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Strompreisentwicklung |
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Strompreisentwicklung
Als Verbraucher kennt man es leider - die Kosten steigen in allen Bereichen.
Neben Lebensmitteln werden aber auch alle andere Unterhaltskosten immer teurer.
Ein Punkt wird dabei von vielen Verbrauchern aber meist nicht berücksichtigt:
Die Strompreisentwicklung. Man ärgert sich zwar einmal im Jahr über die
Rechnung, verfolgt die Strompreisentwicklung allerdings nicht wirklich. Hält man
sich diese aber einmal vor Augen, wird deutlich, wie drastisch die Preise für
Strom in den letzten Jahren gestiegen sind.
Zurückblickend wurde die Strompreisentwicklung in dem Moment interessant, als
der Markt für neue Anbieter geöffnet wurde und zum ersten Mal eine Art
Wettbewerb entstand. Zum ersten Mal war dies Ende 1999 der Fall, wobei nur
wenige damalige Anbieter auch heute noch im Markt bestehen. Einer davon ist "Yello
Strom", wo man damals mit günstigen 19 Pfennig pro Kilowattstunde (kWh) warb.
Obwohl man meinen müsste, dass durch die neu entstandene Konkurrenz der
Strompreis hätte sinken müssen, war dem allerdings nicht so. Gestiegene Kosten
in allen Bereichen (Beschaffungskosten, Steuern, etc.) sorgten dafür, dass der
Strompreis über die Jahre konstant anstieg.
Eine der drastischsten Entwicklungen zeichnete sich im Zuge der Einführung des
Euro ab. Spätestens zur nächsten Preiserhöhung wurden die anfangs exakt
umgerechneten Tarife angepasst und der Kunde zahlte gut und gerne 12 - 14 Cent
pro kWh. Weitere gesetzliche Bestimmungen sorgten in der Folgezeit ebenfalls
dafür, dass sich die Strompreisentwicklung nicht im Sinne vieler Kunden
entwickelte. Dazu gehörten beispielsweise die Bestimmungen zur Verwendung
erneuerbarer Energien, welche die Stromanbieter dazu verpflichtet einen
bestimmten Prozentsatz ihre Stromanteils aus teurem Ökostrom zu beziehen. Die
von der örtlichen Versorgern erhobenen Netzdurchleitungsgebühren sind ebenfalls
dafür verantwortlich, dass Wettbewerber auf dem Strommarkt die eigenen Preise
teils nicht günstiger kalkulieren können.
Die Erhöhung der Mehrwertsteuer war der nächste festzuhaltende Punkt, der die
Strompreisentwicklung in die Höhe trieb. Zahlt man zuvor in der Regel noch 15
bis 17 Cent pro kWh, wurde der Preis nach dem 1. Januar 2007 noch einmal um
durchschnittlich 1 Cent nach oben geschraubt. Mittlerweile muss gut verglichen
werden, um bei einem Stromanbieterwechsel überhaupt noch sparen zu können. Die
Konkurrenz ist groß geworden und der Tarifdschungel teils sehr unübersichtlich.
Wer jetzt einen Preisvergleich anstellt, wird schnell merken, dass die Grenze
von 20 Cent pro kWh bei vielen Anbietern bereits durchbrochen wurden. In den
angekündigten und teils bereits durchgeführten Preiserhöhungen werden dabei
Preise von bis zu 22 Cent pro kWh verlangt - ein Ende der Preisspirale ist nicht
in Sicht. |
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| Schon 30.000 Kunden für Ökostrom gewonnen
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Eine Solaranlage versorgt das Parkhaus am Hauptbahnhof in Darmstadt und 20 Haushalte mit Strom.
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| [mehr...] Freitag, 06. Januar 21:13
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