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News Mittwoch, 19.09.2007 12:08

Energiespar-Contracting

 

Beckstein: "Energiespar-Contracting bei staatlichen Gebäuden ist marktwirtschaftliches Instrument für den Klimaschutz"



Energiespar-Contracting trägt zur Reduzierung des Energieverbrauchs sowie des CO2-Ausstosses bei. Es ist somit ein marktwirtschaftliches Instrument für den Klimaschutz. Denn die Gewinner sind die Umwelt, die öffentliche Hand und der Contractor", fasste Innenminister Dr. Günther Beckstein am 18. September 2007 in Nürnberg die Vorteile des Energiespar-Contractings bei staatlichen Gebäuden zusammen. Beim Energiespar-Contracting realisiert der Vertragspartner (Contractor) nach sorgfältiger Analyse Energiesparmaßnahmen in den bestehenden Gebäuden. Der Contractor plant und finanziert die Maßnahmen, setzt diese um und ist während der meist zehnjährigen Vertragslaufzeit auch für Instandhaltung, Betriebsführung und Betriebsoptimierung verantwortlich. Die Vergütung erfolgt aus den Energiekosteneinsparungen, die sich aus den Maßnahmen ergeben. Für den Freistaat Bayern als Gebäudebetreiber entstehen deshalb in der Regel keine Kosten. Darüber hinaus wird die Anlagente!
chnik der Gebäude aufgewertet. Mit dem Abschluss eines Erfolgsgarantievertrags garantiert der Contractor sowohl die Höhe der jährlichen Energiekosteneinsparung als auch der Investitionen in die technischen Anlagen.

Beim Energiespar-Contracting werden das Innovationspotential, die Fachkunde und das Kapital privater Unternehmen in Bezug auf Energiesparmaßnahmen genutzt. Es stellt somit eine Form öffentlich-privater Partnerschaften (Public Private Partnership, kurz PPP) dar. Bei PPP-Modellen bindet sich die öffentliche Hand langfristig an einen Vertragspartner, um Projekte zu realisieren. "Wir setzen solche Modelle jedoch nur ein, wenn sie mindestens ebenso wirtschaftlich sind, wie eine Eigenrealisierung", betonte Beckstein.

Die Hochbauverwaltung hat in einer ersten Tranche rund 100 staatliche Gebäude mit hohem Energieverbrauch in die Ausschreibung aufgenommen. Bei ursprünglichen Kosten für Wärme, Strom, Wasser und Abwasser von insgesamt 2,6 Millionen Euro pro Jahr wird eine jährliche Kosteneinsparung von einer Million Euro garantiert. Dies entspricht einer Einsparung von 40 Prozent. Die Contractoren haben dabei über sieben Millionen Euro in die Anlagentechnik investiert.

Ein herausragendes Projekt davon ist die Justizvollzugsanstalt in Nürnberg. Hier garantiert der Contractor eine jährliche Kosteneinsparung bei Wärme, Strom, Wasser und Abwasser von rund 730.000 Euro. Dies entspricht einer Kostenminderung vom 43 Prozent. "Alleine durch dieses Projekt kann der CO2-Ausstoss um knapp 800 Tonnen jährlich reduziert werden. Um dies zu erreichen, investiert der Contractor nahezu 4,5 Millionen Euro in eine energiesparende Anlagentechnik. Im Ergebnis entsteht eine klassische Win-Win-Situation. Alle Beteiligten sind Gewinner", stellt Beckstein heraus.

Knapper werdende Ressourcen, steigende Energiepreise und einsetzender Klimawandel erfordern laut Beckstein eine noch stärkere Reduzierung des Energieverbrauchs. Über ein Drittel des heutigen Energieverbrauchs entfällt auf den Gebäudebereich. Der Freistaat Bayern hat bereits Mitte der 80er Jahre damit begonnen, den Energieverbrauch staatlicher Gebäude systematisch zu erfassen und auszuwerten. Seitdem werden die Anstrengungen zum Einsatz regenerativer Energieformen und effizienter Techniken laufend verstärkt. "Der Umgang des Staates mit seinen eigenen Gebäuden erfüllt eine wichtige Vorbildfunktion", betonte Beckstein. So werden bei Umbaumaßnahmen und im Rahmen des Bauunterhalts laufend Maßnahmen zur Energieeinsparung durchgeführt. Innerhalb der letzten zehn Jahren wurde bei über 350 Gebäuden der Wärmeverbrauch um mehr als 15 Prozent gesenkt. Bei einer Auswahl von 38 Gebäuden mit dringendem energetischem Sanierungsbedarf konnte der Wärmeverbrauch um durchschnitt!
lich 22 Prozent reduziert werden.

Ein weiterer Baustein bei der Energieeinsparung stellt die Betriebsoptimierung dar. Im Rahmen des Klimaschutzbündnisses der Staatsregierung mit dem Bund Naturschutz entstand das Pilotprojekt "Energiemanagement für staatliche Gebäude". Die Arbeitsgemeinschaft der Energieagenturen in Bayern versucht in einer Auswahl von Verwaltungsliegenschaften durch reine Optimierung des Anlagenbetriebs Einsparungen in der Größenordnung von mindestens zehn Prozent zu realisieren. Zur Minderung des Primärenergiebedarfs und zur CO2-Reduzierung werden regenerative Energien, wie Solarthermie, Fotovoltaik und Biomasse oder Kraftwärmekopplungsanlagen eingesetzt.

Bayerisches Staatsministerium des Innern
Pressesprecher: Michael Ziegler
Telefon: (089) 2192 -2114
Telefax: (089) 2192 -12721
E-Mail: presse@stmi.bayern.de

München - Veröffentlicht von pressrelations
 




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