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News Sonntag, 30.12.2007 13:52

Abfallbilanz 2006 vorgestellt

 

Umweltministerin Margit Conrad: Verwertungsquote weiter auf hohem Niveau



2006 war das erste volle Kalenderjahr seit dem Deponierungsverbot von unbehandelten Siedlungsabfällen im Juni 2005. Umweltministerin Margit Conrad zeigte sich bei der Vorstellung der Siedlungsabfallbilanz 2006 zufrieden, dass sich der Trend der letzten Jahre fortsetzt und die Abfallmenge weiter zurückgeht. Die Verwertungsquote im Land ist nach Worten der Ministerin unverändert hoch; sie liegt bei Haushaltsabfällen fast bei 64 Prozent.
Für die Behandlung der Abfälle stehen in Rheinland-Pfalz zur Verfügung:

• 3 Müllheizkraftwerke (Ludwigshafen, Pirmasens, Mainz) mit einer Gesamtkapazität von 606.000 Tonnen zur Erzeugung von Fernwärme und Strom.
• 4 Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlagen (MBA) (Kaiserslautern, Rhein-Lahn-Kreis, Landkreis Neuwied, Westerwaldkreis) mit einer Kapazität von 340.000 Tonnen; die MBA im Landkreis Trier-Saarburg soll weitergebaut werden.
• 14 Restmülldeponien

Die Zahl der Deponien hat sich in Rheinland-Pfalz seit 1993 von 29 auf 14 Deponien um mehr als die Hälfte reduziert.
Siedlungsabfälle
Das in der Verantwortung der Kreise und Städte überlassene Gesamtabfallaufkommen an beseitigten und verwerteten Siedlungsabfällen belief sich 2006 auf 3,75 Millionen Tonnen. 1990 lag die Menge noch bei 6,44 Millionen Tonnen. Über die Hälfte (56,8 Prozent) der Gesamtabfälle konnten verwertet werden. 43,2 Prozent wurden einer Beseitigung zugeführt.
Wichtigste Verwertungsverfahren waren das Bauschuttrecycling (16,4 Prozent), die Verwertung von Papier, Pappe und Karton (inklusive Verpackungspapiere), Glas und Leichtverpackungen aus dem Gelben Sack/Gelber Tonne (15,9 Prozent) sowie die Kompostierung/Vergärung (14,6 Prozent).

Die Abfallbeseitigung erfolgte überwiegend durch Deponierung (22,4 Prozent / inklusive 19,1 Prozent deponierte mineralische Bauabfälle) und Verbrennung (15,4 Prozent).
Das Gesamtabfallaufkommen setzte sich wie folgt zusammen:

• 54,1 Prozent Siedlungsabfälle aus Haushalten
• 39,2 Prozent Bau- und Abbruchabfälle,
• 6,6 Prozent Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen,
• 0,1 Prozent Problemabfälle aus Haushalten.

Erfreulich abgenommen hat der Anteil an illegalen Ablagerungen. Hier wurden 4.469 Tonnen erfasst. Insgesamt zeigen die erfassten Mengen seit 2003 einen rückläufigen Trend, wobei der Rückgang zu 2005 mit 1.958 Tonnen am deutlichsten ausfiel.

Sonderabfälle
Beim Sonderabfall dominieren die mineralischen Abfälle. In der Bilanz 2006 gibt es kaum Änderungen gegenüber 2005.

Das Primäraufkommen an gefährlichen Abfällen in Rheinland-Pfalz betrug im Jahr 2006 rund 1,5 Millionen Tonnen, darin sind auch firmenintern entsorgte Mengen (230.000 Tonnen) enthalten. Insgesamt ist die Menge ist leicht zurückgegangen (7 Prozent). Dominiert werden die gefährlichen Abfälle von mineralischen Abfällen, die rund 60 Prozent des gesamten Primäraufkommens ausmachen. Davon entfallen auf teerhaltigen Straßenaufbruch 21,1 Prozent, kontaminierte Böden 20,6 Prozent, belasteten Gleisschotter 12,4 Prozent und belasteten Bauschutt 6,7 Prozent. Diese mineralischen Abfälle werden überwiegend auf Hausmülldeponien abgelagert, nach Behandlung im Straßenbau eingesetzt oder nach einer biologischer Bodenreinigung verwertet.
731.000 Tonnen gefährlicher Abfälle wurden aus anderen Bundesländern und dem Ausland importiert, 672.000 Tonnen wurden dorthin exportiert.
Die Sonderabfallbilanz 2006 von Rheinland-Pfalz sowie ein Faltblatt mit den wichtigsten Daten sind hier zu finden.

Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
e-mail: presse@mufv.rlp.de

Mainz - Veröffentlicht von pressrelations
 




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