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News Dienstag, 15.05.2007 13:36

Neue Holzhackschnitzelanlage in Betrieb genommen

 

DLR Rheinpfalz: Mit neuer Biomasseanlage wird Energiegesamtkonzept vorbildlich für Landesbauten



Mainz, 14.05.2007. Im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz in Neustadt an der Weinstraße wurde heute die neue Heizzentrale mit einer Holzhackschnitzelanlage eingeweiht. Mit der Umstellung der Energieversorgung auf Biomasse, den solaren Strom und Brauchwassererwärmungsanlagen sowie dem in der Realisierungsphase befindlichen Pilotprojekt einer Tresterpelletsanlage setzt der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) zusammen mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz und der AgroScience GmbH einen Meilenstein in der Förderung regenerativer Energien. An der Veranstaltung nahm auch eine chilenische Delegation mit Vertretern aus Forschung und Industrie teil, die sich über den Einsatz von Bioenergien in Deutschland informiert.
 
 Umweltministerin Margit Conrad, Finanzstaatssekretär Dr. Rüdiger Messal, Dr. Hans-Peter Lorenz, Direktor des DLR Rheinpfalz und Hubert Heimann, Geschäftsführer des Landesbetriebs LBB, haben heute die neue Holzhackschnitzelanlage eingeweiht und dabei den gemeinsamen Willen bekräftigt, die Energieeffizienz zu steigern, erneuerbare Energien weiterzuentwickeln, Energie einzusparen und den Klimaschutz zu stärken.
 
 "Ich freue mich, dass der LBB dieses anspruchsvolle Projekt technisch und planerisch in die Anlagen-planung integriert hat und im vollen Umfang unterstützt. Bioenergie ist ein wichtiger Bestandteil in einem Energiemix zusammen mit den anderen erneuerbaren Energien. Für die Nutzung von Energieholz und Biomassen aus Weinbau hat der Haardtrand dank des hohen Waldanteils und der großen Rebflächen hervorragende Voraussetzungen. Die sinnvolle Gewinnung und Veredelung von Biomasse aus der Land- und Forstwirtschaft kann künftig einen noch stärkeren Beitrag leisten, um bisher nicht genutzte Rohstoffe für den lokalen Wirtschaftskreislauf zu aktivieren und den CO2 - Ausstoß zu reduzieren", stellt Umweltministerin Conrad fest.
 
 Finanzstaatssekretär Dr. Messal betonte, Rheinland-Pfalz sei sich seiner Vorreiterrolle beim Einsatz erneuerbarer Energien sehr bewusst: "Es wird für uns nun darum gehen, vor allem in den bestehen-den Gebäuden des Landes Energieeinsparpotentiale zu nutzen. Wir setzen dabei auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Handwerk und dem Mittelstand: Diese sind die Motoren für einen schnellen und innovativen Einsatz neuer Technologien."
 
 "Wir als Standort für Forschung und Entwicklung wollen natürlich auch Signale bei der Umsetzung und Anwendung innovativer Techniken setzen, die hier in das Gesamtkonzept des DLR Rheinpfalz passen und sind immer offen für neue Ideen", freute sich Dr. Lorenz.
 
 Heimann sagt: "Eine herausragende Liegenschaft an energieeffizienter und umweltfreundlicher Energieerzeugung ist das DLR Rheinpfalz. Herzstück der neu errichteten Biomasseanlage ist ein Hackschnitzelkessel mit einer Heizleistung von 920 KW. Mit der Hackschnitzelkesselanlage können für das DLR Rheinpfalz 70 bis 80 Prozent des erforderlichen Jahreswärmebedarfs CO2 - neutral erzeugt und zur Verfügung gestellt werden. Für die Umwelt werden jährlich durch diese Anlage ca. 2.000 t an CO2 eingespart. Darüber hinaus haben wir hier exemplarisch unsere als Unternehmensziel fest verankerte Energiestrategie konsequent verwirklicht, was diese Liegenschaft vorbildlich macht für weitere Baumaßnahmen."
 
