Europäischer Emissionshandel
  
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News Freitag, 06.07.2007 13:01

Europäischer Emissionshandel

 

E.ON fordert Harmonisierung des europäischen Emissionshandels



„Klimaschutz und gesellschaftlicher Wohlstand sind vereinbar, wenn wir konsequent auf eine Weiterentwicklung des Emissionshandels setzen. Wir sind überzeugt, dass ein gut funktionierender Markt für CO2-Zertifikate die effizienteste Methode ist, um Unternehmen Anreize für die Investition in Klima schonende Techniken zu geben.“, so Wulf H. Bernotat, Vorsitzender des Vorstands der E.ON AG, der heute die Empfehlungen des Unternehmens für einen künftigen europäischen Emissionshandel vorstellte. Die EU-Kommission hatte die Wirtschaft eingeladen, Vorschläge für die Weiterentwicklung des europäischen Emissionshandels nach 2012 zu erarbeiten. E.ON schlägt ein Bündel von Maßnahmen vor, um das Emissionshandelssystem auf europäischer Ebene weiter zu entwickeln und seine Effizienz und Transparenz zu erhöhen. Nur so lassen sich die ambitionierten Klimaziele der EU erreichen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit Europas gegenüber anderen Industrieregionen zu gefährden.

- Vergleichbare Anlagen sollten europaweit unabhängig von ihrem Standort, dem Betreiber und ihrem Alter gleich behandelt werden. Entsprechend müssen die Zuteilungsregeln sowie die Reduktionsziele für die vom Emissionshandel umfassten Branchen auch zentral für alle Mitgliedsstaaten festgelegt werden. Die bisherigen nationalen Unterschiede führen zu Wettbewerbsverzerrungen innerhalb Europas. Wichtig ist zudem, dass die Veröffentlichung von Emissionsdaten zentral und koordiniert erfolgt, damit die Markttransparenz gewährleistet wird.

- Geplante und bestehende Anlagen sollen gleichbehandelt werden. Die Zuteilungsregeln müssen so gestaltet werden, dass kein Anreiz besteht, alte Anlagen länger laufen zu lassen, als dies ohne Emissionshandel geplant gewesen wäre. Dadurch würde der Bau neuer, effizienterer Anlagen verhindert. Zugleich dürfen neue Anlagen nicht so bevorzugt werden, dass durch den übereilten Bau von Kraftwerken, die nur einen geringen Fortschritt erzielen, kein Raum mehr für noch modernere Anlagen bleibt, deren Technik noch entwickelt wird.

- Um den CO2-Ausstoß durch die Stromerzeugung mit möglichst geringen Kosten für Kunden und Wirtschaft zu reduzieren, sollte Europa alle verfügbaren Techniken nutzen - von Wasserkraft und Erneuerbaren Energien über CO2-freie Kraftwerke und Kernenergie. CO2-Einsparungen aus Klimaschutzprojekten im Rahmen des Kyoto-Protokolls (JI / CDM - Projekte) sollten ohne großen Auf-wand in CO2-Zertifikte umgewandelt werden können. Das europäische Emissionshandelssystem sollte zudem mit anderen Klimagas-Handelssystemen verbunden werden, um mittelfristig zu einem weltumspannenden Emissionshandel zu gelangen.

- Nach einer europäischen Harmonisierung und Steigerung von Transparenz und Effizienz wäre die Voraussetzung für den Übergang von der freien Zuteilung von Emissionszertifikaten zu einer Auktionierung gegeben. Dieser Übergang sollte stufenweise und langfristig erfolgen. Die deutsche Politik hat mit der Entscheidung für eine Auktionierung im Rahmen des NAP II einen Schritt in diese Richtung getan. Um jedoch die Effizienz und Glaubwürdigkeit des Emissionshandels insgesamt zu erhöhen, muss eine Auktionierung europaweit einheitlich eingeführt werden. Gleichzeitig sollten alle Marktteilnehmer sowie alle - neue wie bestehende - Anlagen in die Auktionierung einbezogen werden. Mit den Erlösen könnten Energiesteuern gesenkt werden. Zugleich müssen alle anderen politischen Klimaschutzinstrumente europaweit abgebaut werden, falls es Überschneidungen mit dem Emissionshandelssystem gibt, damit die Energieverbraucher nicht doppelt für die Kosten des Klimaschutzes aufkommen müssen.

