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News Sonntag, 04.03.2007 21:57

Klimaerwärmung verändert Bayerns Tier- und Pflanzenwelt

 

Klimaerwärmung verändert Bayerns Tier- und Pflanzenwelt



Die zu erwartende Klimaerwärmung wird für die Tier- und Pflanzenwelt in Bayern weit reichende Folgen haben; Experten halten es für wahrscheinlicher, dass insgesamt mehr Arten aussterben als neu einwandern.
 
 Die zu erwartende Klimaerwärmung wird für die Tier- und Pflanzenwelt in Bayern weit reichende Folgen haben; Experten halten es für wahrscheinlicher, dass insgesamt mehr Arten aussterben als neu einwandern. Dies erklärte Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf heute in München zum Tag des Artenschutzes am 3. März. Schnappauf: "Laut Experten-Einschätzung verursacht der Klimawandel einen Verlust von 5 bis 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten in Deutschland. Das hat beispielsweise starke Auswirkungen auf die Erzeugung von Lebensmitteln, die Aufrecht-erhaltung der Bodenfruchtbarkeit sowie die Rohstoffgewinnung für Medizinprodukte." Die seit einigen Jahren zu beobachtende Zunah-me von Wärme liebenden Tierarten wie Bienenfresser (siehe Foto), Silberreiher oder Zwerg-ohreule dürfe über diese besorg-niserregende Entwicklung nicht hinweg täuschen. Bayerns bewährte Instrumente des Naturschutzes sind Schnappauf zufolge geeignet, die Klimafolgen auf die Biodiversität abzumildern, nicht aber sie ganz aufzuhalten. "Es gilt, den Ausstoß klimaschädlicher Gase so weit wie möglich zu verringern, aber wir müssen uns auch an unvermeidliche Klimafolgen anpassen", erläuterte Schnappauf Bayerns Doppelstrategie. Für den Erhalt der Artenvielfalt sei dabei von herausragender Bedeutung die Vernetzung von Biotop-Lebensräumen zu Wanderachsen. Dann können sich die Tiere ungehindert auf den Weg machen und für sie geeigneten neue Lebensräume finden.
 
 Prognosen zufolge werden sich viele Lebensräume von in Deutschland verbreiteten Tier- und Pflanzenarten nach Norden und Osten, in höhere Lagen der Gebirge oder in feuchtere Regionen verschieben. Bayern hat nach den Worten Schnappaufs mit seinem Natura 2000-Netz sowie seinem aus bisher 336 Projekten bestehenden BayernNetzNatur Wanderkorridore quer durch Bayern und über die Landesgrenzen hinaus geschaffen. Zudem tragen zahlreiche Vertragsnaturschutz-, Landschaftspflege- und Artenhilfsprogramme zum Erhalt der bayerischen Arten- und Landschaftsvielfalt bei. Wegen der zusätzlichen Herausforderungen durch den Klimawandel wird Bayern seine Bemühungen um den Erhalt der Biodiversität verstärkt fortführen. Einige Vogelarten sind laut den Experten der Garmischer Vogelschutzwarte in Bayern wieder häufiger anzutreffen: Konnte man den Bienenfresser noch bis Anfang der 80er Jahre in Bayern nur als gelegentlich brütenden Gast beobachten, so häufen sich seit einigen Jahren die Brutmeldungen deutlich. Dies wird als starkes Indiz für einen Zusammenhang mit dem Klimawandel gewertet. Auch der Silberreiher ist inzwischen ganzjähriger Gastvogel in Bayern, allein am Ismaninger Speichersee werden zeitweise bis zu 400 Exemplare beobachtet. Die Zwergohreule, die als Brutvogel in Bayern verschollen ist, wird seit Ende der 90er Jahre wieder gehäuft in der Umgebung des Chiemsees gesichtet. Auch Vertreter anderer Tiergruppen wie die Feuerlibelle, eine mediterrane Libellenart, oder die Weißrandfledermaus sind in Bayern auf dem Vormarsch nach Norden.
 
 © Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de
 
 München - Veröffentlicht von pressrelations


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