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News Dienstag, 22.05.2007 15:19

Lärmbegrenzung gegen Hörschäden

 

Schnappauf: Discos zu laut



Disco-Musik erreicht Lautstärken wie ein Düsenjet im Tiefflug. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt die neue, von Gesundheitsminister Werner Schnappauf in Auftrag gegebene Pilotstudie "Messprogramm Schallpegel in Diskotheken".
 
 Disco-Musik erreicht Lautstärken wie ein Düsenjet im Tiefflug. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt die neue, von Gesundheitsminister Werner Schnappauf in Auftrag gegebene Pilotstudie "Messprogramm Schallpegel in Diskotheken". Schnappauf: "Tanzen und laute Musik gehört für junge Leute einfach dazu. Den Spaß will auch keiner verderben. Aber auf den Tanzflächen werden teilweise Lautstärken erreicht, die bereits nach Minuten zu Gehörschäden führen können. Bauarbeiter mit Presslufthammer oder Holzfäller mit Kettensäge, die ähnlichen Lautstärken ausgesetzt sind, müssen Gehörschutz tragen." In der lautesten Disko wurde über 3 Stunden Musik mit 105,3 Dezibel und mit Spitzen von 127 Dezibel abgespielt.
 
 Um Hörschäden vorzubeugen, müsse der Schallpegel auf höchstens 99 Dezibel begrenzt und die DJs entsprechend geschult werden. Denn drei von zehn jungen Menschen unter 24 Jahren hören bereits schlecht und viele hatten schon mal Tinnitus, ausgel! öst durch überlautem Musikkonsum. Schnappauf wird deshalb bereits auf der nächsten Gesundheitsministerkonferenz Anfang Juli beantragen, den Lärmpegel in Discos rechtlich zu begrenzen. "Man darf sich von den Zahlen nicht täuschen lassen. 105 Dezibel im Vergleich zu 99 ist nicht etwa nur wenige Prozent lauter. Da Lärm logarithmisch angegeben wird, bedeuten 6 Dezibel mehr eine Vervierfachung der Schallenergie. Das Risiko der Gehörschädigung erhöht sich wesentlich," so Schnappauf.
 
 Bayern hat viel getan, um die Lärmbelastung bei Discobesuchen auf freiwilliger Basis zu vermindern. In Bayern fanden Schulungsveranstaltungen für DJs in Kooperation mit der Technikerkrankenkasse statt, an denen insgesamt 320 DJs teil nahmen. Kernpunkt ist die Schulung der DJs über die gesundheitlichen Folgen überlauter Musik, tontechnisches Wissen und haftungsrechtliche Aspekte mit anschließender Prüfung und Zertifizierung. "DJs, die den Führerschein schon haben, können i! n Zukunft sensibler sein. Wer am Schaltpult steht, trägt Verantwortung für die Gesundheit seiner Gäste", so Schnappauf. Zudem wurden alle 450 Diskotheken- und Tanzbetriebe von Schnappauf angeschrieben, eine Pegelanzeige aufzustellen, nur geschulte DJs einzustellen und den Pegel unter 100 Dezibel zu halten. Die Obergrenze orientiert sich an der DIN-Norm für elektroakustische Beschallungstechnik, die einen maximalen Schallpegel von 99 Dezibel festlegt.
 
 Das Ergebnis der Bemühungen war allerdings erschreckend: In 16 der 20 untersuchten Discos wurde die freiwillige Beschränkung auf unter 100 Dezibel über längere Zeitabschnitte und zum Teil deutlich überschritten - und das unabhängig davon, ob die DJs DJ-Führerscheine und die Anlagen Pegelanzeiger hatten oder nicht. Die Studie führte eine multidisziplinäre Forschergruppe aus Experten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, des Landesamtes für Umwelt und der Firma MPS Akustik durch. Es wurden in 20 Diskotheken die Schallpegel bei möglichst großer Besucherzahl in der! Zeit von 23 bis 2 Uhr morgens über der Mitte der Tanzfläche gemessen.
 
 Die Studie findet sich unter:
 http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/umweltmedizin/projekt_schallpegel_diskotheken.htm
 
 © Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de
 
 München - Veröffentlicht von pressrelations


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