Durch „Kyrill“ geschädigte Waldeigentümer werden unterstütz
Die Schadholzmenge des Sturmtiefs „Kyrill“ hat neben Staatswaldflächen auch Privat- und Kommunalwälder in Mitleidenschaft gezogen. Von den 1 Million Festmetern Sturm- und Bruchholz insgesamt entfällt ca. ein Drittel auf den Nichtstaatswald.
Die 28 Staatlichen Forstämter in Thüringen bieten den Kleinprivatwaldeigentümern in dieser Katastrophensituation vielfältige Unterstützung an. So werden forstliche Unternehmer zur Aufbereitung vermittelt und der Holzverkauf koordiniert. Besonders wichtig derzeit sind die Schulung zur Bruchaufbereitung und das richtige Verhalten auf den Sturmflächen gerade bei der Aufarbeitung mit der Motorsäge. Hier ist auch das forstliche Bildungszentrum in Gehren ein kompetenter Ansprechpartner.
Neben der gegenwärtigen Unterstützung bei der Bruchaufbereitung werden die Forstämter auch bei Folgeschäden sowie der künftigen Wiederaufforstung koordinierend den Waldbesitzern zur Verfügung stehen. „Die geschädigten privaten und körperschaftlichen Waldeigentümer können bei der Wiederaufforstung mit Unterstützung des Freistaats rechnen. Für die entstandenen Kalamitätsflächen können Fördermittel für die Wiederaufforstung beantragt werden“, erklärte der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar.
Die nötigen Antragsunterlagen erhalten die Waldeigentümer bei den örtlich zuständigen Staatlichen Forstämtern. Adressen und Hinweise sind unter www.thueringenforst.de zu finden.
Katrin Trommer-Huckauf Pressesprecherin Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt
Erfurt - Veröffentlicht von pressrelations
Quelle: www.pressrelations.de
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