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News Sonntag, 27.05.2007 22:00

Energie aus Biomasse

 

Kann bis 2015 40 Prozent der Stromerzeugung von Biblis A decken



 Für eine Steigerung der Energie aus Biomasse, die an umwelt- und klimafreundliche Standards gekoppelt sind, setzt sich die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENGRÜNNEN ein. "Uns fehlt eine erkennbare Gesamtstrategie der Landesregierung, um die Entwicklung der Energie aus Biomasse feststellbar und zielgerichtet voranzutreiben. Da die Flächen für die Erzeugung von Biomasse nicht unendlich sind, muss aus Sicht der GRÜNEN eine klare Linie für die effektive Nutzung entwickelt werden - und das ist die Erzeugung von Biogas für Strom, Wärme und Treibstoff sowie die Nutzung von Restholz für die Wärmegewinnung ", unterstreicht der agrarpolitische Sprecher der GRÜNEN, Martin Häusling. "Allerdings kann die Entwicklung der Energie aus Biomasse nicht in diesem Wildwuchs vorangehen, wie ihn die konzeptionslose Politik der Landesregierung zu verantworten hat. Die Nutzung der Bioenergie ist in ganz Hessen und nicht nur in einzelnen Boom-Regionen wie es zur Zeit geschieht, möglich. Diese Potenziale verspielt Dietzel mit seinem planlosen Vorgehen. Zudem muss Biomassesie Bestandteil eines Energiemixes sein, der aus der Nutzung von Solar-, Wind- und Wasserkraft, aber vor allem auch aus Energieeinsparung besteht".", unterstreicht der agrarpolitische Sprecher der GRÜNEN, Martin Häusling.
 
 Wie sehr die CDU-Landesregierung mit der Nutzung der Potenziale aus Biomasse ins Hintertreffen geraten ist, belegen Zahlen aus anderen Bundesländern. Während es in Hessen im Jahr 2006 53 geförderte Biogasanlagen mit einer elektrischen Gesamtleistung von 13 443 KW gab, waren es in Bayern bereits 1348 Anlagen mit 256 000 kWKW, in Niedersachsen laufen 600 Biogasanlagen mit einer Leistung von 390 000 KilowattWatt und in Nordrhein-Westfalen gibt es 253 Anlagen, die insgesamt 65 500 kWKW erzeugen. Im Bundesvergleich sieht es nicht besser aus:
 
 Der Anteil der erneuerbaren Energien am Endverbrauch liegt in Hessen nur bei 4,5 Prozent während er deutschlandweit bei über 10 Prozent liegt.Noch drastischer fällt die Bilanz im Strombereich aus, wo 2006 deutschlandweit 12 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen, in Hessen jedoch nur fünf Prozent. Von den genannten 4,5 ProzentDavon entfallen 2,1 Prozent auf nachwachsende Rohstoffe.
 
 "Trotz einer finanziellen Aufstockung des Förderprogramms von 4,1 auf 8,1 Millionen Euro Landesmittel wurde keine deutliche Steigerung der Biomassenutzung erreicht. Eine zukunftsfähige Strategie für eine umweltverträgliche Nutzung der Biomassepotenziale ist nicht zu erkennen."
 
 Laut der Biomasse-Potenzialstudie der Landesregierung können 30 Prozent der Ackerfläche für den Anbau von Energiepflanzen genutzt werden, ohne in Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung zu stehen. Durch zusätzliche Holzheizkraftwerke können
 3,7 Millionen Megawattsunden (MWh) pro Jahr und durch zusätzliche Biogasanlagen 4 Millionen MWh pro Jahr pro Jahr produziert werden. Der Landesbetrieb Hessen Forst geht von einem jährlichen Zuwachs von 9,4 Millionen Kubikmetern aus, von denen nur 7,5 Millionen jährlich genutzt werden. Würde dieses Potenzial ausgeschöpft, stehen rund 25 Prozent des im Wald anfallenden Holzes für die energetische Nutzung zur Verfügung. Mit der Erzeugung von Strom aus Biomasse kann bis zum Jahr 2015 40 Prozent der Stromerzeugung von Biblis A gedeckt werden.
 
