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News Mittwoch, 28.02.2007 22:49

30 Jahre Hessisches Altholzinselprogramm

 

Broschüre „Altholzinseln in Hessen - Biodiversität in totem Holz, Grundlagen für einen Alt- und Totholz-Biotopverbund“ vorgestellt -



Wiesbaden, 27. Februar 2007 - Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) hat in Wiesbaden dem Hessischen Umweltstaatssekretär Karl-Winfried Seif ihre Broschüre „Altholzinseln in Hessen - Biodiversität in totem Holz, Grundlagen für einen Alt- und Totholz-Biotopverbund“ vorgestellt. Der Arbeitskreis Main-Kinzig der HGON legt mit dieser Veröffentlichung seine dritte Dokumentation über die Wälder in Hessen vor.
 
 Das im Jahr 1976 von der Hessischen Landesforstverwaltung ins Leben gerufene Altholzinselprogramm ist von der Leitidee getragen, bestandesbedrohten Tierarten, die auf Höhlenbäume und Lebensbedingungen in der natürlichen Alters- und Zerfallsphase der Bestockung angewiesen sind, in allen Waldbesitzarten die für ihren Fortbestand notwendigen Bedingungen und Lebensräume zu schaffen.
 
 Mit der von der HGON veröffentlichten Broschüre soll nun nach 30 Jahren eine Zwischenbilanz gezogen werden. Neben einer Bestandsaufnahme und Bewertung der Einzelmaßnahmen sollte dabei insbesondere festgestellt werden, ob und wie die ausgewiesenen Altholzinseln ihre vorgesehene Funktion noch erfüllen und welche Hinweise für die Weiterentwicklung dieses Instrumentes des Artenschutzes gegeben werden können.
 
 Die hierfür notwendigen Untersuchungen der HGON wurden sowohl vom Umweltministerium als auch vom Landesbetrieb HESSEN-FORST unterstützt und u.a. von der Fraport AG sowie der Deutschen Umwelthilfe und der Stiftung Hessischer Naturschutz finanziell gefördert.
 
 Staatssekretär Seif lobte das Engagement der HGON für eine Erhöhung der Biodiversität in Hessens Wäldern, wies aber auch auf bestehende Konfliktpotentiale hin: „Dass es in der Bewertung und Rangfolge der künftigen Zielvorstellungen bei der Waldbewirtschaftung durchaus auch unterschiedliche Auffassungen zwischen den forstlich und wirtschaftlich realisierbaren und den aus Naturschutzsicht wünschenswerten Handlungsmaximen gibt, ergibt sich von selbst und erfordert - wie auch schon in der Vergangenheit - eine ständige Dialogbereitschaft der beteiligten Akteure ebenso wie die Bereitschaft, auf sachlicher Ebene zu den in den meisten Fällen notwendigen Kompromissen zu kommen“.
 
 Das Land Hessen habe in den vergangenen 30 Jahren zusätzlich zu den im Rahmen des Altholzinselprogramms ausgewiesenen forstlichen „Keimzellen“ weitere Flächen bereit gestellt, die dieses Konzept nachhaltig unterstützen halfen: Ausweisung und Etablierung eines bundesweit beispielgebenden Naturwaldreservate-Programms mit zum Teil überraschenden und außerordentlichen Forschungsergebnissen, Einrichtung des Buchen-Nationalparks Kellerwald-Edersee, Ausweisung von Kernzonen im Biosphären-Reservat Rhön sowie der Prozessschutz in einer Reihe von Naturschutzgebieten. „Nicht zuletzt aber hat auch die Umstellung der hessischen Waldbewirtschaftung auf eine nachhaltige Forstwirtschaft in erheblichem Maße dazu beigetragen, dass die ursprünglich nur für die Altholzinseln gesteckten Ziele nun auch großflächig umgesetzt werden können“, betonte Staatssekretär Seif abschließend.
 
 Broschüre: „Altholzinseln in Hessen - Biodiversität in totem Holz, Grundlagen für einen Alt- und Totholz-Biotopverbund“
 
 Die insgesamt 958 Altholzinseln sind eine hessische Besonderheit. Die seit 1977 aus Gründen des Naturschutzes forstlich nicht genutzten Buchen-Altholzbestände bedecken - inselartig - immerhin 0,2 Prozent der hessischen Landeswaldfläche (1.708 ha) und reiften im Laufe der Jahre zu „Schatzkammern der Biodiversität“ heran, denn: die über 140 Jahre alten Bäume sind ideale Horststandorte für seltene und gefährdete Vogelarten wie den Schwarzstorch und den Schwarzmilan. Große, alte Bäume sind zudem existentiell für Großhöhlenbrüter wie den Schwarzspecht. Aufgrund ihres Strukturreichtums besitzen Altholzinseln eine hohe Bedeutung für das Vorkommen von Grün- und Grauspechten, Hohltauben, Raufußkäuzen, Dohlen und Fleder­mäusen. Auch andere alt- und totholzbewohnende Pflanzen und Tiere (Käfer, Spinnen, Kurzflügler u.v.a.) profitieren von Altholzinseln.
 
 Bestellt werden kann die Broschüre unter folgender Adresse:
 Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V.
 Arbeitskreis Main-Kinzig
 Gartenstraße 37
 63517 Rodenbach
 Fon: 06184 - 56160, Fax: 06184 - 56171
 Mail: hgon.mkk@t-online.de
 
 Pressestelle
 Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz
 Mainzer Straße 80
 65189 Wiesbaden
 Telefon: 0611/815 1020
 Fax: 0611/815-1943
 www.hmulv.hessen.de
 
 Wiesbaden - Veröffentlicht von pressrelations


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