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 Home » Nachrichten » News
 

 

News Donnerstag, 29.03.2007 10:56

Bayerns Abfallwirtschaft hilft Klima schützen

 

13 Mio Tonnen CO2 jährlich eingespart



Mit einer jährlichen Einsparung von rund 13 Millionen Tonnen klimaschädlichem CO2 trägt die bayerische Abfallwirtschaft ganz erheblich zum Klimaschutz bei.
 "EU-weit riesiges Einsparpotential von 134 Mio. Tonnen Klimagase"
 Mit einer jährlichen Einsparung von rund 13 Millionen Tonnen klimaschädlichem CO2 trägt die bayerische Abfallwirtschaft ganz erheblich zum Klimaschutz bei. Zu diesem Ergebnis kam eine neue Abfallstudie des Bayerisches Institut für Angewandte Umweltforschung und -technik (BIfA), die Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf heute erstmals bei den 8. Abfall- und Deponietagen in Augsburg vorstellte. Schnappauf: "In der Behandlung und Verwertung von Abfällen liegen ungeahnte, riesige CO2-Einsparpotentiale. Würden die EU15-Staaten die deutschen Anforderungen, keinen Abfall mehr unbehandelt zu deponieren, erfüllen, könnte die europäische CO2-Bilanz rosiger aussehen. Anstelle der derzeitigen zusätzlichen Belastung mit 87 Millionen Tonnen CO2 könnte sogar eine Gutschrift von 47 Millionen Tonnen CO2 erzielt werden. Das wären 134 Millionen Tonnen Klimagase weniger, also rund die Hälfte der gesamten deutschen Minderungsverpflichtung laut Kyoto-Protokoll." Im Freistaat sorgt dem Minister zufolge die thermische Behandlung und die hocheffektive Verwertung dafür, dass jährlich etwa 13 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. So spare die Wiederverwendung von Aluminium beispielsweise bis zu 95 Prozent an Energie und damit klimaschädlichem CO2, recyceltes Altglas 35 Prozent. In Bayern werden pro Einwohner und Jahr 25 Kilogramm Altglas getrennt gesammelt und wieder verwertet. "Wir Bayern sind schon Weltmeister im Mülltrennen und Vermeiden. Aber es gilt, diese Spitzenposition zu halten. Wir wollen in nächsten zehn Jahren die Restabfallmenge noch weiter von derzeit 190 Kilogramm auf 170 Kilogramm pro Einwohner und Jahr verringern", so Schnappauf.
 
 Abfallwirtschaftliche Maßnahmen können nach den Worten des Ministers in Zukunft entscheidende Beiträge zur Minimierung der CO2-Emissionen leisten - etwa durch mehr Fernwärmenutzung von Müllheizkraftwerken, Ausbau der Recyclingwirtschaft und verbesserter Materialnutzung in der Industrie. Bayern hat es laut Schnappauf geschafft, das Abfallaufkommen vom Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum beeindruckend zu entkoppeln. So ist das Gesamtabfallaufkommen in Bayern seit 1991 mit etwa 6 Millionen Tonnen pro Jahr konstant geblieben, obwohl in der gleichen Zeit die Wirtschaft um mehr als 20 Prozent und die Bevölkerung um rund 1 Million Einwohner wuchs.
 
 Weitere Informationen: http://www.abfall.bayern.de
 
 München - Veröffentlicht von pressrelations


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