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News Montag, 03.03.2008 11:18

Alternative Energieträger

 

Höchste Zeit, umzusteigen



Wirtschaftsforscher rechnen langfristig mit steigenden Ölpreisen
Karlsbad, 02.03.2008 - Bereits zu Beginn des Jahres durchbrach der Ölpreis erstmals die Rekordmarke von 100 Dollar pro Barrel, um die er seitdem pendelt. Nach oben scheint alles offen, obwohl sich Ökonomen von führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten mit Voraussagen für die Preisentwicklung eher zurückhalten. „Dafür gibt es keine guten Prognosemittel“, sagte zum Beispiel Oliver Hülsewig vom Münchener Ifo-Institut kürzlich gegenüber der „Welt“. Zu unberechenbar seien die Schwankungen von Angebot und Nachfrage, die Entscheidungen von Spekulanten und der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sowie mögliche terroristische Attentate wie jüngst auf Ölpipelines in Nigeria.

Es gibt aber auch Experten, die konkreter werden: Für die Energiespezialistin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Prof. Claudia Kempfert, ist in fünf Jahren ein Ölpreis von 150 Dollar wahrscheinlich, in zehn Jahren sogar ein Preis von 200 Dollar. In einem Interview mit der „Berliner Zeitung“ bringt sie die Ursache für den weiteren Preisanstieg so auf den Punkt: „… weil die Ölvorräte zunehmend knapp werden". Auch Klaus-Jürgen Gern, Forscher vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), rechnet auf lange Sicht mit steigenden Ölpreisen. Er rät daher, verstärkt nach alternativen Energieträgern zu suchen: „Es muss uns gelingen, Öl zu vertretbaren Kosten zu ersetzen.“

Zu den zukunftssichereren Alternativen für die Verbraucher zählt neben kostenloser Sonnenenergie der CO2-neutrale Brennstoff Holzpellets. Laut „Brennstoffspiegel“ - Monatsmagazin für den Brennstoff- und Mineralölhandel in Deutschland - entwickelten sich die Preise für Holzpellets 2007 nicht nur im Jahresdurchschnitt, sondern auch im Monatsvergleich rückläufig. „Holzpelletskunden“, so das Blatt, „können angesichts der erhöhten Produktionskapazitäten und der nun gleichmäßig wachsenden Nachfrage langfristig mit stabilen Preisen rechnen.“ Mehrjährige Liefer- und Preisgarantien von Kesselherstellern wie Paradigma machten zudem deutlich, dass die Akteure im Markt dies überwiegend so sehen.

Dank erhöhter staatlicher Förderung, moderner Technik und der Möglichkeit einer Kopplung mit Solar sowie vergleichsweise günstiger Brennstoffkosten entwickelt sich die Holzpelletsheizung zu einer langfristigen Alternative. Und das vor allem dort, wo Kunden darüber nachdenken, sich von leitungsgebundenen Energieanbietern unabhängig zu machen, dabei aber nicht auf Heizöl umsteigen wollen.

Die Wärmeversorgung mit Holzpellets kostet aktuell durchschnittlich 3,9 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Das ist weit günstiger als das Heizen mit Öl oder Gas. Der kWh-Preis von Öl- und Gasheizungen liegt bei derzeit 6,5 bzw. 7,0 Cent inklusive Zählergebühr, Tendenz steigend.

Das neue Marktanreizprogramm für erneuerbare Energie, das den Absatz von Technologien der erneuerbaren Energien im Markt durch Investitionsanreize stärken und deren Wirtschaftlichkeit verbessern will, bietet seit Januar deutlich verbesserte Fördersätze für Pelletsheizungen und Solaranlagen. Neu an der künftigen Förderung ist ein Bonusssystem, das für deutlich höhere Förderbeträge sorgen kann. Wer Solarkollektoren und Biomassekessel besonders energieeffizient einsetzt oder erneuerbare Energien miteinander kombiniert, wird zusätzlich mit dem so genannten Kombinationsbonus belohnt.

Weitere Informationen: www.bafa.de; www.paradigma.de

Ansprechpartner:

Frau Sabine Heuer
Sunbeam GmbH
E-Mail: heuer@sunbeam-berlin.de
Telefon: +49 (30) 789585-64
Fax: +49 (30) 265543-82
Zuständigkeitsbereich: Paradigma Pressestelle

Karlsbad - Veröffentlicht von pressrelations




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