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News Freitag, 11.01.2008 12:15

Carbon Trade & Finance

 

Für einen globalen CO2-Emissionsmarkt



Ingo Ramming, Executive Director von Carbon Trade & Finance, hält den Emissionshandel für eines der effektivsten Instrumente gegen die globale Erwärmung. Er erklärt, warum der Handel mit Kohlenstoffemissionen ein entscheidendes Element jeder künftigen Vereinbarung über das Weltklima ist.
 
 Das Kyoto-Protokoll hat den Emissionshandel als das preiswerteste Instrument zur Reduzierung der Treibhausgase etabliert. Funktioniert das?
 Ramming: Für uns steht fest, dass der Emissionshandel und der CO2-Markt ganz allgemein ein voller Erfolg sind, auch wenn die offizielle vom Kyoto-Protokoll vorgesehene Handelsphase erst 2008 beginnt. Die Preise für die Erprobungsphase sind zwar wegen des Überangebots extrem niedrig, aber es wurden erste Erfahrungen gesammelt, und wir sind für die Zukunft sehr optimistisch.
 
 Der Markt teilt diese Einschätzung, und die CO2-Bewilligungen für die zweite Phase werden mit über 20 Euro pro Tonne gehandelt. Der CO2-Markt ist der am schnellsten wachsende Finanzmarkt der Welt. Allein in der EU hat der Emissionshandel in 2007 ein Volumen von 2,2 Milliarden Tonnen erreicht.
 Der EU-Emissionshandel ist der größte weltweit, daneben gibt es noch einige regionale Börsen in den Vereinigten Staaten. Wird im Nachfolgevertrag des Kyoto-Protokolls ein globaler Emissionshandel vereinbart werden?
 
 Ramming: Der Klimawandel ist ein globales Problem. Wir brauchen daher eine globale Lösung, und das kann nur ein globaler Emissionshandel sein. Die derzeitige Diskussion in den USA und die neue Klimapolitik in Australien geben, glaube ich, Anlass zur Hoffnung, dass Emissionsrechte ab 2012 wirklich global gehandelt werden.
 
 Was geschieht mit dem Emissionshandel nach 2012, wenn der Nachfolgevertrag nicht zustande kommt?
 Ramming: In der EU wird die dritte Phase des europäischen Emissionshandels ab 2012 bereits diskutiert. Insofern bin ich zuversichtlich, dass es einen Nachfolgevertrag geben wird. Und wenn nicht, müssen wir uns in Erinnerung rufen, dass der Emissionshandel lediglich ein Instrument ist, das sich Politiker ausgedacht haben, um den Klimawandel zu bekämpfen und die Klimaziele zu erreichen.
 
 Die meisten von uns sind davon überzeugt, dass der Klimawandel eine ernste Bedrohung ist. Insofern ist die Frage, was mit dem Emissionshandel geschieht, meiner Meinung nach die falsche Frage. Die eigentliche Frage ist: Glauben wir, dass der Klimawandel eine ernste Bedrohung ist? Wenn ja: Wollen wir etwas dagegen tun? Wenn ja: Was wäre das geeignetste Mittel? Ich bin davon überzeugt, dass der Emissionshandel die besten Ergebnisse erzielt, und ich glaube, dass mir die meisten Menschen zustimmen würden.
 
 Einige Kritiker sagen, es sei weniger effizient, in der Dritten Welt Emissionsrechte zu kaufen, man solle besser die Emissionen zu Hause reduzieren. Was halten Sie davon?
 Ramming: Der Klimawandel ist ein globales Problem. Eine Tonne CO2 weniger ist eine Tonne CO2 weniger, ob in China, Russland oder Europa. Solange die betroffenen Projekte den vorgeschriebenen Regeln entsprechen, sachgemäß validiert und festgesetzt werden, kann ich den Kritikern nicht zustimmen. Es ist klar, dass das System noch nicht ausgereift ist und in Phase nach Kyoto angepasst werden muss. Trotzdem ist der Mechanismus gut, um Entwicklungsländern, Schwellenländern mit moderner Technik sowie Unternehmen in Europa und den Vereinigten Staaten einen neuen Markt anzubieten.
 
 Die Preise für die Reduktion von Emissionen sind in den letzten Jahren stark gefallen. Wie erklärt sich das, und wie kann es vermieden werden?
 Ramming: Nur die Preise für die erste Phase des Emissionshandels sind gefallen und tendieren gegen Null, weil die Unternehmen durch die nationale Zuteilung zu viele Emissionsrechte bekommen haben. Obwohl es ein echter Markt mit echtem Geld ist, ist diese erste Phase von 2005 bis 2007 doch nur ein Testlauf vor dem eigentlichen Kyoto-Handel. Die Lektion wurde verstanden, wir glauben, dass die nationalen Zuteilungen für die zweite Phase einen Bedarf schaffen werden. Die Tatsache, dass CO2-Emissionsrechte für Dezember 2008 in der EU derzeit mit 23 Euro pro Tonne gehandelt werden, spricht für diese Ansicht.
 
 Die Regierung der USA ist gegen den Emissionshandel und bindende Obergrenzen für Treibhausgase, weil sie ökonomische Nachteile befürchtet. Große US-Unternehmen haben sich jüngst an ihre Regierung gewandt und sie gebeten, diese Haltung zu überdenken. Warum?
 
 Ramming: Es gibt in den Vereinigten Staaten sehr verschiedene Meinungen, sogar innerhalb einer Partei können die Auffassungen stark abweichen. Präsident Bush verfolgt offensichtlich eine andere Politik als sein Parteikollege Gouverneur Schwarzenegger. Das Umdenken in der amerikanischen Wirtschaft spiegelt meiner Meinung nach einerseits eine andere Einstellung zum Klimawandel ganz allgemein, aber andererseits sehen die Unternehmen in der sauberen Technologie wohl auch eine Chance.
 Das Interview erschien auf Englisch auf der Allianz Knowledge Site.
 
 Michael Goodbody
 Dresdner Kleinwort
 +44.207.475-3447
 michael.goodbody@dkib.com
 
 Martin Halusa
 Dresdner Bank
 +49.69.713-50750
 martin.halusa@dresdner-bank.com
 München - Veröffentlicht von pressrelations


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