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 Home » Nachrichten » News
 

 

News Freitag, 30.03.2007 13:32

Dieselruss aus landwirtschaftlichen Maschinen

 

Ausstoss-Zahlen Dieselruss aufdatiert



Bern, 29.03.2007 - Die landwirtschaftlichen Maschinen stossen gemäss aufdatierten Modellrechnungen rund 400 Tonnen Dieselruss pro Jahr aus. Das Bundesamt für Umwelt hat am 29. März 2007 zusammen mit Fachexperten aus der Fahrzeugindustrie, EMPA und der Landwirtschaft die entsprechenden Modellierungen abgeschlossen. Ziel des Bundes ist, den Dieselruss aller Verursacher zu minimieren.
 
 Der Bund setzt seine Prioritäten in der Luftreinhaltepolitik unter anderem mit Hilfe von Modellrechnungen zum Schadstoffausstoss. In den Modellen, die regelmässig aufdatiert werden, soll die Realität möglichst genau abgebildet werden. Sie geben einen Hinweis darauf, welche Verursachergruppe in welcher Grössenordnung Schadstoffe ausstösst. Daraus lässt sich der Handlungsbedarf ableiten.
 
 Die bislang aktuellsten Daten des Bundes zum Dieselrussausstoss landwirtschaftlicher Maschinen wurden 1996 publiziert. Gemäss diesem Modell, das Prognosen bis ins Jahr 2030 umfasste, stiessen landwirtschaftliche Maschinen im Jahr 2005 1100 Tonnen Krebs erregenden Dieselruss aus.
 Die neuste Modellrechnung im Rahmen der Aktualisierung der BAFU-Offroaddatenbank zeigen nun, dass landwirtschaftliche Maschinen im Jahr 2005 rund 400 Tonnen Dieselruss ausgestossen haben. Grund für diese Korrektur nach unten ist die Anpassung verschiedener Faktoren, die dem aktualisierten Modell zugrunde liegen:
 
 Die Emissionsfaktoren (Dieselrussausstoss in g/kWh) wurden im Durchschnitt um knapp die Hälfte gesenkt. Denn die Einführung von EU-Abgasnormen im Jahr 2003 in der Schweiz und die damit einhergehende technische Verbesserung der Motoren führten zu einer deutlichen Reduktion des Ausstosses. Neu stützen sich die Emissionsfaktoren auf Daten der US-Environmental Protection Agency EPA aus dem Jahr 2004 ab.
 
 Aufgrund neuer Berechnungen der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) wurde die durchschnittliche jährliche Betriebsdauer eines Traktors in der Schweiz um einen Drittel nach unten angepasst.
 
 Die neue Modellrechnung stützt sich auf eine breit abgestützte Methodik, die von der ,Arbeitsgruppe Dieselruss landwirtschaftlicher Maschinen" genehmigt wurde. Die Arbeitsgruppe wurde vor einem Jahr vom BAFU ins Leben gerufen, um die anstehende Aktualisierung der Dieselrusszahlen gemeinsam mit allen beteiligten Kreisen anzugehen. In der Arbeitsgruppe waren Fachexperten (EMPA, Iveco Motorenforschung, Cercl"Air, Agroscope ART, BLW, BAFU) sowie der Schweizerische Verband für Landtechnik SVLT vertreten.
 
 Wie gross der prozentuale Anteil der landwirtschaftlichen Maschinen am gesamten Dieselrussausstoss ist, lässt sich momentan noch nicht sagen. Zuerst muss die Modellierung der anderen Maschinenkategorien im Offroad-Bereich vorliegen (wie z.B. Baumaschinen, Industrie, Forstwirtschaft, Schiffe). Mit einem Ausstoss von rund 400 Tonnen pro Jahr liegen die landwirtschaftlichen Maschinen in der gleichen Grössenordnung wie die Lastwagen (413 Tonnen Dieselruss pro Jahr).
 
 Feinstaub und Dieselruss: Zentrales Gesundheitsproblem
 Ein tieferer Dieselrussausstoss entbindet die Landwirtschaft nicht davon, wie alle anderen Verursachergruppen weiterhin zur Senkung des Dieselrussausstosses beizutragen (vgl. Kasten). Oberstes Ziel des Bundes im Rahmen des Aktionsplans Feinstaub ist es, den Ausstoss an Krebs erregendem Dieselruss in der Schweiz so weit wie möglich zu minimieren und so möglichst viele Erkrankungen und vorzeitige Todesfälle zu vermeiden. Da die Landwirtschaft in der Regel fernab der Agglomerationen betrieben wird und deshalb verhältnismässig weniger zur Dieselrussbelastung der Bevölkerung beiträgt, setzt der Aktionsplan des Bundes zuerst bei den siedlungsnahen Verursachergruppen an. Erst wenn die Partikelfiltertechnologie für die Nachrüstung von Traktoren technisch machbar und wirtschaftlich tragbar ist, sollen in diesem Bereich Massnahmen ergriffen werden.
 
 Interpretation von Emissionszahlen
 
 Wer stösst wieviel Tonnen Feinstaub und Russ-Partikel pro Jahr aus: Zahlen zu den so genannten Emissionen (Ausstoss) von Luftschadstoffen beruhen auf komplexen Modellrechnungen, die mit grossem Aufwand periodisch angepasst werden müssen - weil sich nicht hinter jedem Traktor oder Lastwagen ein Messgerät anbringen lässt. Laufend erhoben werden können hingegen die so genannten Immissionen, die Luftschadstoffe also, die in der Luft tatsächlich vorhanden sind. Bezüglich Feinstaub zeigen Luftmessungen: In weiten Teilen der Schweiz ist die Feinstaubbelastung während des ganzen Jahres zu hoch, periodische Spitzenbelastungen wie Anfang 2006 sind nur der spektakuläre Ausdruck davon.
 Tiefere Emissionszahlen sind deshalb mit Vorsicht zu interpretieren: Sie bedeuten nicht (automatisch) Entwarnung entscheidend ist schliesslich, wie viel Feinstaub und Dieselruss in der Luft ist. In diesem Sinn ist ist die prozentuelle Verteilung zwischen einzelnen Emittenten aufschlussreicher als absolute Zahlen in Tonnen pro Jahr: Diese Verteilung gibt Hinweise darauf, wer wieviel zur tatsächlich vorhandenen Luftverschmutzung beiträgt und wo weiterer Handlungsbedarf besteht.
 
 Adresse für Rückfragen:
 Martin Schiess, Chef Abteilung Luftreinhaltung und NIS BAFU, 031 322 54 34
 Herausgeber:
 Bundesamt für Umwelt
 Internet: http://www.umwelt-schweiz.ch
 
 Bern - Veröffentlicht von pressrelations


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