Haltungsverordnungen und Tierschutz-Kennzeichnung |
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Druck auf Bundesregierung wächst
REWE fordert verbindliche Regelungen zur gewerblichen Kaninchenhaltung - PROVIEH gratuliert REWE zur Auslistung von Kaninchenfleisch Heikendorf/Kiel, 17.04.2007 - Erstmals seit dem Ausstieg zahlreicher Handelsketten aus dem Verkauf von Käfigeiern listet ein Handelskonzern Produkte aus, die unter tierquälerischen Bedingungen erzeugt wurden. REWE räumte sämtliches Kaninchenfleisch aus seinen Regalen und Tiefkühltruhen und reagierte damit auf einen Film, der die Zustände in der Kaninchenhaltung aufdeckt. PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung (VgtM) e.V. gratuliert dem Handelsriesen (u.a. REWE, Penny, Karstadt-Feinkost) zu diesem konsequenten Schritt. "Auch von PROVIEH immer wieder gezeigte Filmbeiträge zur Kaninchenmast haben offenbar bei Kunden und Verantwortlichen von REWE ein Handeln mit Gewissen ausgelöst", zeigt sich Mechthild Oertel, Mitglied des Vorstands von PROVIEH - VgtM, erfreut über die Reaktion der REWE-Führung auf die beharrlichen Proteste der Tierschützer. Gleichzeitig begrüßt Mechthild Oertel die Forderung von REWE nach verbindlichen Regelungen zur gewerblichen Haltung von Kaninchen. Neben Tierschutzverbänden üben damit nun offenbar auch Handelskonzerne Druck auf die Bundesregierung aus, endlich Haltungsverordnungen für alle Nutztiere zu erlassen. "Verbraucher wollen sich beim Kauf ihres Fleisches sicher sein, dass die Tiere vor ihrem Tod nicht gelitten haben", so das PROVIEH-Vorstandsmitglied. Diesen Erwartungen müssten die Verordnungen Rechnung tragen und damit die auch im Film gezeigte tierquälerische Käfighaltung der Nager verbieten. Gleichzeitig könnte dem Wunsch der Verbraucher nach Transparenz durch eine Tierschutz-Kennzeichnung Rechnung getragen werden, sagt Mechthild Oertel. Diese ist in der EU im Gespräch. "Sie darf aber nicht unter dem Deckmantel des Forschungsbedarfs bis zum St.-Nimmerlein-Tag verschoben werden", so Mechthild Oertel abschließend. Pressestelle Ihr Ansprechpartner: Sven Garber, Geschäftsführer Teichtor 10 24226 Heikendorf: Tel. 0431. 24 82 80, www.provieh.de, info@provieh.de. PROVIEH - Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V. ist mit vielen Tausend Einzelmitgliedern und rund 130 Mitgliedsvereinen Deutschlands ältester und größter Tierschutz-Fachverband, der sich den landwirtschaftlichen Nutztieren widmet. Der Verein PROVIEH - VgtM ist behördlich als gemeinnützig nd besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Erbschaften und Vermächtnisse zugunsten PROVIEH - VgtM e.V. sind von der Erbschaftssteuer befreit Heikendorf - Veröffentlicht von pressrelations
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