Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS)
  
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News Freitag, 11.01.2008 11:58

Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS)

 

Kosten senken - Umwelt entlasten - Wettbewerbsfähigkeit steigern:



Das Umwelt- und das Wirtschaftsministerium unterstützen rheinland-pfälzische Unternehmen bei der Durchführung von Analysen zum produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS). Umweltministerin Margit Conrad und Wirtschaftsminister Hendrik Hering stellten heute in Mainz gemeinsam erste Ergebnisse des 2007 begonnenen Projektes vor. Beteiligt sind 20 rheinland-pfälzische Betriebe, die Unterstützung erhalten, um den Rohstoff- und Energieverbrauch in der Produktion effizienter zu gestalten und damit Kosten zu sparen und Belastungen für die Umwelt zu reduzieren. "Viele fordern Energie- und Ressourcenproduktivität, wir bieten - auch als Baustein unserer Klimastrategien - ganz konkrete Hilfen an", so Conrad und Hering.
 
 Deutschland will - so das nationale Klimaschutz- und Energieprogramm - die Energieproduktivität bis 2020 gegenüber 1990 verdoppeln. "Ressourceneffizienz ist für die Wirtschaft zu einer Schlüsselfrage für die Wettbewerbsfähigkeit geworden. Wir unterstützen in Rheinland-Pfalz diese Ziele, zugleich leisten wir einen Beitrag für unsere Klimaschutz- und Energiestrategien in Rheinland-Pfalz", so Conrad.
 
 Hintergrund
 Die Preise für viele industrierelevante Rohstoffe sind weltweit zum Teil drastisch gestiegen. Allein zwischen 2000 und 2005 haben sich die Weltmarktpreise für importierte Rohstoffe im Euro-Raum um über 80 Prozent verteuert. Dieser Trend setzt sich aktuell fort.
 
 "Rheinland-Pfalz ist auf den Import verschiedener Rohstoffe angewiesen. Da ein Großteil unserer Wertschöpfung und der Arbeitsplätze unmittelbar mit dem industriell-gewerblichen Sektor in Zusammenhang steht, ist Deutschland und damit auch der Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz direkt von dieser Entwicklung betroffen", machten Umweltministerin Conrad und Wirtschaftsminister Hering deutlich.
 
 Für den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) war dies im letzten Jahr Anlass, auf einem Rohstoffkongress die Notwendigkeit und die Bedeutung einer ressortübergreifenden strategischen Rohstoffpolitik zu betonen. Schon heute sind die Materialkosten mit 40 Prozent der Hauptkostenfaktor im verarbeitenden Gewerbe. Die Energiekosten liegen im Durchschnitt zwar nur bei 3 Prozent, aber es gibt Wirtschaftszweige mit einem weit höheren Energiekostenanteil.
 
 Conrad und Hering: "Es gibt einen ganz erheblichen Nachholbedarf im Bereich der Material- und Energieproduktivität. Bei der Diskussion über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland wird aber zuerst immer über die Lohnkosten gesprochen. Diese machen jedoch im Durchschnitt nur 25 Prozent im produzierenden Gewerbe aus bei inzwischen sehr hoher Arbeitsproduktivität. Wir plädieren dafür, die Material- und Energieproduktivität stärker in den Vordergrund zu stellen."
 
 
 Das Projekt "EffCheck - PIUS-Analysen in Rheinland-Pfalz"
 
 "Produktionsintegrierter Umweltschutz" - kurz PIUS - bedeutet die technische und organisatorische Optimierung von Produktionsprozessen. Die Landesregierung unterstützt deshalb eine ganze Reihe von Beratungsaktivitäten. Im "Effizienznetz Rheinland-Pfalz" (EffNet) werden diese Aktivitäten gebündelt.
 
 "Auf der Plattform des ‚EffNet’ führen wir in 20 ausgewählten Betrieben Effizienzchecks ("EffChecks") durch, um systematisch nach Potentialen zur Senkung des Rohstoff- und Energieverbrauchs zu suchen. Damit soll - übertragbar auch auf andere Betriebe - gezeigt werden, dass mit oft schon kleinen Veränderungen im Betriebsablauf oder mit Investitionen, die sich schon in wenigen Jahren rechnen, der Rohstoff- oder Energieverbrauch spürbar gesenkt werden kann. Wir wollen landesweit Impulse für mehr Ressourcen- und Energieeffizienz setzen. Dafür stellen wir Geld und Personal zur Verfügung ", so Ministerin Conrad und Minister Hering.
 
