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Literatur zu Wasserstoff und Brennstoffzellen |
| Wasserstoff und Brennstoffzellen - Die Technik von morgen |
| (Amazon Rezension) Die Literatur zu Wasserstoff und Brennstoffzellen wandte sich bislang ausschließlich an Energie-Experten und Techniker. Der Ingenieur und Fachjournalist Sven Geitmann hat nun ein Buch geschrieben, das alle relevanten Aspekte des Themas Wasserstoff behandelt - und auch für Interessierte ohne spezielles Vorwissen lesbar ist. Dieses Buch richtet sich nicht nur an Fachleute und Wissenschaftler, sondern an Studierende, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie aufgeschlossene Bürger. Das Buch gibt einen fundierten Überblick über die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik aus europäischer Sicht. Geitmann vermittelt verständlich die speziellen Eigenschaften des Energieträgers Wasserstoff, besonders seine positive Umweltbilanz sowie die unterschiedlichen Herstellungsmethoden. Knapp und nachvollziehbar erläutert Geitmann die Energieumwandlung in den einzelnen Brennstoffzellen-Typen und realisierte oder mögliche Anwendungen in elektronischen Kleingeräten, der Hausenergieversorgung, Kraftwerken und im Verkehr. Informationen über die Speicherung (erneuerbarer) Energien mittels Wasserstoff, Infrastruktur und Sicherheit komplettieren das lesenwerte Grundlagenwerk. |
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| Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Projekte |
Ergänzend zum Buch "Wasserstoff und Brennstoffzellen - Die
Technik von morgen!" gibt "Wasserstoff- & Brennstoffzellen-Projekte", ebenfalls
von Sven Geitmann, auf 68 Seiten einen kurzen Überblick über aktuelle Projekte
und Entwicklungen. Auch wenn ein solches Buch bei der rasanten aktuellen
Entwicklung eigentlich schon bei Drucklegung veraltet ist, ist es doch ein
Nachschlagewerk, das es ermöglicht, auch frühe Phasen vieler Projekte noch
einmal nachzuvollziehen. Als Zusammenfassung aktueller Projekte erspart es
Interessierten viele Stunden Internetrecherche.
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| Stationäre Brennstoffzellen Technik und Markt |
Die Brennstoffzellentechnologie, die in der Entwicklung für den mobilen Einsatz schon sehr weit fortgeschritten ist, kann die (deutsche) Energieversorgung revolutionieren. Bis Mitte dieses Jahrzehnts können Brennstoffzellenheizgeräte (BZH) für die Haushalte zur Verfügung stehen. Sie werden in Form kleiner kompakter Geräte, nicht größer als ein Mini-Blockheizkraftwerk oder Heizkessel, Wärme und Strom gleichzeitig erzeugen. Bis zu hundert Prozent des Haushaltsstroms können theoretisch mit Hilfe von BZH erzeugt werden.
Das Buch zeigt seinen Lesern den Weg zur wirtschaftlichen Brennstoffzelle (BZ) im Mehrfamilienhaus, angefangen bei der Technik, weiteren Einsatzmöglichkeiten, den unterschiedlichen Versorgungskonzepten, dem Umfeld bis hin zur Markteinführung. Dabei geht das Werk ausführlich auf den aktuellen Stand der Brennstoffzellenentwicklung für den sog. stationären Betrieb ein, zeigt Energie- und Schadstoffeinsparpotentiale auf und erläutert Wege der Markterschließung. Damit wird es zum Muss für jeden Fachmann, der mit dem BZH
im Vergleich zu heutiger Technik die gleiche Menge an Heizwärme und elektrischem
Strom bereitstellen will. Zur Wirtschaftlichkeitsberechnung kann das
Berechnungsmodul . |
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Die H2-Revolution. Wasserstoff. Mit neuer Energie für eine gerechte Weltwirtschaft
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Die schlechte Nachricht: das Öl geht uns aus. Viel früher als wir dachten, rechnet Rifkin vor. Zudem befindet sich ein Großteil der restlichen Erdöl- und Erdgas-Vorräte unter der Kontrolle islamischer Staaten, in denen der Fundamentalismus immer populärer wird. Kurz, eine schwer wiegende Energiekrise bahnt sich an. Sie könnte übel ausgehen und unser gesamtes Gesellschaftssystem kippen: Rifkin interpretiert Aufstieg und Niedergang der Hochkulturen als vor allem von solchen Energieengpässen verursacht. Zudem verursacht das Öl schon jetzt Unfrieden: "Seit mindestens fünf Generationen ist Geopolitik synonym mit Erdölpolitik." Jüngstes Beispiel: die Interventionsgelüste der USA im Irak.
Doch so schlimm braucht die Zukunft nicht zu werden. Schaffen wir es, die fossilen Energieträger durch Wasserstoff zu ersetzen, fallen gleichzeitig die bisherigen zentralistischen Strukturen der Energieversorgung. Monopole ade! Mithilfe von Brennstoffzellen könnten die Endverbraucher ihren Strom selbst erzeugen. Rifkin schwärmt von einem neuen dezentralen Energienetz analog dem World Wide Web, in dem die Bürger ihren Wasserstoffstrom teilen. "Energy-sharing auf Augenhöhe würde die Macht der Energiekonzerne für immer brechen", ist Rifkin überzeugt. Er verspricht sich durch den neuen Rohstoff nicht zuletzt eine gerechtere Weltwirtschaft. Doch damit es dazu kommt, müssen, so der renommierte Vordenker, die Weichen schon heute richtig gestellt werden. Denn noch hapert es an einer kostengünstigen und umweltschonenden Möglichkeit das Gas zu erzeugen. Man müsste es mithilfe von erneuerbaren Energien herstellen, damit die Sache Sinn macht.
Rifkins neues Buch kommt zur rechten Zeit: Noch vor kurzem war Klimawandel kaum ein Thema. Seine idealistische These, penibel recherchiert und faktengespickt wie üblich, ist ein wichtiger Beitrag zur Diskussion. Andere Experten wie Hartmut Graßl setzen eher auf direkte Nutzung von Sonnenenergie, propagieren im Gegensatz zu Rifkin und seiner H2-Revolution ein "solares Zeitalter". Welcher Weg der gangbare ist, wird sich zeigen -- Rifkins Argumentation stützt sich stark auf die Annahme, dass Wasserstoff einmal extrem günstig erzeugt werden kann.

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Brennstoffzellen
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