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Infos zu Dieselpartikelfilter Rußpartikelfilter |
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Dieselpartikelfilter Rußpartikelfilter
Diesel- oder Rußpartikelfilter reduzieren die in den Abgasen vorhandene Anzahl
an schädlichen Teilchen, die die Umwelt nachweislich stark belasten. Durch den
immer beliebter werdenden Dieselantrieb steigt auch der umweltschädliche
Rußpartikel-Ausstoß um ein Vielfaches. Heute sind Dieselfahrzeuge populär und
gefragt wie nie, denn das Common-Rail-System und die Direkteinspritzung haben
diese Antriebsart dynamisch und mobil gemacht. Um aber dem Kritikpunkt des
Schadstoffausstoßes in der Dieseltechnik begegnen zu können, musste eine
wirkungsvolle Abgasnachbehandlung entwickelt werden - es entstanden verschiedene
Rußpartikelfiltersysteme mit denen der Ausstoß von Schadstoffen messbar gesenkt
werden konnte. Heute werden Anlagen mit zwei verschiedenen Funktionsweisen
angeboten - Wandstromfilter und Durchflussfilter. Wachsende Diskussionen um
Feinstaub und die steigende Nachfrage an Dieselfahrzeugen zeigt deutlich, dass
auch von der Regierungsseite die Rußpartikelsysteme gefördert werden müssen.
Inzwischen ist man soweit, dass der deutsche Bundesrat einer steuerlichen
Förderung bei der Nachrüstung zugestimmt hat. 330 Euro soll es einmalig vom
Staat dazu geben, wenn man seinen Diesel-Pkw mit einem Partikelfilter versieht -
das Gesetz soll im April 2007 in Kraft treten und es wurde sogar über eine
rückwirkende Förderung zum 1. Januar 2006 entschieden. Im Rahmen dieser
Verordnung wird ebenfalls über eventuelle Steuernachteile für Fahrzeuge ohne
Dieselfilter diskutiert, dadurch würden Autos ohne Filtersystem im Wert sinken
und der Halter ist eher gezwungen einer Nachrüstung zuzustimmen, denn diese
kostet schließlich um die 800 Euro. Dieser Gesetzesentwurf soll nun Mitte
Februar vom Bundesrat verabschiedet werden. Es ist relativ einfach einen
Rußpartikelfilter in einem Diesel-Pkw nachrüsten zu lassen und die Preise
bewegen sich zwischen 650 und 1000 Euro, abhängig vom Fahrzeugtyp und vom
gewählten Filtersystem. Auch wenn es immer noch kein konkretes und gültiges
Gesetz zu diesem Thema gibt und man effektiv noch keinerlei Steuervorteile mit
einem Dieselpartikelfilter hat, sollte man schon jetzt über einen Einbau
nachdenken. Sogenannte Vollfilter können die abgegebenen Partikel um bis zu 99
Prozent senken, das ist die Grenze des Messbaren und das sogar unabhängig von
der Verkehrslage - ob im Stau oder mit Tempo 160 auf der Autobahn. Günstiger im
Preis sind allerdings die einfachen Filtersysteme, die bis zu 30 Prozent der
Schadstoffe senken können und eine konkrete Bestimmung bei welchen dieser
Dieselpartikelfiltern es nun steuerliche Einsparungen geben soll, gibt es noch
nicht. Der private Fahrzeughalter profitiert neben den kommenden Steuervorteilen
auch von einem höheren Wiederverkaufswert seines Pkw's und die sinkende
Umweltbelastung durch eine Verringerung des Schadstoffausstoßes sollte man auch
nicht ganz aus den Augen verlieren. Wichtig ist es bei einer Neuanschaffung
eines Diesel-Fahrzeuges auf einen Filter ab Werk zu achten, denn viele
Hersteller bieten Rußpartikelfilter schon in Serie an. Natürlich sind die
geplanten 330 Euro vom Staat gegen die Kosten für die Nachrüstung kaum etwas,
aber Abhalten sollte das keinen, denn es ist sicher auch ein Vorteil für unsere
Umwelt. Nun bleibt nur zu hoffen, dass endlich ein einheitliches und
verständliches Gesetz verabschiedet wird damit die Spekulationen aufhören und
man als Diesel-Fahrzeughalter weiß woran man ist und was auf einen zukommt. (© by content - 4u) |
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