 Am Anfang stehe die Initialberatung, die den Investitionsaufwand prüft und erste Kalkulationen für eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt. Conrad: "Es geht um die ökonomische und ökologische Optimierung. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gesteigert und heimische Arbeitsplätze sollen gesichert werden."
 
 Einzelne Effizienzchecks sind bereits beendet, andere werden im Verlauf dieses Jahres abgeschlossen. Diesem Anschub mit ausgewählten Betrieben wird eine breite Information der Unternehmen in Rheinland-Pfalz folgen.
 
 Die am EffCheck beteiligten Unternehmen kommen aus den Branchen:
 
 • Auto / Kfz-Gewerbe / Fahrzeugbau
 • Lebensmittel
 • Metallverarbeiter
 • Oberflächenbearbeitung
 • Textilindustrie
 • Hotel / Gaststättengewerbe
 • Elektrotechnik
 • Kunststoffverarbeiter
 • Pharma
 • Abfallbranche
 • optische Industrie
 • Chemie
 
 Rheinland-Pfalz fördert
 Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt für jeden EffCheck bis zu 70 Prozent der Beratungskosten bis zu einem Höchstbetrag von 4.500 Euro. 2007 und 2008 wurden insgesamt rund 230.000 Euro für das Projekt bereitgestellt.
 
 Zudem begleiten Fachleute des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) und der Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH (SAM) den Betrieb sowie den externen Berater in den einzelnen Phasen des EffCheck.
 
 Wie Wirtschaftsminister Hering mitteilte, unterstützt das Land die notwendigen Investitionen in eine effiziente Produktion. Das Wirtschaftsministerium habe im Rahmen des Darlehensprogramms "Technologie und Energie" der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) einen entsprechenden Fördertatbestand eingerichtet. Die Zinsvergünstigung - derzeit 3,8 Prozent - soll den Schritt zu Investitionen erleichtern und den Amortisationszeitraum verkürzen, so dass Empfehlungen der EffCheck-Beratung auf fruchtbaren Boden fallen. "Dieses Förderinstrument ist bundesweit einzigartig und hat Modellcharakter", betonte Hering.
 
 "Richtig verstanden, bedeuten Ressourceneffizienz und Klimaschutz keine Schwächung, sondern eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Rheinland-Pfalz und seiner Wettbewerbsfähigkeit", so Umweltministerin Conrad. "Zudem helfen die EffChecks, die Arbeitsplätze im Betrieb zu sichern und Arbeitsplätze durch zukunftsfähige Technologie neu zu schaffen."
 
 Weitere Projekte im Bereich des produktionsintegrierten Umweltschutzes - PIUS in Rheinland-Pfalz
 
 www.pius-info.de
 Gemeinsam mit der Effizienzagentur NRW und 25 weiteren Partnern aus dem gesamten Bundesgebiet betreibt die Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH (SAM) seit 2001 das kostenfreie Internet-Portal zur Förderung des produktionsintegrierten Umweltschutzes. Auf dieser Plattform werden derzeit 700 Dokumente zum Download angeboten, ca. 200 davon im Bereich "Projekte in Unternehmen".
 
 www.EffNet.rlp.de
 Ende des Jahres 2005 wurde in einer gemeinsamen Initiative von Umwelt- und Wirtschaftsministerium das "Effizienznetz Rheinland-Pfalz - EffNet" (www.effnet.rlp.de) als zentraler Ansprechpartner für Fragen zu Umwelt und Energie gegründet. Das EffNet ist eine zentrale, fachübergreifende und nichtkommerzielle Informations- und Beratungsplattform und stellt eine Verknüpfung der verschiedenen Einzelinitiativen im Land Rheinland-Pfalz zu einem umfassenden Informations- und Beratungsangebot dar. Da die zunächst einjährige Pilotphase sehr erfolgreich war, wird das EffNet weiterbetrieben.
 Vom EffNet wurde z.B. im Dezember 2006 das "Benchmarking-Projekt Rheinland-Pfalz", mit dem das Land die kostenfreie Nutzung des Internetportals www.buda.de anbietet, gestartet. Teilnehmen können Betriebe der Kfz-Branche, Friseure, Flei-scher, Offset-Drucker und Bäcker. Ziel ist es, die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und gleichzeitig die Umwelt durch effizienten Einsatz der Ressourcen zu entlasten.
 
