Mit weniger Energie komfortabel heizen - Die
moderne Heizung
Seit der Erfindung des Feuers trachten die Menschen nach Wärme und Behaglichkeit
in ihren Behausungen.
Bis heute liefern fossile Brennstoffe den größten Teil der Wärmeenergie.
Zunehmend finden alternative Energiequellen Verwendung. Elektrischer Strom aus
dem Betrieb von Wind- oder
Wasserkraftwerken,
Solarenergie, oft miteinander kombiniert sind
immer häufiger verwandte Wärmespender.
Die Nutzung von Erdwärme mittels Wärmepumpen schreitet weiter voran.
Man spricht heute von intelligenten Heizsystemen. Bei solchen
Heizungen
regelt sich eine voreingestellte Soll Temperatur automatisch je nach
Umgebungsbedingungen wie Außentemperatur, Sonneneinstrahlung, im Raum
befindliche Menschen usw.
Diese Anlagen sind lernfähig, d.h. sie "merken" sich die günstigsten Ein- und
Ausschaltpunkte. Menschliches Zutun ist dabei nur noch bei der Programmierung
und Überwachung gefragt. Sogar Betriebsstörungen erkennen und beheben
intelligente
Heizungen
sehr oft automatisch.
Die bisherige unwirtschaftliche Praxis, die Zimmertemperaturen durch Öffnen oder
Schließen der Fenster zu regeln, entfällt damit völlig. Sind die Fenster
geöffnet, schaltet das System ab.
Bei allen Vorteilen werden die mitdenkenden intelligenten
Heizungen
auf Grund ihrer hohen Anschaffungskosten im
Wohnungsbau nur schrittweise Einzug finden können.
Die Masse der Haus- und Wohnungsinhaber werden moderne
Heizungen
nutzen müssen. Modern in dem Sinne, dass an
Stelle herkömmlicher Heizkessel solche mit Brennwerttechnik eingesetzt werden.
Diese Technik zeichnet sich ebenfalls durch eingesparte Energie aus.
Die
Energiespar-Verordnung von 2002 verlangt den
Einsatz umweltfreundlicher und energiesparender
Heizungstechnik.
Vor diesem Hintergrund wirft sich die Frage nach der Effektivität der vieler
Orts noch gebräuchlichen und im Einsatz befindlichen Zentralheizung auf. Wenn
auch Thermostatventile eine gewisse Möglichkeit bieten, in zeitweise nicht
genutzten Räumen die Temperaturen abzusenken, so bleibt die Tatsache bestehen,
das die Heizleistung des Kessels ausreichend bemessen sein muss, um das ganze
Haus zu beheizen.
Immer beliebter werden auch deshalb Heizkamine. Selbst der Kachelofen
ist wieder gefragt, wenn auch modifiziert.
Mit relativ geringem Aufwand vorhandene Heizungsanlagen zu modernisieren, ist
der Wunsch sehr vieler Heizungsbetreiber. Angesichts der steigenden
Brennstoffpreise ein verständlicher Wunsch.
Die ständig steigende Nachfrage nach
Brennholz
hat selbst diesen Preis kräftig nach oben getrieben.
Man muss nicht gleich eine neue Heizung einbauen. Energie und damit Kosten
können bereits durch verbesserte Wärmedämmung erreicht werden. In Abhängigkeit
von jeweils konkreten Bedingungen können Einsparungen beträchtlich sein.
Bei Gas- und
Ölheizungen hat der Brenner den größten Einfluss auf den
Brennstoffverbrauch. Verschmutzte, verbrauchte oder defekte Brenner verursachen
einen geringen Wirkungsgrad des Kessels. Ein regelmäßig gewarteter Kessel ist
nicht nur kaum störanfällig, sondern heizt auch besser. Ungedämmte Rohre
verlieren unterwegs einen Teil der Wärme. Damit am Zielort noch genügend
ankommt, muss eine größere Wärmemenge, als eigentlich gebraucht wird, erzeugt
werden mit einem vermeidbaren Mehraufwand an Brennstoff. Es ist ratsam mehrere
Angebote für eine Heizungserneuerung einzuholen. Auch sollten Sie den Kaminfeger
nicht außer acht lassen, den oftmals reicht der alte Kamin nicht für die neue
Heizung aus. Die Lösung sind oftmals
Edelstahlschornsteine,
gerade wenn man von einer Ölheizung auf eine Holzheizung umsteigt. (
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Rubrik: Heizung Elektro | Heizung Sanitär Elektro