9. Europäische Biomassetage
  
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News Dienstag, 02.10.2007 15:10

9. Europäische Biomassetage

 

Energielandschaft Vorbild für Innovation und Klimaschutz



Anlässlich der rheinland-pfälzischen Zentralveranstaltung der 9. Europäischen Biomassetage der Regionen in Morbach hat Umwelt- und Energieministerin Margit Conrad die Bedeutung der Biomasse für ein klimaverträgliches Energiekonzept herausgestellt. Zweck der Biomasse-Tage ist es, die Öffentlichkeit über die Bedeutung und die Möglichkeiten der Nutzung Nachwachsender Rohstoffe zu informieren.

Zunächst besichtigte die Ministerin die Firma Lud. Kuntz GmbH in Morbach, ein Traditionsunternehmen der Holzwirtschaft in Rheinland-Pfalz, welches über 200 Mitarbeiter beschäftigt. In den Betrieben des Sägeunternehmens wird nicht nur Holz aus der Region für die Bauwirtschaft verarbeitet, bei der Produktion fallen auch umweltfreundliche Industrie- und Energierohstoffe wie Sägeabfälle, Späne und Sägemehl an. Aktuell plant die Firma Kunz den Einsatz landwirtschaftlicher Pflanzen wie zum Beispiel Stroh und Raps in der Holzproduktion. "Aufgrund der aktuellen Entwicklung bei den Holzpreisen ist bei der Spanplattenherstellung der Einsatz von Alternativen zu Holz in den letzten Monaten zunehmend ins Rampenlicht gerückt", so Umweltministerin Conrad. Dabei handele es sich um eine Entwicklung, die für die Zukunftsfähigkeit der heimischen Holzindustrie von erheblicher Bedeutung sei. "Moderne Technologie eröffnet damit den Zugang zu innovativen Produkten, die von nachwachsenden Rohstoffen ausgehen", so Conrad.

Danach nahm Umweltministerin Conrad im Rahmen der offiziellen Zentralveranstaltung eine neue Holzpelletieranlage der Firma juwi in der Morbacher Energielandschaft (MEL) in Betrieb. Der Bau der rund 3,2 Millionen Euro teuren Anlage hat 6 Monate gedauert. Für die Produktion der Holzpellets wird die komplette Abwärme der benachbarten Biogasanlage verwertet.

"Besser hätte man diesen Tag nicht begehen können", so die Ministerin Conrad bei der Einweihung der Pelletanlage, die vom Umweltministerium mit rund 100.000 Euro gefördert wurde. Durch regionales Stoffstrommanagement ließen sich die regionalen Kreisläufe schließen. Mit der Pelletieranlage und der Vermarktung der Produkte verbessere sich nach Meinung der Ministerin die regionale Wertschöpfung: "Mehr Kaufkraft bleibt in der Region und daraus entstehen weitere Arbeitsplätze und Mehrerträge für die Region." Umweltministerin Conrad weiter: "Darüber hinaus leistet die Morbacher Energielandschaft schon heute einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der aktuellen klima- und energiepolitischen Ziele und unterstreicht den Anspruch von Rheinland-Pfalz, eine Vorreiterrolle im Bereich der Zukunftsenergien einzunehmen." Durch heimische Ressourcen wie Biomasse werde die Versorgungssicherheit angesichts der knapper werdenden fossilen Energieträger wie Öl und Gas erhöht. Gerade Holz sei der Au sgangsstoff für eine weit reichende Wertschöpfungskette bei Baustoffen, Papier und zunehmend zur Gewinnung von Energie. "Die Holzbe- und -verarbeitung ist der drittgrößte Wirtschaftszweig in Rheinland-Pfalz", unterstrich Umweltministerin Conrad. "Der Forst-Holz-Papier-Sektor hat in Rheinland-Pfalz mit 8 Prozent einen überdurchschnittlichen Anteil am Bruttoinlandsprodukt." Doch auch beim Holzanbau müssten das Prinzip der Nachhaltigkeit beachtet und Monokulturen vermieden werden.

Im Jahr 2001 wurde die Idee zu der "Morbacher Energielandschaft (MEL)" geboren. Mittlerweile produzieren auf dem Gelände eines ehemaligen Munitionsdepots 14 Windkraftanlagen jährlich zirka 40.000 MWh elektrische Energie. Damit können rund 13.000 Haushalte versorgt und rund 27.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Zur regenerativen Energieversorgung trägt auch eine Photovoltaikanlage mit 3.072 Modulen auf einer Fläche von etwa 3.460 Quadratmetern bei. Im September 2006 wurde eine Biogasanlage mit einer Nennleistung von 500 KW elektrisch und 700 KW thermisch in Betrieb genommen. "Mir ist bewusst, dass die Möglichkeiten der Morbacher Energielandschaft damit noch nicht ausgeschöpft sind", blickt die Ministerin in die Zukunft. Derzeit sei eine Anlage zur Herstellung von Holzbriketts in Planung. "Außerdem läuft das Genehmigungsverfahren für die Errichtung einer Windkraftanlage, die mit einer Gesamthöhe von 210 Metern die höchste der Welt sein wird", so Conrad abschließend.

Verantwortlich für den Inhalt:
Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
E-mail: presse@mufv.rlp.de

Mainz - Veröffentlicht von pressrelations




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