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News Freitag, 16.02.2007 10:48

Erneuerbare Energien müssen jetzt Chefsache werden

 

Klimaschutz bleibt in Europa Lippenbekenntnis -



Berlin, 15.02.2007 - In ihrer heutigen Sitzung haben die EU-Energieminister mit deutlicher Mehrheit den Vorschlag der EU-Kommission abgelehnt, verbindliche Ausbauziele für erneuerbare Energien bis 2020 festzulegen. Damit hat es die deutsche Ratspräsidentschaft nicht geschafft, die Energieminister der anderen EU-Länder auf ein klares, verbindliches Ziel für einen schnellen Ausbau der Zukunftsenergien Wind, Sonne, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme zu verpflichten. Die Verbände der Erneuerbaren Energien fordern jetzt Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, in der entscheidenden Sitzung des Europäischen Rats der Staats- und Regierungschefs am 8./9. März in Brüssel diese Entscheidung zu korrigieren.

Die EU-Kommission hatte im Rahmen ihres Energiepaketes am 10. Januar einen verbindlichen Anteil von 20% Erneuerbaren Energien an der gesamten Energieversorgung in Europa im Jahr 2020 vorgeschlagen. Die Bundesregierung hatte sich dieses verbindliche Ziel zu Eigen gemacht und hat nun eine Niederlage erlitten.

Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE): "Jetzt droht die pure Unverbindlichkeit. Die großen Energiekonzerne haben sich durchgesetzt und die Zukunftsbranche Erneuerbare Energien hat weniger Investitionssicherheit als bisher. Das von der Bundesregierung angekündigte klare Signal zum beschleunigten Ausbau ist leider ausgeblieben".

Anstelle konkreter Rahmenvorgaben drohe jetzt jahrelanges Gefeilsche zwischen EU-Kommission und Mitgliedstaaten um nationale Aktionspläne zur Erreichung des unverbindlichen 20%-Anteils. Das sei, so Lackmann, "eine empfindliche Niederlage für die deutsche Ratspräsidentschaft in der EU. Und ein herber Rückschlag für Klimaschutz und zukunftsfähige Arbeitsplätze".

Die Verbände der Erneuerbaren Energien verlangen, dass nun die Bundeskanzlerin den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft zur Chefsache macht. Lackmann: "Frau Merkel hat es nun in der Hand, im Europäischen Rat der Staats- und Regierungschefs Anfang März doch noch anspruchsvolle verbindliche und sektorale Ziele für den Ausbau Erneuerbarer Energien in Europa durchzusetzen".

Vor allem komme es dabei darauf an, klare Einzelziele für alle drei Energiesektoren - Strom, Wärme und Kraftstoffe - zu setzen. Die wirkungsvollen Richtlinien für Strom und Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien dürften nicht durch ein übergestülptes Globalziel kaltgestellt werden. Zudem habe die Schaffung eines Gesetzesrahmens für Wärme aus Erneuerbaren Energien höchste Priorität, um schnellstmöglich importiertes Öl und Gas durch Solarwärme, Erdwärme und Bioenergie zu ersetzen. All dies sei jetzt beim Entschluss des Energieministerrates herausgefallen. Aus Sicht des BEE reicht es nicht, dafür energiekonservative Länder wie Frankreich verantwortlich zu machen. Auch das deutsche Bundeswirtschaftsministerium und der deutsche Industriekommissar Verheugen hätten hier massiv blockiert.

Pressekontakt:
Milan Nitzschke
BEE-Geschäftsführer
Tel. 05252 / 939 800
Mail: info@bee-ev.de

Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)
Marienstraße 19/20
10117 Berlin

Paderborn - Veröffentlicht von pressrelations




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