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News Dienstag, 22.04.2008 11:35

Nachwachsende Rohstoffe

 

Neue Chance für die Landwirtschaft dar



Die Herausforderungen des Klimaschutzes können auf Dauer nur mit einer nachhaltigen Energieversorgung bewältigt werden. Umweltministerin Margit Conrad hielt in Koblenz auf der heutigen Delegiertentagung des Landesfrauenverbandes Rheinland-Nassau eine Rede zum Thema "Energiemix in Rheinland-Pfalz - Haben nachwachsende Rohstoffe eine Zukunft?".

Conrad erklärte, dass die Bedeutung der Bioenergie für die energiepolitischen Ziele hoch einzuschätzen sei. "Dies wird besonders am Endenergieverbrauch deutlich. Vom Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch entfallen heute rund zwei Drittel auf die Bioenergie. Dagegen kommen die anderen Energien wie Wasser, Wind und Solarenergie zusammen gerade mal auf ein Drittel".

Besonders die Produktion von Biokraftstoffen und die Biogaserzeugung seien bedeutende Wirtschaftszweige in der rheinland-pfälzischen Landwirtschaft geworden. Die jüngsten Entwicklungen auf den Weltagrarmärkten hätten allerdings einen Perspektivwechsel eingeleitet. Noch vor wenigen Jahren sei es darum gegangen, eine volkswirtschaftlich sinnvolle Verwendungsmöglichkeit für jene landwirtschaftlichen Flächen zu schaffen, die nicht mehr für die Nahrungs- oder Futtermittelproduktion "benötigt" werden. Inzwischen sei die Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland aufgrund des Anstiegs der Weltagrarpreise im Bereich Lebens- und Futtermittel auch ohne Förderung rentabel. In dieser neuen Ausgangssituation müsse man sich hinsichtlich der Folgen des Ausbaus der Bioenergie und auch hinsichtlich der erwarteten Vorteile für den Klimaschutz Klarheit verschaffen. Dabei würden neben der Klimabilanz, die Auswirkungen auf die Biodiversität und die Versorgung mit Nahrungsmitteln gena uso zu diskutieren sein, wie die Nutzungskonkurrenzen beim Einsatz der Biomasse.

"Werden definierte Voraussetzungen beachtet", so Conrad, "kann mit der Kombination aus günstigen Anbaustandorten und effizienter Technologie auf der Nutzungsseite eine sehr positive Klimabilanz erzielt werden".

Die energetische Verwertung müsse nach alledem in jedem Fall effizient, das heißt effizienter als heute im Durchschnitt sein. Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung solle deshalb künftig Standard werden.

Auch zwischen der Kraftstoffherstellung aus Biomasse und ihrer Umwandlung in Wärme und Strom könne es zu Konkurrenzen kommen. Biomasse könne vielfach in der Wärme- sowie gekoppelten Wärme- und Stromerzeugung effizienter und kostengünstiger eingesetzt werden als bei der Erzeugung von Biokraftstoffen.

Die Umweltministerin stellte zudem das Potenzial der organischen Reststoffe in das Blickfeld. "Sowohl Traubentrester, Stroh, kommunaler Grünschnitt als auch Klärschlamm weisen noch ein beträchtliches Nutzungspotenzial auf. Wenn allein gut die Hälfte technisch und ökologisch sinnvoll genutzt würde, läge das erschließbare Potenzial bei rund 5 Prozent des Primärenergiebedarfs von Rheinland-Pfalz. Die energetische Nutzung von Reststoffen dieser Art steht heute noch am Anfang."

Die Ausschöpfung des Reststoffpotenzials und die effiziente Ressourcennutzung werde daher künftig Vorrang vor einer bloßen Ausweitung des Anbaus von nachwachsenden Rohstoffen erhalten müssen - gerade vor dem Hintergrund der Nutzungskonkurrenz.

In diesem Bereich engagiere sich die Landesregierung, so Conrad, mit der Förderung von Forschung und Entwicklung besonders. Die Umweltministerin nannte dazu aktuelle Forschungsvorhaben, wie die Thermodruckhydrolyseanlagen in Pirmasens und flankierende Begleitforschung, die die Effizienz der Biogasanlagen unterstützen sollte.

Mit klimafreundlicher Energie aus Biomasse könne man Werte schaffen und im eigenen Land halten statt diese für den Import klimaschädlicher fossiler Energien zu verschwenden. "Damit haben wir eine win-win-Situation für alle Seiten. Um die Zukunft der nachwachsenden Rohstoffe brauchen wir uns insoweit nicht zu sorgen".

Verantwortlich für den Inhalt:
Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
e-mail: presse@mufv.rlp.de

Mainz - Veröffentlicht von pressrelations




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