Tagung "Energieeffizienz ist machbar. Strategien für Kommunen und Wohnungswirtschaft
  
 Website Suche
 Ihr Profi vorort
 Nachrichten
Aktuell
suchen
Archiv
Schlagzeilen
 Branchenbuch
Branchenbuch
 Preisrechner
Benzinverbrauch
Gaspreisrechner
Heizölpreisrechner
KFZ-Versicherung
Krankenversicherung
Pelletspreisrechner
Strompreisrechner
 Service
Automobil
Downloads
FAQ
Veranstaltungen
Weblinks
Energiespartipps
Energiepreise
Autogastankstellen
Biodieseltankstellen
Bioethanoltankstellen
Bundesländer
eBörse
Infos
Produkte
Kraftstoffpreise
Versicherungsvergleich
KFZ-Versicherung
 Kommunikation
Forum
Letzte Einträge
Pellets Österreich
Therminator
Pellets Herstellung
Hackschnitzelheizung
Pelletheizung
Elefantengras
Hager Heizung
Gästebuch
 Kontakt
Kontakt
Impressum
Werbung
Weiterempfehlen
 Newsletter
Name:
eMail:


 Literatur
Autogas
Bioenergie
Biomasse
Blockheizkraftwerke
Energiesparen
Erdgas
Erneuerbare Energien
Geothermie
Niedrigenergiehäuser
Moderne Heizung
Klimaschutz
Ökostrom
Solarenergie
Stirlingmotor
Wasserkraft
Wasserstoff
Windenergie
Sonstiges
Puplikationen Therminator Immobilien
Elektroheizungen
Gasheizungen
 Home » Nachrichten » News
 

 

News Donnerstag, 31.05.2007 22:19

Tagung "Energieeffizienz ist machbar. Strategien für Kommunen und Wohnungswirtschaft

 

Ministerin Thoben fordert Kommunen und Wohnungswirtschaft zu mehr Entschlossenheit bei der Energieeffizienz auf



Wuppertal/Duisburg. Von der energiesparenden Straßenbeleuchtung bis zur energetischen Sanierung kommunaler Liegenschaften - die "Energiefresser" in unseren Kommunen "nagen" auch große Löcher in die Verwaltungshaushalte. Wie es auch anders geht, dokumentierte die Tagung "Energieeffizienz ist machbar" der EnergieAgentur.NRW in Duisburgs Küppersmühle für über 100 Vertreter der Wohnungswirtschaft und Kommunen. Die Tagung fand statt im Rahmen der Energieeffizienzoffensive der Landesregierung "NRW spart Energie".
 
 "Unsere Städte und Gemeinden müssen jetzt die Weichen stellen, um langfristig nicht von Energiekosten erdrückt zu werden," konstatierte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Dass diese Forderung, alle Chancen zu mehr Energieeffizienz auszunutzen, nichts Exotisches sei, zeige diese Tagung. "Es könnte sich künftig teuer bezahlt machen, wenn wir vor notwendigen Investitionen in die Energieeffizienz zurückschrecken, weil wir die mittelfristigen Kosten scheuen", so die Ministerin. Auch das Contracting müsse dabei als Finanzierungsmöglichkeit von Energieeffizienztechnik geprüft werden. Contracting meint die Finanzierung neuer Anlagen durch eingesparte Energiekosten durch Dritte.
 
 Die Ministerin präsentierte verschiedene Instrumente des Landes NRW - von der Energieberatung bis zum Projekt EnergieSchule NRW oder zum European Energy Award. Thoben rief die Kommunen auf, alle Möglichkeiten der Effizienzsteigerung zu prüfen, dazu würde auch die Teilnahme am European Energy Award (eea) gehören. Der eea ist ein europaweites Zertifizierungsverfahren, dass die Bemühungen von Kommunen um Energieeffizienz nachweist. In NRW wird der European Energy Award von der EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Wirtschaftsministerium gefördert.
 
 Auf Solarenergie setzt die österreichische Stadt Linz - der Magistrat der Stadt, Günter Amesberger stellte das erfolgreiche Projekt "Solarcity Linz" vor. Zu den Vorzeigekommunen in Sachen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien zählt aber auch Gelsenkirchen: Solarsiedlungen, Thermographieaktionen, eine energieeffiziente Energiezentrale für ein Krankenhaus im Contracting finanziert, Solarfabriken, Projekte zum Nutzerverhalten sind nur einige Stichworte, die für den innovativen Umgang mit Energie in Gelsenkirchens sprechen.
 
