Illegales Holz schädigt deutsche Holzwirtschaft
  
 Website Suche
 Ihr Profi vorort
 Nachrichten
Aktuell
suchen
Archiv
Schlagzeilen
 Branchenbuch
Branchenbuch
 Preisrechner
Benzinverbrauch
Gaspreisrechner
Heizölpreisrechner
KFZ-Versicherung
Krankenversicherung
Pelletspreisrechner
Strompreisrechner
 Service
Automobil
Downloads
FAQ
Veranstaltungen
Weblinks
Energiespartipps
Energiepreise
Autogastankstellen
Biodieseltankstellen
Bioethanoltankstellen
Bundesländer
eBörse
Infos
Produkte
Kraftstoffpreise
Versicherungsvergleich
KFZ-Versicherung
 Kommunikation
Forum
Letzte Einträge
Pellets Österreich
Therminator
Pellets Herstellung
Hackschnitzelheizung
Pelletheizung
Elefantengras
Hager Heizung
Gästebuch
 Kontakt
Kontakt
Impressum
Werbung
Weiterempfehlen
 Newsletter
Name:
eMail:


 Literatur
Autogas
Bioenergie
Biomasse
Blockheizkraftwerke
Energiesparen
Erdgas
Erneuerbare Energien
Geothermie
Niedrigenergiehäuser
Moderne Heizung
Klimaschutz
Ökostrom
Solarenergie
Stirlingmotor
Wasserkraft
Wasserstoff
Windenergie
Sonstiges
Puplikationen Therminator Immobilien
Elektroheizungen
Gasheizungen
 Home » Nachrichten » News
 

 

News Dienstag, 14.10.2008 11:05

Illegales Holz schädigt deutsche Holzwirtschaft

 

Greenpeace-Studie belegt Handlungsbedarf gegen Handel mit Raubbauholz



Illegaler Holzeinschlag vernichtet nicht nur die Urwälder und die Artenvielfalt, sondern hat auch negative Folgen für die deutsche Wirtschaft. Eine heute von Greenpeace veröffentlichte Studie zeigt, dass durch Imageeinbußen und Vertrauensverluste beim Verbraucher geschätzte Umsatzverluste von bis zu einer Milliarde Euro jährlich entstehen (Gesamtumsatz 2007: 10,3 Mrd. Euro). Illegales Holz drückt zudem die Preise fuer Holzprodukte und führt zur Verknappung einzelner Holzarten.
 Das Holz, das oft aus Raubbau und Urwaldzerstörung stammt, kommt zumeist aus Brasilien, Indonesien, China, dem Kongo und Russland.
 
 "Einige schwarze Schafe, die von den niedrigen Preisen illegaler Ware profitieren, schaden der gesamten deutschen Holzbranche. Umso dringender muss jetzt ein europäisches Urwaldschutzgesetz beschlossen werden, das Besitz und Handel mit illegalem Holz bestraft", sagt Corinna Hoelzel von Greenpeace. Rund fünf Prozent der deutschen Holzimporte stammen aus illegalen Quellen und haben einen geschätzten Warenwert von 1,6 Milliarden Euro. Weder auf nationaler noch auf EU-Ebene gibt es bislang einen verpflichtenden Herkunftsnachweis fuer Holzwaren und Holzfertigprodukte.
 
 Am Freitag will die EU-Kommission einen Gesetzesentwurf zur Bekaempfung des Imports und Handels mit illegalem Holz vorstellen. Dieser Entwurf geht jedoch nicht weit genug. So soll der Besitz und Handel mit illegalem Holz auch weiterhin straffrei sein. Auch Nachhaltigkeitskriterien sollen keine Rolle spielen. Verbraucher erfahren beim Holzeinkauf weiterhin nicht, wo das Holz herkommt. Holz aus illegalen Quellen und Raubbau wird zukünftig auf europäischen Märkten zu finden sein.
 
 Gegen ein deutsches "Urwaldschutzgesetz" hatte der "Gesamtverband des Deutschen Holzhandels" (GD Holz) massiv Lobbyarbeit betrieben, so dass ein nationaler Gesetzentwurf im Juni 2006 im Bundestag am Widerstand von Union und SPD scheiterte. "Wir erwarten jetzt, dass die Bundesregierung, aber auch die Holzindustrie und ihre Verbände ein wirksames europaeisches Gesetz unterstützen und sich für eine deutliche Verbesserung des EU-Gesetzesvorschlags einsetzen", so Hoelzel.
 
 In den Regenwäldern am brasilianischen Amazonas und in Indonesien werden bis zu 80 Prozent des Holzes illegal eingeschlagen. Die Weltbank schätzt die Einnahmeverluste durch illegalen Holzeinschlag weltweit auf 15 Milliarden US-Dollar jährlich. Die Preise für Holzprodukte werden durch illegalen Holzhandel um sieben bis 16 Prozent gedrückt.
 
 URL: www.greenpeace.org
 
 Hamburg - Veröffentlicht von pressrelations


Drucken
 Enri fragen
 Werbung
Stirlingmotor Bausatz
Stirlingmotor Bausatz
 Händler-Login
registrieren
 Werbung
 Umfrage
Mit was heizen Sie
 Heizöl
 Holz
 Gas
 Anderes

Ergebnisse
 Glossar