Modernes Heizen mit Holz erleichtern |
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Durch eine Gesetzesinitiative will die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erreichen, dass Holz in Hessen stärker als bisher zur Energiegewinnung eingesetzt wird.
Umweltminister Dietzel (CDU) werfen sie vor, nicht genügend zu tun, um durch den verstärkten Einsatz von Holz einer unabhängigen und sicheren Energiegewinnung näher zu kommen. DIE GRÜNEN fordern, dass der Landesbetrieb Hessen Forst als größter Waldbewirtschafter Hessens zusammen mit Kommunen und privaten Waldbesitzern ein Konzept entwickelt, um dem steigenden Bedarf an Energieholz nachkommen zu können. Der Gesetzesentwurf wird während der Plenarsitzung in der kommenden Woche debattiert. '1,7 Millionen Kubikmeter Holz stehen pro Jahr bei nachhaltiger Nutzung als Energieholz aus hessischen Wäldern zur Verfügung und können ohne Kahlschläge genutzt werden. Zudem werden die Potenziale noch nicht ausgeschöpft. Ein größerer Teil der Äste und kleinen Bäume, die bisher im Wald liegen bleiben, können zusätzlich verwendet werden. Zwar ist der Absatz von 100 000 Festmeter im Jahr 2000 auf 350 000 Festmeter im Jahr 2005 gestiegen, aber 60 Prozent des zur Verfügung stehenden Holzes werden noch nicht genutzt. Experten erwarten, dass der Trend zum Heizen mit Holz noch steigen wird, aber die Forstämter sind nicht darauf vorbereitet, diesen Bedarf zu erfüllen. Die Bürgerinnen und Bürger suchen Alternativen zu Öl und Gas und könnten sie in den hessischen Wäldern finden. Anstatt diese Trendwende zu unterstützen, vernachlässigt Umweltminister Dietzel sie sträflich. Die Ausbildung der Hessen an der Motorsäge zum Selbstsägen von Brennholz kann keine Antwort sein', kritisiert der forstpolitische Sprecher der GRÜNEN, Martin Häusling, einen Vorschlag von Minister Dietzel (CDU). Nach den Vorstellungen der GRÜNEN sind hier die Forstämter gefordert diesen neuen Markt als wichtigen zukunftsfähigen Wirtschaftsbereich zu erkennen. Dabei muss die sichere Energieversorgung vor Ort Vorrang haben vor z. B. einer Holzlieferung an die Zellstoffindustrie. 'Wenn HessenForst Baumstämme nach China liefern kann, sollte und muss es auch möglich sein, hessischen Kommunen und Hausbesitzern verlässlich Energieholz zu liefern. In der Region 'Bioregio Knüll' gibt es bereits Erfolg versprechende Modellprojekte - diese müssen landesweit umgesetzt werden.' 'Wir fordern, dass die Forstämter eigene Servicecenter für Energieholz aufbauen und sich damit diesem neuen Markt annehmen. Damit kann auch die wirtschaftliche Situation von HessenForst verbessert werden. Diese Aufgabe kann nicht an die durch die Forstreform überlasteten Förster übertragen werden.' DIE GRÜNEN schlagen deshalb vor, Mitarbeiter, die in die Personalvermittlungsstelle (PVS) gemeldet wurden, unter anderem auch in diesem Aufgabenfeld einzusetzen. Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag - Pressesprecherin: Elke Cezanne Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden Fon: 0611/350597; ?..Fax: 0611/350601
Quelle: www.pressrelations.de
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