 Wichtiger Aspekt der Tagung: Die energetisch zu sanierenden kommunalen Liegenschaften. Thoben: "Sanierte Altbauten und eine Verringerung der Kostenbelastung kommunaler Haushalte werten die Stadt als Gestaltungsraum gesellschaftlichen Lebens auf und sind eine angemessene Antwort auf Desurbanisierung." Die Landesregierung schreibt der Gebäudesanierung aus wirtschafts- und klimapolitischen Gründen einen hohen Stellenwert zu. Das Marktpotenzial für die energetische Sanierung wird bundesweit auf rund 350 Milliarden Euro geschätzt. Neben positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt verspricht die systematische Sanierung des Altbaubestandes durch eine Reduktion des Heizenergieverbrauchs auch eine klimarelevante Verringerung der CO2-Emissionen. Thoben: "Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart. Das gilt für das Rathaus, die Schule oder das Mehrfamilienhaus gleichermaßen." Die Ministerin wies darauf hin, dass die nötigen Investitionen in die Energieeffizienz des Gebäudebestandes durch zinsgünstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt werden.
 
 
 Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, unterstrich die betriebswirtschaftlichen Vorteile von Energieeffizienz für Wohnungsbauunternehmen. "Vom Gesamtenergieverbrauch eines Privathaushaltes entfallen rund 85 Prozent auf Raumheizung und Warmwasserbereitung. Die Mieter setzen sich heute stärker denn je kritisch mit dem Thema Energie auseinander. Energieverbrauch, Energiekosten und Energiegewinnung können entscheidend sein für die Wahl der Wohnung. Ein Trend, der sich ab dem 1. Januar 2008 mit der Einführung des Energieausweis noch einmal verstärken wird", so Hüttenhölscher. Dem heute immer härter werdenden Wettbewerb innerhalb der Wohnungswirtschaft und den gestiegenen Ansprüchen des Mieters müsse Rechnung getragen werden. Hüttenhölscher: "Wer seinen Mietern also dauerhaft ein gutes und sicheres Wohnen garantieren will, der muss sich zwangsläufig auch mit der Energiekostenentwicklung auseinandersetzen."
 
 Experten wiesen darauf hin, dass sich den Kommunen neben der Gebäudesanierung noch weitere lohnende Möglichkeiten bieten würden, den Stadtsäckel zu entlasten. Gerade in den vergangenen Jahren habe es Fortschritte bei der Effizienzsteigerung der Straßenbeleuchtung gegeben. So werde z.B. in der Eifel-Gemeinde Mechernich erfolgreich getestet, durch Spannungsabsenkung im Straßenbeleuchtungsnetz Strom zu sparen. Dabei springen ohne Umrüstung der Straßenlaternen mindestens 30 Prozent Stromeinsparung heraus, ohne dass eine Lampe ausgeschaltet werden muss. "Das menschliche Auge bekommt von der Reduzierung des Energieverbrauchs gar nichts mit - es bleibt optisch gleich hell", erklärte Hüttenhölscher. Das Projekt rentiert sich innerhalb von acht bis zehn Jahren.
 
 
 Weitere Informationen:
 EnergieAgentur.NRW, Kasinostr. 19-21, 42103 Wuppertal
 01803 19 0000 (9 Ct./Min a.d. dt. Festnetz);
 0202 24552-0 (T), 0202/24552-30 (F); mailto:post@energieagentur.nrw.de
 www.energieagentur.nrw.de - www.mein-haus-spart.de
 
 Ort und Datum: Wuppertal, 30. Mai 2007’
 Ansprechpartner:Dr. Joachim Frielingsdorf
 Tel. (02 02) 24552 - 19
 mailto:pressestelle@energieagentur.nrw.de
 
 
 Wuppertal - Veröffentlicht von pressrelations


Drucken
 Enri fragen
 Werbung
Stirlingmotor Bausatz
Stirlingmotor Bausatz
 Händler-Login
registrieren
 Werbung
 Umfrage
Mit was heizen Sie
 Heizöl
 Holz
 Gas
 Anderes

Ergebnisse
 Glossar