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Brennstoffzellen |
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Die Brennstoffzelle - Das Kraftwerk der Zunkunft?
Wir stehen vor einem Abgrund in der Energieversorgung. Ein Großteil der bei uns
benötigten Energie wird aus Öl, Gas, Kohle und Uran gewonnen. All diese Stoffe
müssen überwiegend importiert werden und macht unsere Wirtschaft damit anfällig.
Die wenigen Möglichkeiten wie Wasser- und Windkraft bieten nur wenig Entlastung.
Doch es gibt Hoffnung:
Wasserstoff ist ein leicht zu produzierender Energieträger der unter Einsatz der
Brennstoffzelle eine viel versprechende Möglichkeit darstellt. Im Prinzip
besteht solch eine Zelle aus drei Komponenten. Der Anode der Kathode und der
Brennkammer. Anstatt Öl oder Gas wird jedoch bei der Brennstoffzelle Wasser
benutzt. Wasser im herkömmlichen Sinne wird als H2O , also Hydrogen und Oxigen,
oder zu Deutsch Wasserstoff und Sauerstoff. Diese beiden Bestandteile werden
zunächst getrennt, was auf verschiedene Weisen geschieht. Die älteste Art war
jene mit Hilfe von Salzsäure, wie sie einst bei den ersten Einsätzen von
Luftschiffen und Wasserstoffballons eingesetzt wurde. Wie energiereich
Wasserstoff ist hat die Hindenburgkatastrophe gezeigt.
Die Brennstoffzelle ist dagegen viel ungefährlicher. Über die Anode wird der
Wasserstoff in eine Brennkammer geführt und mit einem elektrischen Funken
entzündet. Genau in diesem Moment wird über die Kathode der Sauerstoff zugeführt
damit die Verbrennung überhaupt möglich ist. Einmal gezündet braucht nur für
eine konstante Zufuhr der beiden Stoffe gesorgt werden damit die Zelle arbeitet.
Der Vorteil der Brennstoffzelle ist damit klar ersichtlich, denn Wasser gibt es
überall auf der Welt. Das Trennen der beiden Stoffe ist im Verhältnis zur
Energieausbeute mehr als wirtschaftlich.
Neben der Brennstoffzelle die mit Wasserstoff betrieben wird, gibt es noch eine
weitere, praktisch kostenlose Variante, die Methan-Brennstoffzelle. Methan, oder
auch Methanol fällt beispielsweise in der Landwirtschaft an. Es entsteht bei der
Zersetzung biologischer Substanzen. Die sogenannten Biokraftwerke befinden sich
zur Zeit meist in nur kleinen Einheiten. Irgendwann können sie jedoch zu einer
weiteren Säule unserer Energieversorgung heranreifen. Biogas kann bei einfach
Umrüstung selbst Automobile antreiben und damit unsere Abhängigkeit vom Erdöl
verringern. Bedauerlicherweise werden jedoch alle Arten von Brennstoffzellen
noch zuwenig beachtet und sind daher in der Anschaffung relativ kostspielig. Das
könnte sich ändern sobald die Zellen wie Motoren in Massenproduktionen
hergestellt werden. Die Möglichkeiten sind längst vorhanden. Ihre
Bewährungsproben haben die Zellen längst geschafft, denn auch die ISS
Raumstation hoch über unseren Köpfen bezieht einen Großteil der benötigten
Energie das Brennstoffzellen. Ein klarer Beweis wie zuverlässig diese Kraftwerke
der Zukunft sind.
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