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Infos zum Emissionshandel |
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Der Emissionshandel
Emission, das Wort stammt
aus dem lateinischen. In der Physik bezeichnet man mit Emission das Aussenden
beziehungsweise das Ausstoßen von Wellen oder Strahlung, zum Beispiel das Licht
leuchtender Körper oder radioaktive Strahlung.
Im Umweltschutz ist mit Emission die Abgabe von einer festen oder auch
veränderlichen Anlage in Form von flüssigen und gasförmigen Stoffen oder auch
Verbindungen das können sein Geräusche, Strahlen, Wärme und auch
Erschütterungen. Das Emissionsprinzip ist eine Vorsorgeprinzip.
Im Bereich der Wirtschaft bedeutet Emission die Unterbringung von Aktien,
Schuldverschreibungen oder auch Staatsanleihen auf dem Kapitalmarkt.
Der Handel, das ist Angebot und Nachfrage. Eine bestimmte Ware wird angeboten
und gegen Zahlungsmittel meistens in Form von Geld manchmal auch in Form von
anderen Waren im Tauschhandel abgegeben. Ein Handel im engeren Sinne existiert
nur dort, wo ein Händler am Transfer der Ware beteiligt ist und aus dem Tausch
Ware gegen Geld ein Einkommen erzielt wird. Heute beschäftigt man sich in der
Volkswirtschaftslehre, kurz auch VWL genannt, mit dem sich verändernden
Verhältnis Arbeit, Güter und Waren, sowie Geld.
Der Emissionshandel oder auch das Emissionshandelsrecht genannt ist ein
sogenanntes Instrument der Umweltpolitik. Ziel des Emissionshandels ist der
Klimaschutz. Der Klimaschutz stützt sich auf das Coase-Theorem. Das
Coase-Theorem wurde zuerst von Harold Demsetz beschreiben. Harold Demsetz ist
ein US-amerikanischer Ökonom. Er entwickelte eine ökonomische Methode,
Umweltverschmutzung auf der Basis des Emissionsrechtehandels zu verringern.
Die Umweltpolitik ist ein politisches Bestreben und bezweckt die Erhaltung der
natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen. Unter Umweltpolitik versteht man aber
auch die schriftliche Festlegung von Umweltrichtlinien bei Organisationen, die
ein sogenanntes Umweltmanagementsystem eingeführt haben. Das
Umweltmanagementsystem ist ein Thema der betrieblichen Umweltpolitik. Eingeteilt
werden die Maßnahmen und Instrumente, mit denen Umweltpolitik betrieben wird,
nach dem Zwang und nach Freiwilligkeit. Mit Zwang ist der staatliche Zwang
gemeint. Was aber nicht bedeutet, das je mehr ein Instrument freiwillig
betrieben wird, dieses auch besser ist.
Der Klimaschutz, das sind die politischen Maßnahmen zum Schutz des Weltklimas
auf internationaler, sowie nationaler und lokaler Ebene. Klimaschutz ist der
Sammelbegriff der Maßnahmen die der globalen Erwärmung entgegen wirken und ihre
Folgen mildern oder sogar verhindern sollen.
Ein Teil der Umweltpolitik ist die Klimapolitik. Die Klimapolitik weist die
Besonderheiten auf, das sie nur bei einem weltweiten Ansatz und Durchführung
Erfolg haben. Die Klimapolitik hängt noch mehr von der Bereitschaft zur
Internationalen Zusammenarbeit ab als andere Teile der Umweltpolitik.
Der Begriff globale Erwärmung wird oft mit dem Begriff Klimawandel in
Zusammenhang gebracht. Geprägt wurde der Begriff globale Erwärmung im Verlauf
von 1980 bis 1990. Kurzerklärt ist globale Erwärmung der Klimawandel der im
Verlauf unserer Lebzeit stattfindet. Gemeint ist damit die Klimaveränderung auf
der Erde in einem bestimmten Zeitraum.
Das Coase-Theorem hat seinen Namen nach Ronald Coase und ist ein Theorem der
Volkswirtschaftslehre. Theorem das Wort stammt aus dem griechischen und bedeutet
das Angeschaute, ist ein wissenschaftlicher Grund- und/oder Lehrsatz. Das
Coase-Theorem geht davon aus, dass die Teilnehmer eines Marktes Probleme selber
lösen können, wenn sie über die Ressourcen verhandeln und diese ohne entstehende
Kosten tauschen können.
Im Rahmen des Umweltschutzes versteht man im allgemeinen unter
Umweltverschmutzung die Verschmutzung der Umwelt, das heißt des natürlichen
Umfeldes des Menschen, durch die Belastung mit Abfall- und/oder Schadstoffen und
radioaktiven Substanzen. Schadstoffe können Gifte oder Mikroorganismen sein. Die
Probleme des Umwelt- und Klimaschutzes entstehen ganz überwiegend durch die
Erzeugung und Nutzung von Energie.
2005 wurde in der Europäischen Union ein Emissionshandelssystem zwangsweise
eingeführt, das im Effekt eine Energierationierung darstellt.
Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind übereingekommen, ihre
Verpflichtungen zur Verringerung der anthropogenen Treibhausgasemissionen
gemeinsam zu erfüllen. Dazu sollen mit marktgestützten Mechanismen
klimaschädliche Treibhausgasemissionen reduziert werden. Für den weltweiten
Klimaschutz ist es unerheblich, wo Treibhausgas-Emissionen abgebaut werden -
entscheidend ist, dass sie insgesamt abgebaut werden.
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