E.ON ist überzeugt, dass ein so weiterentwickelter Emissionshandel der beste Weg ist, um Anreize für umfangreiche Investitionen in den Klimaschutz zu schaffen. E.ON hatte bereits Ende Mai ein umfassendes Investitionsprogramm beschlossen, das ganz im Zeichen der Energieeffizienz und des Klimaschutzes steht. Bis Ende 2010 wird E.ON 60 Mrd € Investitionen anstoßen, ein Schwerpunkt ist dabei mit 12 Mrd € der Bau hochmoderner und klimafreundlicher Kraftwerke. 3 Mrd € entfallen auf Erneuerbare Energien, insbesondere auf neue Windkraftanlagen. Diese Investitionen dienen zugleich dem Klimaschutz. E.ON verfolgt das anspruchsvolle Ziel, die CO2-Emissionen pro Megawattstunde bis 2030 auf etwa 0,36 Tonnen zu reduzieren - 50 Prozent weniger als 1990. Zugleich hat E.ON beschlossen, alle Aktivitäten im Bereich Erneuerbarer Energien in einer Gesellschaft zu bündeln, um deren Ausbau noch konzentrierter voran zu treiben

Weitere Informationen zum Thema Klimaschutz, Energieeffizienz und zum Investitionsprogramm von E.ON finden Sie auf unserer Internetseite www.eon.com.

Dieses Dokument kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Mitteilungen an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie an die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. unseres jähr-lichen Berichts auf Form 20-F, insbesondere in den Abschnitten "Item 3 - Key In-formation - Risk Factors", "Item 5 - Operating and Financial Review and Prospects" und "Item 11 - Quantitative and Qualitative Disclosures about Market Risk") beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

„Klimaschutz und gesellschaftlicher Wohlstand sind vereinbar, wenn wir konsequent auf eine Weiterentwicklung des Emissionshandels setzen. Wir sind überzeugt, dass ein gut funktionierender Markt für CO2-Zertifikate die effizienteste Methode ist, um Unternehmen Anreize für die Investition in Klima schonende Techniken zu geben.“, so Wulf H. Bernotat, Vorsitzender des Vorstands der E.ON AG, der heute die Empfehlungen des Unternehmens für einen künftigen europäischen Emissionshandel vorstellte. Die EU-Kommission hatte die Wirtschaft eingeladen, Vorschläge für die Weiterentwicklung des europäischen Emissionshandels nach 2012 zu erarbeiten. E.ON schlägt ein Bündel von Maßnahmen vor, um das Emissionshandelssystem auf europäischer Ebene weiter zu entwickeln und seine Effizienz und Transparenz zu erhöhen. Nur so lassen sich die ambitionierten Klimaziele der EU erreichen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit Europas gegenüber anderen Industrieregionen zu gefährden.

- Vergleichbare Anlagen sollten europaweit unabhängig von ihrem Standort, dem Betreiber und ihrem Alter gleich behandelt werden. Entsprechend müssen die Zuteilungsregeln sowie die Reduktionsziele für die vom Emissionshandel umfassten Branchen auch zentral für alle Mitgliedsstaaten festgelegt werden. Die bisherigen nationalen Unterschiede führen zu Wettbewerbsverzerrungen innerhalb Europas. Wichtig ist zudem, dass die Veröffentlichung von Emissionsdaten zentral und koordiniert erfolgt, damit die Markttransparenz gewährleistet wird.

