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News Mittwoch, 14.05.2008 11:44

Holzhackschnitzelanlage versorgt Mehrzweckhalle CO2-neutral

 

HSE und Stadt Heppenheim weihen gemeinsames Projekt ein



HEPPENHEIM (ler) - Eine Holzhackschnitzelanlage liefert künftig umweltfreundliche Wärme für die Mehrzweckhalle im Heppenheimer Stadtteil Erbach. Finanziert, geplant und gebaut hat die Anlage die HEAG Südhessische Energie AG (HSE). Bürgermeister Gerhard Herbert und HSE-Vorstand Dr. Ulrich Wawrzik nahmen sie am Dienstag (13.) gemeinsam in Betrieb. "Mit der Holzhackschnitzelanlage haben wir für die Wärmeversorgung der Erbacher Mehrzweckhalle eine zukunftsfähige Basis geschaffen. Wir schonen die Umwelt und entlasten gleichzeitig die kommunale Kasse", sagte Bürger-meister Herbert.
 
 "Für die Stadt Heppenheim und die HSE AG ist eine ökologische Energieversorgung von zentraler Bedeutung", sagte Dr. Wawrzik, Technischer Vorstand der HSE AG, und betonte: "Die HSE unterstützt die Kommunen tatkräftig bei ihrem Engagement für den Klimaschutz." Die Kooperation zwischen der Stadt Heppenheim und der HSE AG hat eine solide Basis, denn die beiden Partner haben bereits mehrere gemeinsame Vorhaben erfolgreich realisiert. Das aktuelle Projekt hat einen besonders weit reichenden Zeithorizont: Die HSE bleibt Eigentümer der Anlage, die Stadt Heppenheim bezieht für die nächsten 15 Jahre die Wärme für die Mehrzweckhalle. Im Rahmen dieses so genannten Wärme-Contractings kümmert sich die HSE in der Zukunft auch um die Betriebsführung, die In-standhaltung und die Brennstoffversorgung. Von der Querverbund-leitstelle der HSE in Darmstadt aus wird die Anlage außerdem rund um die Uhr überwacht - das sorgt für einen störungsfreien Betrieb. Contracting ermöglicht somit eine sichere Wärmeversorgung und gleichzeitig neue Wege zur Finanzierung.
 
 Die Holzhackschnitzelanlage ist Bestandteil eines umfassenden Projekts: Bereits 2007 hat die HSE das Heizsystem der Erbacher Mehrzweckhalle erneuert - die in die Decke integrierten Heizflächen verteilen die regenerativ erzeugte Heizenergie nach dem Prinzip der Wärmestrahlung in der Halle. Die moderne Heizzentrale hat knapp 400.000 Euro gekostet. Sie erzeugt die benötigte Wärme vorwiegend aus Holzhackschnitzeln und löst damit die alte Ölheizung ab. Um einen optimalen Wirkungsgrad und damit eine möglichst hohe Energieeinsparung zu erreichen, deckt der Holzhackschnitzelkessel mit einer Leistung von 110 Kilowatt die Wärmegrundlast ab - das sind zwischen 80 und 90 Prozent der insgesamt benötigten Wärme. Lediglich an sehr kalten Tagen kommt ein neuer Ölspitzenlastkessel zum Einsatz.
 
 Das Brennholz liefern regionale Lieferanten. Außerdem hat die Stadt Heppenheim die Möglichkeit, geeignetes Holz aus eigenem Bestand zu verwerten. Die Holzhackschnitzel stammen überwiegend aus Waldresthölzern, die nicht als Bauholz oder für Möbel genutzt werden können. Lagerung und Dosierung der Holzhackschnitzel erfolgen über einen hydraulisch betriebenen Schubboden-Container, der direkt neben der Anlage aufgestellt ist. Die Erbacher Holzhackschnitzelanlage ist in einem separaten Gebäude hinter der Mehrzweckhalle untergebracht. Über eine Nahwärmeleitung wird die Wärme zum neuen Heizsystem geleitet.
 
 Das Verbrennen von Biomasse, hier von Holz, gilt als CO2-neutral und damit als besonders umweltschonend. Bei der Verbrennung von Holz wird die gleiche Menge des Treibhausgases Kohlendioxid freigesetzt, die die Bäume im Laufe ihres Wachstums aufgenom-men haben. Die gleiche Menge CO2 würde entstehen, wenn das Holz im Wald verrotten würde. Durch die moderne Anlagentechnik wird so gut wie kein Feinstaub emittiert. Im Vergleich zur alten Ölheizung spart die Holzhackschnitzelanlage pro Jahr den Ausstoß von rund 100 Tonnen Kohlendioxid (CO2) ein.
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 HEAG Suedhessische Energie AG (HSE)
 Konzernkommunikation
 Frankfurter Str.100
 64293 Darmstadt
 Telefon: 06151 701-1157, -1152 oder -1153
 Telefax: 06151 701-1159
 E-Mail: presse@hse.ag


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