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News Freitag, 05.10.2007 13:49

Bochum für drei Tage Zentrum der deutschen Geothermie

 

Energie für alle Fälle: Der Geothermiekongreß 29. - 31.10.2007



 "Ohne die Geothermie ist eine weltweite Energiewende nicht machbar." Davon ist Simone Probst, Präsidentin des Bundesverbandes Geothermie (GtV-BV) überzeugt. "Sie ist überall in der Erdkruste vorhanden, kann vor Ort genutzt werden und ist beständig verfügbar." Das Motto des diesjährigen Geothermie-Kongresses, so Probst, solle verdeutlichen, dass die Energiequelle Erde Möglichkeiten für die Versorgung mit Strom, Wärme, Klimakälte und selbst für den Verkehr anbietet. "Im Verbund können die Erneuerbaren auf Dauer selbstverständlich eine Vollversorgung sicherstellen."
 
 Weltweit befindet sich die Geothermie im Aufschwung. Bis 2010 werden rund um den Globus voraussichtlich 13.500 MW Leistung in Erdwärmekraftwerke installiert sein. Das ist erst ein Anfang. "Was jetzt gebaut wird, betrifft die leicht erschließbaren Ressourcen, die vielleicht auf 5% der Erdoberfläche zu finden sind", so Probst. Weitaus spannender werde es sein, die restlichen 95% in Angriff zu nehmen. "An diesem Ziel wird weltweit gearbeitet. In Deutschland verfügen wir bereits über ein einmaliges Know-how, das stetig weiterentwickelt wird." Vor allem aber müsse die Hot-Dry-Rock-Technologie möglichst rasch umgesetzt werden. Hier drohe der in den vergangenen Jahren erarbeitete Vorsprung verloren zu gehen. "Natürlich denken wir ganz entschieden auch an den Export. Das Marktpotenzial für unsere Produkte und Dienstleistungen ist enorm."
 
 Der Bochumer Kongress spiegele die erfolgreiche deutsche Entwicklung wider. "Im Neubaubereich wurden im vergangen Jahr bundesweit rund 6 % der Bauten mit Erdwärmesystemen ausgestattet." Gegenüber 2005 war das eine Steigerung von 115 %. Mit Unterhaching und Landau würden noch in 2007 zwei geothermische Kraftwerke ihren Betrieb aufnehmen. "Die nächste Feier steht dann in Bruchsal an." Probst verwies auch darauf, dass im Herbst in Bayern die Bohrarbeiten für mehrere weitere Kraftwerksanlagen beginnen.
 
 Dass auch für das Land Nordrhein-Westfalen die Nutzung der Erdwärme immer wichtiger werde, darauf verwiesen Prof. Dr. Rolf Bracke, der Leiter des Geothermiezentrums Bochum und Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW
 
 "Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit einer der höchsten Nutzungsraten von Erdwärmeheizungen", so Dr. Baumann. Rund 70 Prozent der Fläche des Landes seien nach Ermittlungen des Geologischen Dienstes NRW hierfür bestens geeignet. "Bauherren, Handwerker und Architekten können sich einfach darüber informieren, wo in Nordrhein-Westfalen die Erdwärmenutzung möglich ist." Ein Online-Standortcheck sowie eine CD-ROM des Geologischen Dienstes NRW zeige für jedes Grundstück im Lande bis zu einer Tiefe von 100 Metern, ob beim Neubau eines Gebäudes oder beim Austausch einer vorhandenen Heizungsanlage Erdwärme als Energiequelle wirtschaftlich genutzt werden könne. Dieses Informationsangebot sei bundesweit einmalig (www.gd.nrw.de).
 
 Um die Bürgerinnen und Bürger des Landes Nordrhein-Westfalen von dieser innovativen Energienutzung zu überzeugen, wurde daher in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Wirtschaft der Wärmepumpen-Marktplatz NRW als übergreifende und markenneutrale Marketingplattform gegründet. Im Internet zu finden unter: www.waermepumpen-marktplatz-nrw.de.
 
 "Von den bundesweit rund 170.000 Wärmepumpenheizungen befinden sich allein fast 35.000 (20 Prozent) in Nordrhein-Westfalen," betonte Dr. Baumann und fügte hinzu, dass der Marktanteil von Wärmepumpen bei Neubauten in NRW von jetzt über zehn Prozent auf 20 Prozent verdoppelt werden soll.
 
 In NRW werde Erdwärme aber auch in größeren Tiefen genutzt. Projekte, wie z.B. die geothermische Wärmeversorgung des Freizeitbades NASS in Arnsberg oder das Projekt SuperC in Aachen holten mit Erdwärmesonden die Energie aus 3000 bzw. 2500 Meter Tiefe. Für das Ruhrgebiet läge eine Studie des Geologischen Dienstes NRW vor, die die Potenziale für Geothermie bis 5000 Meter Tiefe aufzeige. "Um die Geothermie in NRW weiter voranzubringen, bietet die EnergieAgentur.NRW eine Plattform für Unternehmen und Forschungseinrichtungen an. Die Arbeitsgruppe Geothermie ist ein Angebot an die Branche, Informationen auszutauschen und Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln. Rund 250 Akteure aus NRW nutzen dieses Angebot bereits."
 
 Auch Prof. Dr. Rolf Bracke verwies aus nordrhein-westfälischer Sicht auf das Exportpotenzial der Branche. Es beginne bei der Bergbautechnik und ende beim technischen Gebäudeausbau. "Für unser Land hat Geothermie deshalb eine besondere wirtschaftliche Bedeutung: NRW ist das Zentrum der deutschen Bergbautechnologien sowie eine Hochburg des Anlagenbaus, der Bohrtechnik, der Versorgungs- und Gebäudetechnikbranche, von Bau- und Energiewirtschaft."
 
 Hier wohne knapp ein Viertel der deutschen Bevölkerung und damit auch der möglichen Geothermienutzer, die zudem mit dem Thema Energie aus der Erde seit 150 Jahren emotional eng verbunden wären. "Zugleich sind die nordrhein-westfälischen Hochschulen traditionell führend in der Forschung und Ausbildung auf dem Sektor der Geothermie", machte Bracke deutlich. "Diese technologischen und personellen Ressourcen bedeuten für die Geothermie als Wirtschaftsfaktor einen enormen Standortvorteil." Dieser werde im Rahmen der Begleitmesse GEOenergia2007 während des Kongresses auf einem Gemeinschaftsstand von Wirtschaft und Wissenschaft demonstriert.
 
 Weitere Informationen:
 Uwe H. Burghardt M.A.Pressesprecher, EnergieAgentur.NRW
 Tel: (02 11) 8 66 42 - 13 Mobil: (01 60) 746 18 55
 eMail: burghardt@energieagentur.nrw.de
 Internet: www.energieagentur.nrw.de
 
 Wuppertal - Veröffentlicht von pressrelations


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