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News Samstag, 22.12.2007 12:10

Fördermittel für moderne Heizungstechnologien

 

Verbrauchertipp: Heizkosten sparen Solarheizungen ab 2008 stärker gefördert



Bundesregierung stockt Fördermittel für moderne Heizungstechnologien auf / Kostenlose und herstellerneutrale Verbraucherberatung unter www.solarwaerme-jetzt.de

Berlin, 21. Dezember 2007 - Nicht nur an der Zapfsäule ist zu spüren, dass sich der Rohölpreis seit Januar 2007 nahezu verdoppelt hat: Wer zuhause mit Öl oder Gas heizt, muss sich in diesem Winter auf eine deutlich höhere Heizkostenrechnung einstellen. Auch der Preis für Heizöl ist so teuer wie nie zuvor. Dabei sind die Einsparpotenziale groß: Vier Millionen Heizkessel in Deutschland sind völlig veraltet und heizen bares Geld durch den Schornstein. Damit soll nun Schluss sein. Ab 2008 können sich Eigenheimbesitzer und Häuslebauer über deutlich höhere Zuschüsse für den Einbau sparsamer und klimafreundlicher Solarheizungen freuen.

Als Teil ihres Energie- und Klimaprogramms hat die Bundesregierung eine neue Förderrichtlinie erlassen und den Fördertopf des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Energien im nächsten Jahr von bislang 213 Mio. Euro auf bis zu 350 Mio. Euro aufgestockt. Eigenheimbesitzer, die 2008 eine Solarheizung installieren und zugleich Maßnahmen zur Energieeinsparung ergreifen, profitieren gleich doppelt: Ihnen winken Zuschüsse von bis zu 3.400 Euro für eine typische Solarheizung mit 15 Quadratmeter-Kollektorfläche. Die neue Richtlinie tritt am 1. Januar 2008 in Kraft.

Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft begrüßt die Aufstockung der Solarförderung: „Mit den attraktiven Zuschüssen gibt die Bundesregierung einen deutlichen Anreiz zur Investition in moderne Solarheizungen. Diese schützen Klima und Geldbeutel gleichermaßen.“

Doch Körnig mahnt bei der Sanierung alter Heizkessel im Frühjahr 2008 zur Eile: „Wer zu lange wartet, bekommt deutlich weniger Förderung.“ Das Bundesumweltministerium gewährt bei der Sanierung veralteter Heizungen zusätzlich zur bisherigen Basisförderung einen Kombibonus in Höhe von 750 Euro. Voraussetzung ist allerdings, dass die Solaranlage in der ersten Jahreshälfte installiert und die Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft in Eschborn abgerufen wird. Energieexperten prognostizieren zudem eine langfristige Fortsetzung des Trends steigender Öl- und Gaspreise.

Eine solare Heizungsmodernisierung kann nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft in vielen Fällen den Öl- oder Gasverbrauch um die Hälfte reduzieren. Auf deutschen Dächern sind nach Angaben des BSW-Solar bereits über eine Million Solaranlagen installiert. Im Neubaubereich geht die Entwicklung inzwischen hin zum energieautarken Wohnen. Körnig: „Ganzjahressolarhäuser könnten schon in wenigen Jahren zum Baustandard werden.“

Nützliche Informationen rund um die Sonnenwärme, zu den neuen Zuschüssen sowie Kontakte zu qualifizierten Fachhandwerkern bietet der Bundesverband Solarwirtschaft kostenfrei im Internet unter www.solarwaerme-jetzt.de.

Redaktioneller Hinweis: Infografiken zur Heizkostenreduktion sowie Beispielrechnungen zur Solarförderung unter http://www.solarwirtschaft.de/medienvertreter/infografiken.html

Pressekontakt
Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
Dr. Sebastian Fasbender (Pressesprecher)
030/297778830
E-Mail: presse@bsw-solar.de

Berlin - Veröffentlicht von pressrelations




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