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News Dienstag, 22.04.2008 11:26

Energieeinsparung und Energieeffizienz in Gebäuden

 

Fachtagung mit der Wohnungswirtschaft in Mainz



Steigende Energiepreise belasten zunehmend die Menschen in Rheinland-Pfalz. Die Mietnebenkosten haben sich seit 2003 nahezu verdoppelt. Der Deutsche Mieterbund spricht bezüglich der Nebenkosten von einer zweiten Miete. Die technisch und wirtschaftlich möglichen Sanierungsmaßnahmen standen im Mittelpunkt der heutigen Fachtagung "Energetische Modernisierung von Mietwohnungsbeständen" in Schloss Waldthausen bei Mainz.

Aus sozialer, ökologischer und ökonomischer Sicht besteht Handlungsbedarf, um die Auswirkungen weiter steigender Energiepreise zu begrenzen. "Unser Ziel ist, dass mehr und besser saniert wird. Bei Sanierungen und im Neubau sollte mindestens das umgesetzt werden, was heute schon wirtschaftlich ist", betonten Umweltministerin Margit Conrad und Finanz- und Bauminister Prof. Dr. Ingolf Deubel.

Für die Wohnungswirtschaft in Rheinland-Pfalz sind umfassende energetische Sanierungen längst kein Neuland mehr. Bei der Tagung präsentierten die WBG Wohnungsbaugesellschaft aus Neustadt an der Weinstraße, die Gemeinnützige Wohnungsbau und Siedlungs GmbH in Speyer und die Gemeindliche Siedlungs-Gesellschaft mbH in Neuwied Beispiele, in denen die fossilen Energieträger durch erneuerbare Energie abgelöst wurden.

Burghard Schneider, Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen: "Die deutsche Wohnungswirtschaft hat seit 1990 etwa die Hälfte ihrer 6,3 Millionen Wohnungen energetisch modernisiert und dadurch den Energieverbrauch bis 2005 um 14 Prozent gesenkt. Damit hat die Wohnungswirtschaft das Kyoto-Ziel - bis 2012 den Energieverbrauch um 12 Prozent zu senken - bereits sieben Jahre früher übertroffen."

Das Land Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2007 Modernisierungen in so hohem Umfang gefördert wie noch nie zuvor. Das Kreditvolumen in den Modernisierungsprogrammen der sozialen Wohnraumförderung lag bei 32 Millionen Euro, gegenüber 21,8 Millionen Euro in 2006. Zugleich gab es eine gegenläufige Bewegung bei der Zahl der geförderten Wohneinheiten: Sie lag in 2007 mit 2.517 deutlich unter den 4.160 Wohneinheiten des Jahres 2006. Die durchschnittliche Investitionssumme pro Wohneinheit schnellte damit in 2007 steil nach oben und verdoppelte sich fast auf 12.741 Euro.

"Vor allem wegen der hohen Energiepreise gehen viele Hauseigentümer und Wohnungsbaugesellschaften eine Sanierung energisch an", sagte Finanzminister Deubel. "Hier kann Klotzen statt Kleckern sehr viel Sinn machen."

Beim Modernisieren fördert das Land zum Beispiel die Wärmedämmung der Fassade oder - wenn dadurch der Energiebedarf um 20 Prozent sinkt - den Ersatz der älteren Zentralheizung oder den Einbau neuer Fenster. Unterstützt wird auch der Einbau von Anlagen und Technologien, die alternative oder regenerative Energien nutzen wie Solarthermie, Biogas, Holzpellets oder Holzhackschnitzel. Auch Wärmepumpen können gefördert werden.

Im Mai letzten Jahres startete zudem ein Förderprogramm des Landes für energieeffiziente Neubauten. Das Umweltministerium stellt 2 Millionen Euro zum Neubau von Passiv- und Energiegewinngebäuden zur Verfügung. Derzeit werden über 100 Wohnungen in diesem Standard neu errichtet. Dieses Programm ist auch für größere Wohngebäude, also auch im Mietwohnungsbau nutzbar.

Die Energiesparkampagne "Unser Ener macht mit - Unsere beste Energie ist gesparte Energie" hat sich etabliert. "Sie ist unsere Antwort auf steigende Energiepreise auch im Mietwohnungsbau", sagte Umweltministerin Conrad. "Vor gut einem Jahr haben wir die breit angelegte Kampagne "Unser Ener" vorgestellt. Alle Interessierten können sich beraten lassen und Kontakte zu Fachberatern und Fachkräften knüpfen". Eines der wichtigsten Ziele der Kampagne sei die Verbesserung der Qualität beim energetisch hochwertigen Bauen und Sanieren. "Es freut mich ganz besonders, dass jetzt auch die Verbände der Wohnungswirtschaft in diesem Netzwerk mit dabei sind - ich bin sicher dass Ihre Mitarbeit die Arbeit des Netzwerks bereichert".

Conrad wies auch auf das Förderprogramm "energieeffiziente Neubauten", das Spitzenstandards im Baubereich unterstütze und damit Know-how bei den Akteuren im Land schaffe. "Mit zahlreichen Fachveranstaltungen im Land wurde und wird gemeinsam mit den Partnern ein breites Fortbildungsangebot aufgebaut. Beim Energieberatertag, der Wärmepumpentagung, "Bauen mit Holz und Sonne" oder der vor wenigen Wochen durchgeführten Fachveranstaltung Solararchitektur wurden Fachleute über Bauen, Sanieren und die Nutzung erneuerbarer Energien informiert und aktiviert."

Burghard Schneider, Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen sagte: "Die Wohnungswirtschaft will die in Gang gekommene positive Entwicklung fortsetzen. Das wird sie aber nur tun können, wenn das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung sie nicht durch Vorschriften daran hindert, die die Wirtschaftlichkeit und die Wahlfreiheit der energetischen Investitionen außer Acht lassen. Die professionell-gewerbliche Wohnungswirtschaft mit etwa 30 Prozent des deutschen Mietwohnungsbestandes begreift sich insoweit als Partner der Politik, wenn es gilt, die Energieeffizienz und die Nutzung der erneuerbaren Energie zu steigern. Ihr Hauptaugenmerk sollte die Politik deshalb auf die Hobby-Vermieter oder selbst nutzenden Eigenheimbesitzer mit ihren rund 30 Millionen Wohnungen richten."

Verantwortlich für den Inhalt:
Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
e-mail: presse@mufv.rlp.de

Mainz - Veröffentlicht von pressrelations




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