 Vorbildliche Umsetzung eines Energiegesamtkonzepts
 
 Das Gesamtkonzept der Energieversorgung wird durch die Errichtung der ca. 1.300 m2 großen Fotovoltaikanlagen auf den Dächern des DLR Rheinpfalz abgerundet. Besonders hervorzuheben ist die Fensterverschattungsanlage des AgroScience-Gebäudes durch Fotovoltaikmodule. Die leichte, transparente Konstruktion ist an der Fassade angebracht und gibt dieser eine besondere Ästhetik. Die Vordächer bewirken neben dem Sonnenschutz einen zusätzlichen Schutz gegen Regen und Witterung bei gleichzeitiger, umweltfreundlicher Stromerzeugung.
 
 Zur Steigerung der Energieeffizienz soll die für diesen Herbst geplante Solarthermieanlage die Warmwassererzeugung abdecken, so dass für den Sommerbetrieb die Heizkesselanlagen komplett abgestellt werden können.
 
 Ein weiteres Novum ist die geplante Errichtung einer Pilotanlage zur energetischen Nutzung von Tresterabfällen in Form von Trestepellets (Tresterpellets sind genormte Presslinge aus den Rückständen beim Weinanbau).
 
 Holzpellets als heimische regenerative Energieträger
 
 Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern Kohle, Erdöl/Heizöl und Erdgas wird bei der Verbrennung von Biomasse kein zusätzliches CO2 freigesetzt. Nur die Menge CO2, welches die Pflanze zuvor der Umgebung beim Wachsen entnommen hat, gelangt wieder in Umlauf. Die Biomasse ist deshalb eine kohlenstoffdioxidneutrale Energie und außerdem als heimischer Energieträger ausreichend verfügbar.
 
 Angesichts der Energiepreissteigerungen werden Holzheizungen wieder interessant. Ähnlich den Pelletheizanlagen hat es auch hier enorme technische Fortschritte gegeben: "Verbrennungstechniken auf höchstem technischem Niveau ermöglichen wie hier beim DLR Rheinpfalz eine geregelte und abgasarme Verbrennung mit hohem Komfort unter wirtschaftlichen Bedingungen", erläuterte Clemens Middendorf, Leiter des Competence Centers für erneuerbare Energien des Landesbetriebs LBB in Landau, der die Teilnehmer der Einweihungsveranstaltung durch die Anlage führte.
 
 Ökologie rechnet sich
 
 Die Mehrkosten für die Errichtung der Hackschnitzelanlage in Höhe von 480.000 Euro (inklusive der Instandhaltungskosten) werden sich durch die jährlichen Energiekosteneinsparungen in ca. 5 Jahren amortisiert haben. Durch die in den letzten 12 Monaten stark gestiegenen Holzpreise wird sich die Amortisationszeit voraussichtlich um ca. 2 Jahre verlängern. Auch unter den geänderten Bedingungen ist die Biomasseanlage die wirtschaftlichere Alternative.
 
 Mit der Hackschnitzelkesselanlage können für das DLR Rheinpfalz ca. 70 bis 80 Prozent des erforderlichen Jahreswärmebedarfs CO2-neutral erzeugt werden. Die Restwärmeerzeugung bzw. Spitzenlast wird über einen Ölkessel abgedeckt. Die Zuschaltung des Ölkessels ist nur notwendig, wenn ein so geringer Wärmebedarf besteht, dass die Hackschnitzelanlage diesen mehr als decken würde oder wenn ein so großer Wärmebedarf besteht, dass die Hackschnitzelanlage diesen alleine nicht decken kann.
 
 Durch ein zwischen dem DLR Rheinpfalz, der AgroScience GmbH und dem Landesbetrieb LBB vereinbarten Refinanzierungskonzept ist das Projekt nicht nur für die Umwelt, sondern auch für Nutzer und Eigentümer der Liegenschaft von Vorteil.
 
 Tresterpelletkessel als weitere Ergänzung ist in Planung
 
 Gemeinsam mit dem DLR Rheinpfalz und der AgroScience GmbH wird vom Landesbetrieb eine mögliche Verwertung und Praxiserprobung der Tresterpellets vorbereitet. Untersuchungen durch das Institut für Energetik und Umwelt GmbH in Leipzig ergaben aufgrund der ölhaltigen Kerne sogar einen höheren Heizwert als bei herkömmlichen Pellets aus Holz. Das mögliche Potenzial für die Herstellung von Pellets aus Trester - allein aus der regionalen Winzergenossenschaft - liegt gemäß Angabe des Projektleiters Thorsten Pollatz von AgroScience bei ca. 40.000 Tonnen pro Jahr. Namhafte Kesselhersteller sind bereits dabei, ihre Kessel für diesen neuen Brennstoff zertifizieren zu lassen, so dass die Errichtung einer Pilotanlage für den Herbst 2007 geplant ist.
 
