systeme und -Typen geben, um den jeweiligen Anforderungen an den Betrieb eines Geräts zu genügen. Egal ob Standard-AA-Batterie, Knopfzelle oder Spezial-Akku aus dem neuesten Handy: bei allen Batterien und Akkus ist am Ende der Lebensdauer das Recycling gesichert.

GRS Batterien: Das Gemeinsame Rücknahmesystem der Batteriehersteller

Seit Inkrafttreten der Batterieverordnung im Oktober 1998 übernimmt die von Batterieherstellern gegründete Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (www.grs-batterien.de) bundesweit unentgeltlich die Rücknahme, das Abholen, Sortieren und die Verwertung von Batterien und Akkus. Die grünen Sammelbehälter von GRS Batterien stehen in allen Geschäften, die Batterien im Sortiment führen sowie bei kommunalen Sammelstellen und vielen öffentlichen Einrichtungen. Über 900 Batteriehersteller und Batterieimporteure sind Vertragspartner des Gemeinsamen Rücknahmesystems - Jahr für Jahr werden es mehr. Mit ihren Beiträgen finanzieren sie die Entsorgungsleistungen der Non-Profit Organisation.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Heide Schwarzweller / S E G M E N T A P R
Ines Iwersen / Nadine Schöffer,
Feldbrunnenstraße 52, 20148 Hamburg
Tel: 040/44 11 30-36/-28, Fax: 040/45 97 22
E-Mail: iwersen@segmenta.de / schoeffer@segmenta.de

Hamburg - Veröffentlicht von pressrelations




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