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News Donnerstag, 21.02.2008 10:58

Fördergelder Bioenergie

 

Bioenergie - Fördergelder effizienter verwenden



(aid) - "Die deutsche Bioenergiepolitik fördert besonders jene Bioenergie-Linien, die relativ teuer und vielfach ineffizient sind", kritisierte Professor Dr. Folkhard Isermeyer vom Braunschweiger Johann Heinrich von Thünen-Institut auf der Hochschultagung der Kieler Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät. Hiermit zeigte er auch eins der möglichen Risiken für die weitere Entwicklung des deutschen Biogas-Sektors auf: Die bislang besonders diskutierten Bioenergie-Linien Biokraftstoffe und Biogaserzeugung auf Maisbasis weisen relativ hohe Vermeidungskosten von 150 bis weit über 300 Euro je Tonne Kohlendioxid auf. "Da gibt es effizientere Strategien", so der Wissenschaftler. Wer Kohlendioxid vermeiden wolle, der solle sich vermehrt auf die Biogaszerzeugung auf Güllebasis, möglichst mit Kraftwärmekopplung sowie die kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung auf Basis von Hackschnitzeln aus Waldrestholz oder Kurzumtriebsplantagen konzentrieren. In seinem Vortrag warnte Isermeyer davor, solche Bioenergie-Linien allzu stark zu fördern, für die eine verstärkte Nutzung von Agrarflächen notwendig seien. "Im Sinne des Klimaschutzes ist es bedenklich, wenn wir Verfahren fördern, für deren Ausdehnung das Abholzen von klimarelevanten Wäldern notwendig ist", warnte Isermeyer. Insofern solle die deutsche Politik lieber solche Bioenergie-Linien fördern, die mit der Nahrungsmittelproduktion nicht in Flächenkonkurrenz stehen. Weiterhin sei die Vermeidung von Methan- und Kohlendioxid-Emissionen wichtig.

Für die deutsche Landwirtschaft sieht Isermeyer auch langfristig Chancen im Bioenergiebereich. Die Grundausrichtung liege aber auch künftig in der Erzeugung von Nahrungsmitteln und nicht in der von Energie. "Es ist zu erwarten, dass im Laufe der Jahrzehnte die Solarenergie mit zunehmender Ausrichtung auf Solarstrom-Import immer stärker eine Führungsrolle innerhalb der regenerativen Energien einnehmen wird", glaubt der Wissenschaftler.
aid, Dr. Uwe Scheper

aid infodienst
Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.
Friedrich-Ebert-Str. 3
53177 Bonn
Tel. 0228 8499-0
Internet: http://www.aid.de, E-Mail: aid@aid.de

Bonn - Veröffentlicht von pressrelations
 




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