 Innovationsradar Umweltrecht
 Die Landesregierung hat zum Jahreswechsel 2007/2008 in Kooperation mit dem hessischen Wirtschaftsministerium ihren Service um das "Innovationsradar Umweltrecht" erweitert, das Überblick über aktuelle Entwicklungen insbesondere auf dem Gebiet des europäischen Umweltrechts bietet und damit Unternehmen die Möglichkeit einräumt, sich frühzeitig auf Veränderungen einzustellen und potentielle Marktchancen wahrzunehmen. Auf diesen Service kann ab sofort ebenfalls kostenfrei über das EffNet zugegriffen werden.
 
 Ökoeffizienzanalyse
 Eine Ökoeffizienzanalyse betrachtet sowohl die wirtschaftliche wie auch die ökologische Effizienz eines Produktes oder Prozesses. Thematisiert werden die Belastungen für Luft und Wasser, die Ökoeffizienz und der Verbrauch an Rohstoffen und Energieträgern. In Rheinland-Pfalz sind hier die BASF Ludwigshafen und die TU Kai-serslautern aktiv. Die BASF hat die Methode seit 1997 schon über 180-mal zu Verfahrens- und Produktvergleichen zur internen Strategiefindung und zur Ermittlung von Marktoptionen eingesetzt. Zudem wurde bei der SAM in drei Fällen auf die Methodik der Ökoeffizienzanalyse zurückgegriffen.
 
 ÖKOPROFIT®
 Am "ÖKOPROFIT Mainz" haben in vier Workshop-Runden bislang 49 Betriebe teilgenommen. Parallel fand in 2006 die erste Workshop-Runde des "ÖKOPROFIT Kaiserslautern" mit 12 Betrieben statt. Beim ÖKOPROFIT geht es insbesondere um die Einsparung von Strom, Wärme, Wasser, Rohstoffen, Kraftstoff und CO2-Emissionen. ÖKOPROFIT ist ein betriebliches Umweltberatungsprogramm im Rahmen der lokalen AGENDA 21, bei dem über einen Zeitraum von einem Jahr interessierte Betriebe sämtlicher Branchen und Größe durch externe Fachleute geschult und beraten wer-den, wie Betriebsabläufe durch organisatorische und technische Maßnahmen umweltfreundlicher und zugleich rationeller und damit Kosten sparend gestaltet werden können.
 
 Ökocheck im Sportverein
 An diesem Beratungsangebot haben 47 Vereine teilgenommen. Im Rahmen der Beratungen wird über Optimierungspotenziale im Energie-, Wasser/Abwasser- und Abfallbereich informiert.
 Förderung von Technologieberatungen durch das RKW Durch das Rationalisierungs- und Innovationszentrum der deutschen Wirtschaft - RKW - können auch in Rheinland-Pfalz technologieorientierte Beraterleistungen, die sich auf Umwelttechnologien (auch PIUS) beziehen, bei einem Eigenanteil vom 500 bis 525 Euro, mit bis zu 275 bis 300 Euro pro Tag gefördert werden (bis zu 10 Beratertage).
 
 Darlehensprogramme der ISB
 Die Firmen können verschiedene allgemeine Förderprogramme der Investitions- und Strukturbank RLP - ISB -in Anspruch nehmen. Zudem hat die ISB im Jahr 2007 das Darlehensprogramm "Technologie und Energie" erweitert. Die im Rahmen des Projektes "EffCheck - PIUS-Analysen in Rheinland-Pfalz" vorgeschlagenen Maßnahmen können durch die Vergabe von zinsvergünstigten Krediten gefördert werden.
 
 Beratungen von Handwerkern durch Kammern und Fachverbände KMU werden von Kammern und Fachverbänden Beratungen u.a. zu technischen und organisatorischen Problemen angeboten (max. 15 Beratertage innerhalb von 3 Jahren; Förderung von bis zu 200 Euro pro Tag).
 
 Seminare zum Thema PIUS
 Von der SAM werden seit Jahren unterschiedlichste Seminare (z.T. für spezielle Branchen, vielfach für eine breite Fachöffentlichkeit) zum Thema PIUS u.a. in Kooperation mit MUFV, der EOR/Kaiserslautern und dem IFAS/Birkenfeld durchgeführt.
 
 Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei Kaiser-Friedrich-Str. 1
 55116 Mainz
 Telefon: 06131-164645
 Telefax: 06131/164649
 e-mail: presse@mufv.rlp.de
 
 Mainz - Veröffentlicht von pressrelations


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