 "Wir setzen bei der Nutzung der Biomasse vom Acker und aus landwirtschaftlichen Reststoffen einen klaren Schwerpunkt auf die Erzeugung von Biogas.DIE GRÜNEN fordern die Energie aus Biomasse möglichst effizient einzusetzen und deshalb auch zur Wärmegewinnung zu nutzen. Zudem muss das Biogas mittelfristig in das Erdgasnetz eingespeist werden. Da Biogas ist zum Beispiel dem Biosprit überlegen, da es beim Einsatz in von Fahrzeugen sowohl von der Fahrleistung als auch den Treibhausgasemissionen wesentlich besser abschneidet. Deshalb halten wir es für verschwendete Energie der Landesregierung, neben Biogas auch noch auf die Erzeugung größerer Mengen an Biotreibstoff wie Btl (biomass to liquid ) oder Bioethanol zu setzen", so Häusling., sollte dies den Vorrang vor Biosprit haben.
 
 Stattdessen fordern DIEGRÜNEN entsprechende Rahmenbedingungen für die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz.
 
 Da die weltweite Nutzung von Biomasse immer stärker voranschreitet und es mittlerweile ernst zu nehmende Probleme auf die Umwelt und die Ernährungslage der Menschen gibt, fordern DIE GRÜNEN folgende Mindestanforderungen zur Erzeugung von Biomasse:
 
 - Bei der Überprüfung des Erneuerbaren Energiegesetz auf Bundesebene soll sich die Landesregierung für eine höhere Einspeisevergütung von kleineren Biogasanlagen einsetzen. Damit wird es für diese Betriebe rentabler, in teure Anlagentechnik zu investieren und die derzeit ungenügend genutzten Stoffe wie Gülle, Mist, kommunale Grünabfälle und Abfälle aus der Lebensmittelwirtschaft auch genutzt werden
 
 
 Entscheidend für die Akzeptanz in der Bevölkerung wird aus Sicht der GRÜNEN aber auch der umweltgerechte Anbau der Biomasse sein. Auch in Hessen zeichnet sich inzwischen ein Trend zu Biogasanlagen ab. "Hierbedarf es einer gewissen Steuerung, um negative Umweltauswirkungen zu vermeiden. Wir halten deshalb die Entwicklung von Kriterien für einen nachhaltigen Anbau von Energiepflanzen für notwendig."
 
 Zu diesen Kriterien zur Förderung hessischer Biogasanlagen gehören:
 
 - der zusätzliche Bonus bei der Stromeinspeisung für nachwachsende Rohstoffe darf nur dann gewährt werden, wenn die Nachhaltigkeit beim Anbau gewährleistet wird
 
 - Beim beim Anbau von Energiepflanzen sollen vielfältige Fruchtfolgen garantiert sein
 
 - Bei der Erzeugung von Biomasse und in für Biogasanlagen dürfenwerden nur gentechnisch unveränderte Organismen verwendetwerden.
 
 - Der Anbau von Biomasse für energetische Zwecke darf nicht hinter die Standards der Nahrungsmittelproduktion zurückfallen. Ein weitgehender Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden und von Stickstoffdünger ist möglich und für eine positive Gesamtenergiebilanz sinnvoll.
 
 Die Förderpolitik Hessen soll auf folgende Punkte ausgerichtet werden:
 
 - Ausstattung von Kompostanlagen mit Biogasanlagen um deren energetisches Potenzial besser zu nutzen; stärkere Nutzung der Kläranlagen für die Erzeugung von Biogas.
 
 - Ausstattung von Kompost- und Kläranlagen mit Biogasanlagen um das energetische Potenzial besser zu nutzen
 
 - Förderung von extensivem Grünland für den Anbau von Biomasse
 
 - die Landesregierung muss sich auf Bundesebene für ein Gesetz einsetzen, damit Biogas leichter in das Erdgasnetz eingespeist werden kann
 
 - Förderung neuer Gasleitungen
 
 - Einrichtung von zwei Modellprojekten in Hessen, in denen z. B. Stadtwerke Biomethan als Treibstoff benutzen und ihre Fahrzeuge umrüsten
 
 - Ausschreibung eines landesweiten Modellwettbewerbs, der zum Ziel hat, dass auch Dörfer in Hessen ihre Energieversorgung nach dem Vorbild des Bioenergiedorfes Jühnde auf regionale Biomasse umstellen
 
 - Verstärkte Förderung der Forschung im Bereich umweltverträglicher Biomassenutzung
 
 "In all diesen Bereichen gibt es große Defizite beim Vorgehen der Landesregierung. Es reicht eben nicht, der Klientel von Landwirtschaftsminister Dietzel Gutes tun zu wollen. Es braucht eine Strategie, die ganz Hessen nutzt.
 Davon ist Hessen leider meilenweit entfernt", bedauert Martin Häusling.
 
 Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
 Pressesprecherin: Elke Cezanne
 Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
 Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
 Mail: gruene@ltg.hessen.de
 Web: http://www.gruene-hessen.de
 (c) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
 
 Wiesbaden - Veröffentlicht von pressrelations


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