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News Freitag, 08.02.2008 10:46

Kosten und Ökobilanzen der Biokraftstoffe

 

Paradigmenwechsel in der Biokraftstoffpolitik



Berlin, 7. Februar 2008 - Vor dem Hintergrund der aktuellen und zunehmend intensiver geführten Diskussion zur Frage der Förderwürdigkeit von Biokraftstoffen hat die UFOP eine Information zum Paradigmenwechsel veröffentlicht, die sich insbesondere mit den in der Biomasse-Nachhaltigkeits-Verordnung verankerten Ökobilanz-Vergleichen von Biokraftstoffen befasst. Dargestellt werden die auf Basis unterschiedlicher Rohstoffe gewonnenen Biokraftstoffe im Hinblick auf die Erreichung der geforderten Mindest-Treibhausgas-Einsparung in Höhe von 30% bzw. 40% im Vergleich zum jeweiligen fossilen Referenzkraftstoff. In der UFOP-Information berücksichtigt sind ebenfalls die ökobilanziellen Wirkungen im Falle einer Landnutzungsänderung (z. B. Urwaldrodung). Insbesondere bei Importen von Palmöl werden im Falle der Landnutzungsänderung erhebliche CO2-Quellen durch Humusabbau freigesetzt, die zu Recht die Förderwürdigkeit von Biokraftstoffen auf Basis solcher Rohstoffherkünfte in Frage stellen. Die Information befasst sich überdies mit den rohstoffbedingten, unterschiedlichen Kosten zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen.
 
 Anlass für diese Studie ist die von der Bundesregierung beschlossene Biomasse-Nachhaltigkeits-Verordnung. Auch der aktuell von der EU-Kommission vorgelegte Vorschlag einer Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien sieht den Ansatz eines Ökobilanzvergleichs als Voraussetzung für die Förderwürdigkeit von Biokraftstoffen vor.
 
 Ebenso hat die UFOP das Institut für Energetik und Umwelt (IE) beauftragt, einen Kosten- und Ökobilanz-Vergleich von Biokraftstoffen auf Basis heimischer Rohstoffe vorzunehmen. In dieser Studie werden Berechnungen des IE mit Literaturangaben verglichen und in ihrer Bandbreite dargestellt. Verglichen werden die Biokraftstoffe Bio-SNG aus Lignocellulose, Ethanol aus Lignocellulose, BTL, Biomethan aus Mais, Rapsölkraftstoff, Biodiesel aus Raps sowie Ethanol aus Getreide. Anzumerken ist, dass für einige Verfahren wie z. B. die Produktion von BTL eine gesicherte Aussage über die Bereitstellungskosten nicht möglich ist mangels ausreichender Datengrundlage. Zwar sind bspw. in Bezug auf den Kraftstoffertrag je Hektar erhebliche Unterschiede festzustellen, jedoch muss aus Sicht der UFOP beachtet werden, dass die Gewinnung von Biodiesel und Bioethanol aus Raps bzw. Getreide im Vergleich zu BTL und Biomethan erheblich weniger standortgebunden ist aufgrund der Transportwürdigkeit des Rohstoffes. Die anfallenden Nebenprodukte wie Rapsschrot und getrocknete Schlempe (DDGS) finden zudem in der Tierernährung als Eiweißfuttermittelkomponenten Verwendung. So wird auch sichergestellt, dass durch die tierische Nutzung der Nebenprodukte eine weitere Kaskadennutzung im Rahmen der Biogasgewinnung möglich ist und die Nährstoffe wiederum in den Naturhaushalt zurückgeführt werden. Nach Auffassung der UFOP sollte dieser Aspekt in der Ökobilanzbetrachtung beim Vergleich verschiedener Kraftstoffarten berücksichtigt werden.
 Beide Studien stehen als download kostenlos unter www.ufop.de zur Verfügung.
 
 Redaktionskontakt: Dieter Bockey
 UFOP e. V.
 Tel.: 0 30/31 90 4-215
 E-Mail: d.bockey@ufop.de
 
 Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


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