BEE zu Berichten über Vorschläge der EU-Kommission zur Förderung Erneuerbarer Energien
  
 Website Suche
 Ihr Profi vorort
 Nachrichten
Aktuell
suchen
Archiv
Schlagzeilen
 Branchenbuch
Branchenbuch
 Preisrechner
Benzinverbrauch
Gaspreisrechner
Heizölpreisrechner
KFZ-Versicherung
Krankenversicherung
Pelletspreisrechner
Strompreisrechner
 Service
Automobil
Downloads
FAQ
Veranstaltungen
Weblinks
Energiespartipps
Energiepreise
Autogastankstellen
Biodieseltankstellen
Bioethanoltankstellen
Bundesländer
eBörse
Infos
Produkte
Kraftstoffpreise
Versicherungsvergleich
KFZ-Versicherung
 Kommunikation
Forum
Letzte Einträge
Pellets Österreich
Therminator
Pellets Herstellung
Hackschnitzelheizung
Pelletheizung
Elefantengras
Hager Heizung
Gästebuch
 Kontakt
Kontakt
Impressum
Werbung
Weiterempfehlen
 Newsletter
Name:
eMail:


 Literatur
Autogas
Bioenergie
Biomasse
Blockheizkraftwerke
Energiesparen
Erdgas
Erneuerbare Energien
Geothermie
Niedrigenergiehäuser
Moderne Heizung
Klimaschutz
Ökostrom
Solarenergie
Stirlingmotor
Wasserkraft
Wasserstoff
Windenergie
Sonstiges
Puplikationen Therminator Immobilien
Elektroheizungen
Gasheizungen
 Home » Nachrichten » News
 

 

News Freitag, 12.10.2007 22:10

BEE zu Berichten über Vorschläge der EU-Kommission zur Förderung Erneuerbarer Energien

 

Erneuerbare-Energien-Branche weist Vorschläge der EU-Kommission zurück



Berlin, 11. Oktober 2007. Das aktuelle Vorhaben der Europäischen Kommission, einen europaweiten Zertifikatehandel für Erneuerbare Energien einzuführen, wird von der deutschen Regenerativbranche strikt zurückgewiesen. „Derartige Zertifikatesysteme haben bisher nirgends in Europa funktioniert. Sie kosten den Verbraucher viel Geld und führen nicht zu einem nennenswerten Ausbau der Erneuerbaren Energien“, so Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Ehrgeizige Ausbauziele, wie das von Angela Merkel in Brüssel durchgesetzte Ziel, 20 Prozent des europäischen Strom-, Wärme- und Kraftstoffverbrauchs bis 2020 durch Erneuerbare Energien zu decken, sind so nicht zu erreichen. Die Unternehmen der Erneuerbaren Energien in Deutschland erwarten jetzt von der Bundesregierung, in Brüssel zu intervenieren.
 
 Hinter den aktuellen Vorschlägen der Europäischen Kommission steht offensichtlich der Versuch einiger Länder, die Defizite ihrer eigenen Fördersysteme auf Kosten erfolgreicher Staaten wie Deutschland und Spanien auszugleichen. Erreicht ein Land seine EU-Ausbauziele nicht, könnte es nach dem Vorschlag der EU-Kommission beispielsweise von deutschen Produzenten Zertifikate für den hier preisgünstiger erzeugten Erneuerbare-Energien-Strom kaufen. Gleichzeitig würde Deutschland das Recht verlieren, sich diesen Strom zur eigenen Zielerreichung anrechnen zu lassen. Entsprechend müsste Deutschland später selbst in anderen Ländern wieder Zertifikate kaufen - allerdings zu einem höheren Preis, da sich der Zertifikatspreis langfristig auf dem Niveau der teuersten Kilowattstunde aus Erneuerbaren Energien einpendelt, die zur Erreichung der EU-Ziele notwendig ist. Damit wird Strom aus Erneuerbaren Energien deutlich teurer als heute. Allein in Deutschland ist mit Mehrkosten von 30 Milliarden Euro bis 2020 zu rechnen. Der Vergleich zeigt heute schon: Durch das Zertifikatesystem in Großbritannien zahlen die Verbraucher dort 13 Cent pro Kilowattstunde für Windstrom, in Deutschland über das EEG gerade mal 8 Cent.
 
 In einer großen Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten werden Erneuerbare Energien mit einem dem EEG vergleichbaren Einspeisesystem gefördert. In Deutschland, Spanien und anderswo hat dies zu einem Boom beim Ausbau Erneuerbarer Energien im Stromsektor geführt. Zudem ist in diesen Ländern der Ausbau besonders kostengünstig vorangegangen.
 
 In Ländern, die heute schon ihre EE-Ausbauziele erreichen, treibt ein europäisches Zertifikatesystem demnach die Strompreise in die Höhe. Gleichzeitig leistet der Handel von Papierzertifikaten in Ländern, die derzeit hinter den EU-Zielen zurückbleiben noch keinen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Beispielsweise wird Großbritannien große Mengen an Zertifikaten hinzukaufen können, jedoch ist damit in England noch keine einzige saubere Kilowattstunde Strom entstanden.
 
 
 Pressekontakt:
 Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)
 German Renewable Energy Federation
 Milan Nitzschke
 Tel. 05252-939800
 presse@bee-ev.de
 www.bee-ev.de
 Teichweg 6
 33100 Paderborn


Drucken
 Enri fragen
 Werbung
Stirlingmotor Bausatz
Stirlingmotor Bausatz
 Händler-Login
registrieren
 Werbung
 Umfrage
Mit was heizen Sie
 Heizöl
 Holz
 Gas
 Anderes

Ergebnisse
 Glossar