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News Dienstag, 17.04.2007 21:12

Klimafreundliche, regenerative Energie aus hessischen Wäldern

 

Leuchtturmprojekt der Landesregierung „BIOREGIO Holz“



Der Schutz der endlichen Ressourcen erfordert einen sparsamen Umgang mit den fossilen Energieträgern und eine verstärkte Nutzung der regenerativen Energiequellen. „Die Hessische Landesregierung hat sich daher das Ziel gesteckt, den Anteil erneuerbarer Energien bei der Energieerzeugung bis zum Jahr 2015 in Hessen auf bis zu 15 Prozent zu erhöhen. Dem Ausbau der Biomassenutzung fällt dabei eine Schlüsselrolle zu, da in den kommenden Jahren ausreichend Biomassepotential in Hessen vorhanden sein wird“, sagte Wilhelm Dietzel, Minister für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz heute in Erbach/Odenwald.
 
 „Energie aus Holz nimmt dabei eine sehr wichtige Rolle ein. Der Vorteil von Energie aus unseren Wäldern ist nicht nur, dass damit eine weitgehende CO2-neutrale Energiequelle erschlossen wird. Es entstehen dadurch auch konkurrenzfähige regionale Wertschöpfungsketten“, so der Minister. Konkret verfolgt werde dieses Ziel durch die Förderung von Biogasanlagen und Holzhackschnitzelheizungen. „Im Jahr 2007 hat die Landesregierung zur Förderung der energetischen Nutzung von Biorohstoffen 8,1 Millionen Euro eingeplant. Damit wurde der Haushaltsansatz gegenüber 2006 um 4 Millionen Euro erhöht“, betonte Dietzel.
 
 Das Land Hessen hat zur Umsetzung des 15-Prozent-Zieles derzeit unter anderem drei Teilprojekte „BIOREGIO Holz“ initiiert, ein viertes kommt bis zum Sommer hinzu. Beim Projekt BIOREGIO Holz handelt es sich um ein Leuchtturmprojekt der Hessischen Landesregierung mit dem Ziel, die Wärmeversorgung in öffentlichen Gebäuden systematisch von fossilen Energieträgern auf Holz umzustellen. Der Odenwaldkreis, gehört neben den Kreisen Darmstadt-Dieburg und Bergstraße zu der im Dezember vergangenen Jahres neu benannten „BIOREGIO Holz Odenwald“.
 
 „Als an der BIOREGIO Holz Odenwald teilnehmender Kreis haben wir uns über die bereits errichteten Holzfeuerungsanlagen hinaus verpflichtet, alle zur Sanierung anstehenden kreiseigenen Heizanlagen daraufhin überprüfen zu lassen, ob eine Umstellung auf Holzenergie bei der Wärmeversorgung technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Bei positivem Ausgang der Prüfung fällt die Entscheidung automatisch zu Gunsten der Holzenergie“, sind die Aussagen des Landrates des Odenwaldkreises, Horst Schnur, und des Ersten Kreisbeigeordneten, Dietrich Kübler. Das Land hat sich im Gegenzug zu einer Förderung der Geschäftsstelle der BIOREGIO Holz und zur prioritären Behandlung der Förderanträge für die Einzelanlagen verpflichtet.
 
 Hessen ist mit einem Waldanteil von rund 42 Prozent mit das waldreichste Bundesland und daher auch ein wichtiges Mitglied des Deutschen Forstwirtschaftsrates. Hermann Illänder, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, hob hervor, dass die hohen Energiepreise sich als „Turboantrieb“ für die nachwachsenden Rohstoffe erwiesen hätten. Dies gelte es nun für die Forst- und Holzwirtschaft zu nutzen.
 
 „Die weltweite Nachfrage nach Energie wird laut Experten bis 2030 um 60 Prozent zunehmen. Der Wirtschaftszweig Forst und Holz, dazu zählen alle Bereiche, die auf der Basis von Holz und Holzfasern arbeiten und produzieren, hat bereits heute mehr Beschäftigte als die Automobilindustrie und erwirtschaftet einen höheren Umsatz als die Elektroindustrie. Der Sektor beschäftigt mehr als 1,3 Millionen Menschen und erzielt einen jährlichen Umsatz von mehr als 180 Milliarden Euro. Insgesamt sind in der deutschen Forstwirtschaft 93.000 Vollerwerbs- und etwa 100.000 Nebenerwerbskräfte tätig. Dabei ist besonders zu beachten, dass Forst- und Holzwirtschaft im ländlichen Raum stattfindet und damit einen elementaren Beitrag zur Stärkung der ländlichen Räume leisten kann“, so Ilaender.
 
