Das Elefantengras stammt ursprünglich aus Südostasien. Dort wird es auch Chinaschilf genannt. Es gehört zu der Gruppe der Süssgräsern. Dieses Elefantengras wird in der heutigen Zeit auch in Deutschland angepflanzt. Wenn der Sommer warm ist blütet sie auch in Deutschland. Allerdings kann das Elefantengras den Samen, der keimfähig ist, hier nicht bilden. Aus diesem Grund kann die
Vermehrung nur vegetativ statt finden. Das Elefantengras wurde früher als Material zum Flechten benutzt. Es wurden Matten geflochten, die den Menschen Schutz vor dem Wind und vor der Sicht von fremden Leuten bot. In Biomasseheizkräften wird das Elefantengras immer mehr als Energiegewinnung mir der Verwendung als Brennstoff genutzt. Denn dieses Chinaschilf hat einen sehr hohen Brennwert. Das Elefantengras hat einige Vorteile. Ein Vorteil ist beispielsweise, dass aus den Blättern die Verlagerung der Nährstoffe in das Rhizon möglich ist, gegen Ende der Vegetationsperiode. Aus diesem Grund ist es möglich das Elefantengras mit nur wenig Aufwand zu düngen und es weist sehr hohe Erträge auf. Allerdings hat dieses Elefantengras auch einige Nachteile. Denn die Investitionen ist für diese Pflanzenart relativ hoch.
Außerdem gibt es noch nicht so viele Erfahrungen im Anbau von dem Elefantengras. Das Gras kann auch nicht über längere Strecken transportiert werden, da die Schüttdichte sehr klein ist. Das Elefantengras hat einen hohen Kaliumgehalt. Aus diesem Grund hat diese Pflanzenart kaum einen Schädlingsbefall. Damit dieses Gras gut wachsen kann, muss der Boden eine gute Wasserversorgung haben und darf keine Staunässe haben. Das Elefantengras
bzw. Miscanthus wird in der Bauindustrie, wie zum Beispiel beim Putz oder Estrich verwendet. Ebenso wird es auch in der Autoindustrie für Ölbinder und Lenkräder verwendet. Auch im Gartenbau wird es für den Torfersatz, Einstreu und für Blumentöpfe verwendet. .(en200y7)