 Fünfsäulige Energiestrategie des Landesbetriebs LBB
 
 Der Landesbetrieb LBB setzt seine fünfsäulige Energiestrategie als fest verankertes Unternehmensziel konsequent um: Die Erhöhung der Wärmedämmstandards bei Neubauten sowie bei Modernisie-rungen von Altbauten ist der wichtigste Eckpunkt mit dem größten Einsparpotenzial. Das besondere Augenmerk gilt dabei den Gebäudehüllen. Zweitens werden regenerative Energieträger wie Fotovoltaik, Solarthermie, Holzhackschnitzel und -pellets sowie die Kraft-Wärme-Kopplung verstärkt eingesetzt. Drittens wird der langfristige Gebäudebetrieb unter Energiegesichtspunkten optimiert. Weitere wichtige Punkte sind das Vertragsmanagement mit Energieversorgern sowie die jährliche statistische Auswertung und damit verbundene weitere Verbesserung aller Maßnahmen.
 
 Zahlreiche ganz konkrete Einzelprojekte in Rheinland-Pfalz sind Ausdruck der an Energie- und Umweltfragen orientierten Geschäftspolitik des Landesbetriebs LBB. Einen detaillierten Überblick über bereits realisierte Maßnahmen und nützliche Informationen, Tipps und Aktuelles zum gesamten Themenkreis "Regenerative Energien” erhalten Sie unter www.LBB-Sonne.de
 
 Landesbetrieb LBB: Die Experten für das Immobilien- und Baumanagement in Rheinland-Pfalz
 
 Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) ist der Immobilien- und Baudienstleister für das Land Rheinland-Pfalz. Zu seinen Aufgaben gehört die Betreuung und Optimierung des eigenen Immobilienbestands nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten sowie die Umsetzung von Bauvorhaben des Bundes inklusive der NATO und der Gaststreitkräfte, des Landes und Dritter.
 
 Der erwirtschaftete Jahresüberschuss beträgt jährlich rund 3 Mio. Euro. Die Bilanzsumme liegt bei rund 2 Mrd. Euro.
 
 Im Immobilienbesitz befinden sich rund 1.500 Gebäude mit einer Mietfläche von nahezu 2 Mio. m². Hierzu gehören Bürogebäu-de wie z.B. Ministerien, Finanzämter und Katasterämter sowie Spezialimmobilien wie z.B. Justiz-, Polizei-, Forstgebäude, Museen und Schulen.
 
 Hinzu kommen darüber hinaus die Fachhochschulen und Universitäten des Landes Rheinland-Pfalz. Weiterhin werden Baumaßnahmen an Flughäfen, Pipelines, Burgen und Schlössern in Rheinland-Pfalz durchgeführt.
 
 Das Unternehmen verfügt über Expertenwissen von Architekten und Ingenieuren, welches in den Competence Centern für Energiemanagement, Brandschutz, Altlastensanierung, Trinkwasserhygiene, Wertermittlung, Projektsteuerung u.a. gebündelt wird. Durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien sowie von Wärmeschutzmaßnahmen leistet der Landesbetrieb LBB einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und für eine nachhaltige Senkung des Primärenergieverbrauchs.
 
 Das Unternehmen hat zurzeit rund 1.300 Mitarbeiter. Die Gebäude, Baumaßnahmen und Grundstücke werden von sieben Niederlassungen - Diez, Idar-Oberstein, Kaiserslautern, Koblenz, Landau, Mainz, Trier - sowie von der Zentrale in Mainz betreut.
 
 Aufsichtsbehörde des Landesbetriebs LBB ist das Finanzministerium Rheinland-Pfalz. Der Landesbetrieb LBB ist 1998 aus der ehemaligen Staatsbauverwaltung hervorgegangen.
 
 Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei Kaiser-Friedrich-Str. 1
 55116 Mainz
 Telefon: 06131-164645
 Telefax: 06131/164649
 e-mail: presse@mufv.rlp.de
 
 Mainz - Veröffentlicht von pressrelations


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