Steuerbegünstigung bei Biodiesel
  
 Website Suche
 Ihr Profi vorort
 Nachrichten
Aktuell
suchen
Archiv
Schlagzeilen
 Branchenbuch
Branchenbuch
 Preisrechner
Benzinverbrauch
Gaspreisrechner
Heizölpreisrechner
KFZ-Versicherung
Krankenversicherung
Pelletspreisrechner
Strompreisrechner
 Service
Automobil
Downloads
FAQ
Veranstaltungen
Weblinks
Energiespartipps
Energiepreise
Autogastankstellen
Biodieseltankstellen
Bioethanoltankstellen
Bundesländer
eBörse
Infos
Produkte
Kraftstoffpreise
Versicherungsvergleich
KFZ-Versicherung
 Kommunikation
Forum
Letzte Einträge
Pellets Österreich
Therminator
Pellets Herstellung
Hackschnitzelheizung
Pelletheizung
Elefantengras
Hager Heizung
Gästebuch
 Kontakt
Kontakt
Impressum
Werbung
Weiterempfehlen
 Newsletter
Name:
eMail:


 Literatur
Autogas
Bioenergie
Biomasse
Blockheizkraftwerke
Energiesparen
Erdgas
Erneuerbare Energien
Geothermie
Niedrigenergiehäuser
Moderne Heizung
Klimaschutz
Ökostrom
Solarenergie
Stirlingmotor
Wasserkraft
Wasserstoff
Windenergie
Sonstiges
Puplikationen Therminator Immobilien
Elektroheizungen
Gasheizungen
 Home » Nachrichten » News
 

 

News Freitag, 18.04.2008 11:14

Steuerbegünstigung bei Biodiesel

 

Hohe Unterkompensation bei der Steuerbegünstigung bei Biodiesel bestätigt



Berlin, 17. April 2008 - Auf Grundlage der aktuellen Marktdaten bei der Rohstoffpreisentwicklung sieht sich die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) in ihrer im Januar 2008 veröffentlichten Prognose zur Unterkompensation für Biodiesel als Reinkraftstoff bestätigt. Für das erste Quartal 2008 stellt die UFOP eine Unterkompensation in Höhe von minus 28 Cent je Liter fest und nimmt dieses Ergebnis zum Anlass, den Korrekturbedarf bezüglich der zukünftigen Ausgestaltung der Steuerbegünstigung bei Biokraftstoffen erneut anzumahnen. Ursache sind die hohen Preise für Rapsöl und generell für pflanzliche Öle in Verbindung mit der auf 15 Cent je Liter erhöhten Energiesteuer.

Die UFOP stellt nachdrücklich fest, dass der mit dem Biokraftstoffquotengesetz verfolgte marktstrategische Ansatz, den Beimischungsanteil für Biokraftstoffe in dem Maße zu erhöhen wie bedingt durch die Reduzierung der Steuerbegünstigung der Absatz von Biodiesel als Reinkraftstoff und Pflanzenölkraftstoff zurück geht, nicht greift. Der Ansatz ist zwar grundsätzlich richtig, um schließlich auch die nationalen Mengenziele für Biokraftstoffe erfüllen zu können betont der Verband, jedoch geht die Rechnung nicht wie beabsichtigt auf. Eine Ursache ist die erheblich verzögerte Umsetzung der geänderten Kraftstoffqualitäts- und Kennzeichnungsverordnung (10. BImSchV). Im vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf ist eine Erhöhung der Beimischung von derzeit max. 5 Vol.-% Biodiesel auf max. 7 Vol-% vorgesehen. Gemessen am Gesamtabsatz für Dieselkraftstoff entspricht diese Vorgabe etwa 2 Mio.Tonnen Biodiesel. Als Ergebnis der Debatte zur Frage der Verwendung von E10 ist bisher leider nicht absehbar, wann die geänderte Verordnung in Kraft treten wird.

Dies bedeutet, dass die Quotenverpflichteten der Mineralölbranche vor erheblichen Problemen stehen werden, ihre Quotenverpflichtung 2009 erfüllen zu können. Die Quotenverpflichtung ist nach Auffassung der UFOP nur dann erfüllbar, wenn ausreichend Reinkraftstoffmengen vermarktet wurden als Voraussetzung für eine Anrechnung auf die Biokraftstoffquote. Im Wege der Rückzahlung der Steuerbegünstigung würden entsprechend anrechenbare Biokraftstoffquotenmengen geschaffen. Demzufolge fließt ein Großteil der Steuerbegünstigung wieder in den Bundeshaushalt mit dem entsprechenden Zeitverzug zurück. Die Quotenübertragung muss für ein laufendes Kalenderjahr im darauffolgenden Jahr bis zum 1. April abgeschlossen sein.

Vor dem Hintergrund einer notwendigen Kompromissfindung in der steuerlichen Begünstigung von Biodiesel und Pflanzenöl muss diese so gestaltet sein, dass überhaupt noch eine Reinkraftstoffvermarktung ermöglicht wird.
Die UFOP fordert daher die zeitliche Streckung der Steuerbegünstigung für Biodiesel und Pflanzenöl:
1. Januar 2008 - 31. Dezember 2009: 399,40 EUR je 1000 Liter,
1. Januar 2010 - 31. Dezember 2011: 336,40 EUR je 1000 Liter,
ab 1. Januar 2012: 273,40 EUR je 1000 Liter
Aktuell muss jedoch die Besteuerung ausgesetzt werden bis sich die Marktverhältnisse geändert haben.

Mit dieser Regelung würde der aktuellen Rohstoff- und Marktpreisentwicklung bei fossilen Kraftstoffen entsprochen, ohne Investitionsanreize auszulösen und zugleich, so die UFOP, auch der zurzeit intensiv geführten umweltpolitischen Diskussion Rechnung getragen.

Redaktionskontakt:
Dieter Bockey
UFOP e. V.
Tel.: 0 30/31 90 4-215
E-Mail: d.bockey@ufop.de

Berlin - Veröffentlicht von pressrelations




Drucken
 Enri fragen
 Werbung
Stirlingmotor Bausatz
Stirlingmotor Bausatz
 Händler-Login
registrieren
 Werbung
 Umfrage
Mit was heizen Sie
 Heizöl
 Holz
 Gas
 Anderes

Ergebnisse
 Glossar