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 Home » Nachrichten » News
 

 

News Freitag, 21.03.2008 21:12

Das Passivhaus ist das Haus der Zukunft

 

Ein wichtiges Thema beim Energiegipfel in Isny



Isny (jm).Alle sprechen vom Klimaschutz - auch beim Energiegipfel in Isny (28. und 29. März im Kurhaus). Die Familie Durach im Westallgäu tut etwas dafür. Sie hat sich für den Bau eines Passivhauses entschieden. Ein Haus, das nur den Bruchteil der Energie eines konventionellen Gebäudes verbraucht. Das ist nicht nur gut für das ökologische Gewissen, sondern hilft auch noch jede Menge Geld zu sparen.

Hermann Durach betreibt mit seiner Frau Renate eine Landwirtschaft in Weiler-Simmerberg. 40 Kühe stehen im Stall. Als es darum ging, daneben ein Wohnhaus zu bauen, dachten die Durachs zunächst an ein Energiesparhaus mit einem Verbrauch von umgerechnet sechs Litern Heizöl pro Quadratmeter im Jahr. „Wegen des Umweltschutzes, aber auch weil die Energiepreise ja ständig steigen“, sagt Hermann Durach. Zum Vergleich: ein konventionelles Haus, das nach den derzeit geltenden Richtlinien der Energieeinsparverordnung (EnEv 2007) gebaut wird, schluckt zehn Liter.
Im Laufe der Gespräche mit Dieter Herz, einem weit über die Grenzen des Allgäus hinaus bekannten Experten für energieeffizientes Bauen, wurde Hermann und Renate Durach klar, dass es sinnvoll ist, gleich ein Passivhaus zu bauen. „Angesichts der Energiepreisentwicklung ist das die wirtschaftlichste Bauweise. Ein Passivhaus verbraucht umgerechnet nur 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter“, erklärte ihnen Herz, der im nahe gelegenen Weitnau das Planungsbüro Herz & Lang leitet. Wenn schon, denn schon, dachten sich schließlich die Durachs.
Inzwischen steht der Rohbau aus Ziegel samt Wärmedämmverbundsystem. In knapp zwei Monaten kann das Gebäude bezogen werden. Die stolzen Passivhaus-Besitzer freuen sich auf ihr neues Zuhause, auch wenn so mancher Nachbar skeptisch ist. „Da werdet Ihr im Winter frieren“, bekommen die Durachs immer wieder zu hören. „Das funktioniert“, ist sich Hermann Durach sicher. Er weiß, dass es dank der hervorragenden Wärmedämmung und der dichten Gebäudehülle in den neuen vier Wänden auch bei Minusgraden angenehm warm sein wird. Das Eigenheim der Durachs erfüllt die strengen Richtlinien des Passivhaus Instituts in Darmstadt und ist das erste zertifizierte Passivhaus im Westallgäu überhaupt.
Dieter Herz, der vor zehn Jahren das erste Passivhaus in Bayern geplant hat und 50 weitere als Referenz vorweisen kann, ist ein absoluter Fachmann auf seinem Gebiet. Er kennt die Vorurteile. „Aber die Erkenntnis, dass Passivhäuser funktionieren, wenn sie von Leuten mit dem nötigen Know-how gebaut werden, setzt sich mehr und mehr durch.“
Zurzeit arbeitet Dieter Herz, der beim Isnyer Energiegipfel als Referent dabei sein wird, an einem der weltweit größten Passivhaus-Projekte. In Innsbruck entstehen zwei Gebäudekomplexe mit insgesamt 354 Passivhaus-Wohneinheiten. „Die Energiepreisspirale wird sich immer schneller drehen und das Thema Klimaschutz gleichzeitig immer wichtiger werden. An der Passivhausbauweise führt kein Weg vorbei“, ist sich der Pionier sicher. Die Mitglieder des Europaparlaments sehen das inzwischen ähnlich und fordern, dass ab 2011 nur noch Gebäude gebaut werden dürfen, die den Passivhaus-Richtlinien entsprechen.
Das Bauunternehmen Deiss aus Argenbühl-Eglofs, das das Haus der Familie Durach Stein auf Stein gebaut hat, ist auf diese Entwicklung gut vorbereitet. Der Familienbetrieb, der von drei Brüdern in der dritten Generation geführt wird, hat Erfahrung mit hochwertigen Niedrigenergie- und Passivhäusern. „Damit die Gebäudehülle dicht ist, muss sehr exakt gearbeitet werden“, betont Georg Deiss. Er und seine Brüder setzten vor Jahren schon beim Bau ihres eigenen Mehrfamilienhauses auf Erdwärme-Kollektoren und eine Komfort-Lüftungsanlage.
Beim Passivhaus der Familie Durach gibt es obendrein einen ganz besonderen Clou. Hier wird sogar noch die Abwärme bei der Milcherzeugung für die Bereitstellung von Warmwasser genutzt. „Eine wirklich interessante Lösung“, findet Hermann Durach.

Weitere Informationen:
Dipl.-Ing. (FH) Dieter Herz, Herz & Lang, Die Fachplaner für energieeffizientes Bauen, Ritzensonnenhalb 5a 87480 Weitnau, Telefon 08375/921133-0, Fax 921133-55, E-Mail: dieter.herz@herz-lang.de , Internet: www.herz-lang.de
Pressekontakt:
Jensen media, Postfach 25, 87740 Buxheim, Telefon 08331/90022, Fax 90023, E-Mail: info@jensen-media.de , Internet: www.jensen-media.de
Ansprechpartner: Roland Wiedemann (Telefon Homeoffice 0831/9602213, roland.wiedemann@jensen-media.de

Weitnau - Veröffentlicht von pressrelations
 




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