 In Deutschlands Wälder stehen insgesamt rund 3,4 Milliarden Kubikmeter Holz. Jährlich wachsen nachhaltig ca. 120 Millionen Kubikmeter hinzu, die im Rahmen einer nachhaltigen multifunktionalen Forstwirtschaft zur Verfügung stehen. In Deutschland wurden im Jahr 2005 bereits knapp 23 Millionen Kubikmeter Holz aus dem Wald energetisch genutzt, davon ca. 14,2 Millionen Kubikmeter als Stückholz in privaten Haushalten und 8,8 Millionen Kubikmeter als Hackschnitzel in Biomasseanlagen. Dazu kommen weitere ca. 3 Millionen Kubikmeter aus Sägenebenprodukten wie z.B. Pellets. Insgesamt wird damit bereits ein knappes Drittel des Holzes energetisch genutzt.
 
 Hessen hat derzeit einen Gesamtholzvorrat von 264 Millionen Kubikmetern insgesamt oder 319 Kubikmetern je Hektar. Dem jährlichen Zuwachs von 9,4 Millionen Kubikmetern steht eine jährliche Nutzung von rund 7,5 Millionen Kubikmeter gegenüber.
 
 Der Leiter des Landesbetriebs Hessen-Forst, Michael Gerst, betonte, dass Hessen-Forst besonderen Wert darauf lege, die stoffliche und energetische Holzverwendung intelligent miteinander zu verknüpfen. „Gutes Holz ist zum Verbrennen zu schade. Hier steht zunächst die hochwertige stoffliche Nutzung in Form von Balken, Bohlen und Brettern für Möbel, Hausbau oder Parkettböden an. Unmittelbar stehen rund 25 Prozent des im Wald anfallenden Holzes grundsätzlich für die energetische Nutzung zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um Holz aus den Baumkronen, um Holz von unterdrückten Bäumen im Bestand und um Holz, das aus Gründen der Wuchsform oder der schlechten Qualität problematisch für die stoffliche Nutzung ist“, so Gerst.
 
 Zusätzlich falle Sägerestholz in Form von Rinde, Hackschnitzeln und Holzspänen an, die ebenfalls grundsätzlich für die energetische Nutzung zur Verfügung stehe. „Wald-Energieholz und Sägerestholz gemeinsam machen somit bereits 60 Prozent des gesamten genutzten Holzes aus. Dies ist ein großes, nutzbares Potenzial“, hob der Landesbetriebsleiter abschließend hervor.
 
 Hintergrund:
 Bioregio Holz:
 Gestartet wurde das Leuchtturmprojekt der Hessischen Landesregierung 2003 im Knüll-Gebiet. Nach zweieinhalbjähriger Projektlaufzeit der BIOREGIO Holz Knüll konnte ein sehr positives Gesamtresumee gezogen werden. Die beiden mit dem Zweckverband Knüllgebiet kooperierenden Kreise Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder haben 25 Holzfeuerungsanlagen in ihren eigenen Liegenschaften errichtet (14 Anlagen waren ursprünglich als Ziel formuliert). Mehr als 25 Prozent des Heizenergiebedarfs der beiden Kreise werden jetzt durch die Nutzung von Holz bereitgestellt. Die Holzlogistik in der Region hat sich entwickelt und das Logo der BIOREGIO Holz Knüll sowie das Angebot einer herstellerunabhängigen Beratung gewinnt immer mehr an Bekanntheit, so dass auch eine positive Wirkung auf den Privatkundenbereich zu beobachten ist.
 
 Das Projekt BIOREGIO Holz Knüll wird nach diesem erfolgreichen Start zunächst bis Mitte 2008 fortgeführt und erweitert. Außerdem sollen die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt auf weitere Regionen in Hessen übertragen werden. Dazu wurden im Dezember vergangenen Jahres zwei weitere BIOREGIO Holz ausgewählt. Es handelt sich zum einen um die Region Odenwaldkreis, Landkreis Bergstraße und Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie um die Region Landkreis Kassel und Werra-Meißner-Kreis. Im Sommer sollen noch die Landkreise Vogelsbergkreis und Wetterau als vierte BIOREGIO Holz hinzukommen.
 
 Deutscher Forstwirtschaftsrat:
 Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist als Dachverband der forstlichen Verbände in Deutschland das Sprachrohr der Forstwirtschaft unseres Landes. Er spricht für den gesamten Waldbesitz in Deutschland mit einer Waldfläche von ca. elf Millionen Hektar. Davon gehören rund 44 Prozent privaten Eigentümern, rund 30 Prozent dem Staat - das sind in erster Linie die Bundesländer - und rund 20 Prozent den Städten und Gemeinden.
 
 Weitere Infos zu den Themen Energieholzmarkt in Hessen, Ausschreibungshilfen Holzfeuerungsanlagen, Holzlogistik oder Förderangebote Hessen/Bund siehe www.hmulv.hessen.de; www.dfwr.de; www.hessenenergie.de; www.hero.de
 
 Pressestelle
 Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz
 Mainzer Straße 80
 65189 Wiesbaden
 Telefon: 0611 - 815 1020
 Telefax: 0611 - 815 1943
 pressestelle@hmulv.hessen.de
 
 Wiesbaden - Veröffentlicht von pressrelations


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