- Geplante und bestehende Anlagen sollen gleichbehandelt werden. Die Zuteilungsregeln müssen so gestaltet werden, dass kein Anreiz besteht, alte Anlagen länger laufen zu lassen, als dies ohne Emissionshandel geplant gewesen wäre. Dadurch würde der Bau neuer, effizienterer Anlagen verhindert. Zugleich dürfen neue Anlagen nicht so bevorzugt werden, dass durch den übereilten Bau von Kraftwerken, die nur einen geringen Fortschritt erzielen, kein Raum mehr für noch modernere Anlagen bleibt, deren Technik noch entwickelt wird.

- Um den CO2-Ausstoß durch die Stromerzeugung mit möglichst geringen Kosten für Kunden und Wirtschaft zu reduzieren, sollte Europa alle verfügbaren Techniken nutzen - von Wasserkraft und Erneuerbaren Energien über CO2-freie Kraftwerke und Kernenergie. CO2-Einsparungen aus Klimaschutzprojekten im Rahmen des Kyoto-Protokolls (JI / CDM - Projekte) sollten ohne großen Auf-wand in CO2-Zertifikte umgewandelt werden können. Das europäische Emissionshandelssystem sollte zudem mit anderen Klimagas-Handelssystemen verbunden werden, um mittelfristig zu einem weltumspannenden Emissionshandel zu gelangen.

- Nach einer europäischen Harmonisierung und Steigerung von Transparenz und Effizienz wäre die Voraussetzung für den Übergang von der freien Zuteilung von Emissionszertifikaten zu einer Auktionierung gegeben. Dieser Übergang sollte stufenweise und langfristig erfolgen. Die deutsche Politik hat mit der Entscheidung für eine Auktionierung im Rahmen des NAP II einen Schritt in diese Richtung getan. Um jedoch die Effizienz und Glaubwürdigkeit des Emissionshandels insgesamt zu erhöhen, muss eine Auktionierung europaweit einheitlich eingeführt werden. Gleichzeitig sollten alle Marktteilnehmer sowie alle - neue wie bestehende - Anlagen in die Auktionierung einbezogen werden. Mit den Erlösen könnten Energiesteuern gesenkt werden. Zugleich müssen alle anderen politischen Klimaschutzinstrumente europaweit abgebaut werden, falls es Überschneidungen mit dem Emissionshandelssystem gibt, damit die Energieverbraucher nicht doppelt für die Kosten des Klimaschutzes aufkommen müssen.

E.ON ist überzeugt, dass ein so weiterentwickelter Emissionshandel der beste Weg ist, um Anreize für umfangreiche Investitionen in den Klimaschutz zu schaffen. E.ON hatte bereits Ende Mai ein umfassendes Investitionsprogramm beschlossen, das ganz im Zeichen der Energieeffizienz und des Klimaschutzes steht. Bis Ende 2010 wird E.ON 60 Mrd € Investitionen anstoßen, ein Schwerpunkt ist dabei mit 12 Mrd € der Bau hochmoderner und klimafreundlicher Kraftwerke. 3 Mrd € entfallen auf Erneuerbare Energien, insbesondere auf neue Windkraftanlagen. Diese Investitionen dienen zugleich dem Klimaschutz. E.ON verfolgt das anspruchsvolle Ziel, die CO2-Emissionen pro Megawattstunde bis 2030 auf etwa 0,36 Tonnen zu reduzieren - 50 Prozent weniger als 1990. Zugleich hat E.ON beschlossen, alle Aktivitäten im Bereich Erneuerbarer Energien in einer Gesellschaft zu bündeln, um deren Ausbau noch konzentrierter voran zu treiben

Weitere Informationen zum Thema Klimaschutz, Energieeffizienz und zum Investitionsprogramm von E.ON finden Sie auf unserer Internetseite www.eon.com.

Dieses Dokument kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Mitteilungen an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie an die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. unseres jähr-lichen Berichts auf Form 20-F, insbesondere in den Abschnitten "Item 3 - Key In-formation - Risk Factors", "Item 5 - Operating and Financial Review and Prospects" und "Item 11 - Quantitative and Qualitative Disclosures about Market Risk") beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Kontakt:
info@eon.com

Düsseldorf - Veröffentlicht von pressrelations




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