Restmüll-Heizkraftwerk Stuttgart-Münster:
  
 Website Suche
 Ihr Profi vorort
 Nachrichten
Aktuell
suchen
Archiv
Schlagzeilen
 Branchenbuch
Branchenbuch
 Preisrechner
Benzinverbrauch
Gaspreisrechner
Heizölpreisrechner
KFZ-Versicherung
Krankenversicherung
Pelletspreisrechner
Strompreisrechner
 Service
Automobil
Downloads
FAQ
Veranstaltungen
Weblinks
Energiespartipps
Energiepreise
Autogastankstellen
Biodieseltankstellen
Bioethanoltankstellen
Bundesländer
eBörse
Infos
Produkte
Kraftstoffpreise
Versicherungsvergleich
KFZ-Versicherung
 Kommunikation
Forum
Letzte Einträge
Pellets Österreich
Therminator
Pellets Herstellung
Hackschnitzelheizung
Pelletheizung
Elefantengras
Hager Heizung
Gästebuch
 Kontakt
Kontakt
Impressum
Werbung
Weiterempfehlen
 Newsletter
Name:
eMail:


 Literatur
Autogas
Bioenergie
Biomasse
Blockheizkraftwerke
Energiesparen
Erdgas
Erneuerbare Energien
Geothermie
Niedrigenergiehäuser
Moderne Heizung
Klimaschutz
Ökostrom
Solarenergie
Stirlingmotor
Wasserkraft
Wasserstoff
Windenergie
Sonstiges
Puplikationen Therminator Immobilien
Elektroheizungen
Gasheizungen
 Home » Nachrichten » News
 

 

News Freitag, 20.04.2007 12:07

Restmüll-Heizkraftwerk Stuttgart-Münster:

 

Feierliche Einweihung von zwei neuen Müllkesseln



Stuttgart. In Anwesenheit von rund 150 geladenen Gästen werden heute im EnBW Restmüll-Heizkraftwerk Stuttgart-Münster zwei neue und hocheffiziente Müllkessel offiziell in Betrieb genommen. Mit einem Jahresdurchsatz von je 140.000 Tonnen und hoher Verfügbarkeit durch moderne Kessel- und Feuerungstechnik sind die Ersatzkessel ein Garant für die weiterhin zuverlässige Restmüllentsorgung im Müllheizkraftwerk Stuttgart-Münster, das insgesamt nun über eine Behandlungskapazität von 420.000 Tonnen jährlich verfügt. Der im April 2003 geschlossene Entsorgungsvertrag sieht vor, dass die Stadt Stuttgart und die Landkreise Esslingen und Rems-Murr mindestens 225.000 Tonnen jährlich in Münster anliefern. Weitere 185.000 Tonnen stehen der T-plus GmbH zur Verfügung.
 
 In seiner Begrüßungsansprache dankte Pierre Lederer, Mitglied des Vorstands der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, der Stadt Stuttgart und den beteiligten Landkreisen für ihren Beitrag zur Realisierung des zukunftsweisenden Neubauprojekts mit einem Investitionsvolumen von 110 Millionen Euro: "Mit dem 2003 geschlossenen Vertrag wurde eine tragfähige Vertragsgrundlage zwischen der EnBW und der Landeshauptstadt Stuttgart zum Neubau der Müllverbrennungsanlagen geschaffen. Wesentlicher Bestandteil war die Verbundlösung der Landeshauptstadt mit den Landkreisen Esslingen und Rems-Murr. Gelingen konnte das Projekt allerdings erst in Verbindung mit Entsorgungsverträgen der T-Plus für die Regionen Zollernalb, Reutlingen-Tübingen und Bodensee. Das Restmüll-Heizkraftwerk Stuttgart-Münster ist damit künftig ein wichtiger Eckpfeiler für eine sichere, wirtschaftlich sinnvolle und umweltverträgliche Restmüllentsorgung in Baden-Württemberg.“
 
 Im Herbst 2003 begannen die Arbeiten an diesem Großprojekt der EnBW Kraftwerke AG. Bei laufendem Entsorgungsbetrieb wurden die Müllkräne erneuert und die technischen Einrichtungen des Müllbunkers ertüchtigt. Alte Gebäudeteile mussten abgerissen, Leitungen im Baufeld verlegt und die Bohrpfahlgründung realisiert werden. Als erstes sichtbares Hochbaubauwerk wurde das Kopfbauwerk im 24-Stunden-Betrieb bis auf rund 75 Meter Höhe errichtet. Termingerecht am 5. Januar 2005 begann mit dem Setzen der Kesselstützen die Arbeit am eigentlichen Herzstück der Anlage - den Kesseln 21 und 22, deren Brennraum mit elf Metern Länge, sechs Metern Breite und fünf Metern Höhe beachtliche Ausmaße hat. In den kommenden Monaten folgten die Errichtung des Kesselstahlbaus, der
 
 Kesseldruckkörper, der Rohrleitungen; zugleich wurde am Innenausbau des Baukörpers, an der elektrischen Installation sowie dem Dach- und Fassadenaufbau gearbeitet. Im Dezember 2005 und Januar 2006 war mit der Kesseldruckprobe ein wichtiger Projektmeilenstein erreicht. Nachdem im Juni 2006 die Hauptmontage der beiden Müllkessel erfolgreich beendet war, wurde mit den ersten Schritten zur Inbetriebnahme der neuen Müllkessel begonnen. Am 23. August begann dann in Kessel 22 die „heiße“ Phase der Inbetriebnahme. Nach dem Hochfahren des Kessels wurde das erste Mal Müll aufgegeben. Seitdem wurden rund 130.000 Tonnen Restmüll in den beiden neuen Müllkesseln verbrannt - ihre Bewährungsprobe haben sie damit bereits erfolgreich bestanden.
 
 „Die schnelle und termingerechte Realisierung des Kesselneubaus hatte für die EnBW Kraftwerke AG oberste Priorität. Dank des großen Engagements und der hohen Kompetenz aller Beteiligten haben wir unseren durchaus ehrgeizigen Zeitplan eingehalten und ein Projekt erfolgreich zum Abschluss gebracht, das neben der Erhöhung der Verfügbarkeit und der langfristigen Sicherung der Fernwärmeversorgung auch die Umweltbilanz am Standort nachhaltig verbessern wird“, unterstrich der Vorstandsvorsitzende der EnBW Kraftwerke AG, Dr. Udo Brockmeier. So werden sich die Schadstoffemissionen des Gesamtkraftwerkes deutlich reduzieren, da bei gleicher Energieproduktion am Standort große Teile des CO2-emittierende Brennstoffs Kohle ersetzt werden. Der höhere Mülldurchsatz führt jährlich zu einer Kohleeinsparung in der Größenordnung von 70.000 t, was einem CO2-Potenzial von rund 180.000 Tonnen entspricht. Geht man davon aus, dass mehr als die Hälfte des stattdessen eingesetzten Mülls Biomasse ist, dann erreichen wir eine CO2-Einsparung von stolzen 100.000 t pro Jahr.
 
 Pressemitteilung Lautenschlagerstr. 20
 70173 Stuttgart
 18. April 2007 Telefon: +49 (0711) 2181-190
 Telefax: +49 (0711) 2181-194
 
 Karlsruhe - Veröffentlicht von pressrelations


Drucken
 Enri fragen
 Werbung
Stirlingmotor Bausatz
Stirlingmotor Bausatz
 Händler-Login
registrieren
 Werbung
 Umfrage
Mit was heizen Sie
 Heizöl
 Holz
 Gas
 Anderes

Ergebnisse
 Glossar